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Berlin: Integrationsgipfel - Bundeskanzlerin bezeichnet Zuwanderung als Bereicherung

Im Berliner Kanzleramt findet derzeit der alljährliche Integrationsgipfel statt, bei dem die Teilnehmer über die bessere Integration von Migranten in der Arbeitswelt beraten.

Die Bundeskanzlerin Merkel teilte der Presse nach dem Treffen mit, dass es hauptsächlich um die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse bei deutschen Ämtern gegangen wäre.

Die Kanzlerin bezeichnete die Zuwanderung und Einwanderung als eine Bereicherung für die Gesellschaft in Deutschland.


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WebReporter: Captain-News
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, Angela Merkel, Zuwanderung, Integrationsgipfel
Quelle: www.dradio.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.05.2013 17:57 Uhr von Borgir
 
+26 | -3
 
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Bereicherung? News zu den Arbeitslosenzahlen gelesen? Jeder dritte eine "Bereicherung"?? Herrje, so bewusstlos kann man doch nicht sein.
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28.05.2013 17:59 Uhr von Tamerlan
 
+3 | -27
 
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28.05.2013 18:04 Uhr von bpd_oliver
 
+21 | -3
 
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>> Bundeskanzlerin bezeichnet Zuwanderung als Bereicherung

Zumindest die Polizei dürfte ob der Bereicherung der Verbrechensstatistik anderer Meinung sein.
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28.05.2013 18:06 Uhr von derSchmu2.0
 
+18 | -2
 
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Nach ihrer Definition hat sie doch recht!
Betrachtet man die Gruppe als Gesellschaft, für die man regiert und Gesetze macht und betrachtet man die Zuwanderung als Möglichkeit, billige Fachkräfte ins Land zu holen, die den Lohn drücken und dadurch Wirtschaftsgrößen einen ordentlichen Gewinn bescheren.
Ja genau dann sind solche Zuwanderer eine Bereicherung für die/ihre Gesellschaft.
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28.05.2013 18:09 Uhr von Jolly.Roger
 
+12 | -3
 
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@Tamerlan:

"...nur weil sie ihren Abschluss im "falschen" Land gemacht haben."

Hast du schon mal das Fachwissen der Absolventen verglichen oder sind das nur Floskeln, die du wiedergibst?

Es gibt eklatante Unterschiede, durchaus verständlich, dass hier nicht jeder Abschluß anerkannt ist.


Zur News: Auch eine Bereicherung der Sozialkassen oder Gefängnisse ist eine Bereicherung...

Erwähnenswert sind aber nicht die, die sich nicht integrieren, sondern die, die es problemlos schaffen. Die jammern nicht und die fordern auch nicht ständig. Da klappt es einfach.
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28.05.2013 18:10 Uhr von Bildungsminister
 
+6 | -0
 
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Nun, die Aussage von Frau Merkel ist wie immer pauschal, undifferenziert und vor allem gefällig. Das sie dabei nicht gleich den Kniefall initiiert ist wirklich alles.

Ich würde ihre Aussage, die ja nicht neu ist, und die nahezu jeder Politiker aus Angst vor falschen Worten, aufsagen kann wie das 1x1, in so fern abändern, dass Zuwanderung eine Bereicherung sein kann! Kann!!

Zuwanderung ist per se nichts schlechtes. Ich kenne einige Leute aus den verschiedensten Ländern, die hier glücklich, und vor allem gut integriert leben. Ich unterhalte mich sehr gern mit diesen Leuten, und tausche mich aus, ja lerne sogar gern dazu. Es ist spannend etwas über andere Kulturen zu erfahren, und es kann durchaus auch spannend sein, wenn diese Kultur zu einem Teil der unseren Kultur wird, oder diese ergänzt.

Das Problem ist, dass Zuwanderung bei uns vollkommen aus dem Ruder gelaufen ist. Das hat nichts mehr mit gesteuertem und dosiertem Zuzug von Menschen zu tun, sondern es ist zur Massenflucht geworden, und in Teilen auch zur Assimilation. Es ist für mich weder Kultur, wenn Gewalt merklich steigt, bedingt durch diesen Zuzug, und es ist für mich auch keine Kultur, in einer Strasse 20 Dönerläden oder Griechische Pommesbuden zu haben.

Und das ist nicht mal als Vorwurf gemeint. Auch den hier angesprochenen Personen kann es nicht gefallen, wenn sie hierher kommen, und sie dann vollkommen im Stich gelassen werden, weil man sie ob der schieren Masse an Zuwanderern nur noch verwalten kann. Ja, es mag manch einem gefallen, und eventuell gibt es auch Leute die hierher kommen um H4 zu bekommen. Aber ich glaube, bzw. hoffe zumindest, dass es die Masse gerne anders hätte.

Das funktioniert aber nur, wenn man Zuwanderung über bestimmte Kriterien steuert, und man somit auch eine optimale Betreuung bei der Integration bewerkstelligen kann. Das was wir heute erleben hat mehr etwas von Völkerwanderung als Zuwanderung, oder Integration. Das ist Massentourismus ohne das die Touristen anschließend wieder heim fahren.

Zuwanderung in der heutigen Form scheitert am Unwillen aller Beteiligten und vor allem am Erkenntnisgewinn. Die Erkenntnis muss doch eigentlich lauten, dass wir gerne Leute aufnehmen, ich zumindest, wenn diese entsprechend integriert werden können, und sie sich integrieren wollen. Das bedeutet aber auch, dass man eben nicht jeden Hinz und Kunz aufnehmen kann.

Das was Frau Merkel tut ist es die Realität bar jedweden besseren Wissens schön zu reden, obwohl zumindest jeder Bürger weiß, dass es in Wahrheit anders aussieht. Nur mit Schönreden und so zu tun, als sei alles in Ordnung, wird man die Probleme aber nicht lösen können. So ehrlich muss man sein, auch im Sinne jener die zu uns kommen. Das ist weder rechts, noch ist es konservativ, sondern es ist ehrlich, und im Sinne aller.

Aber gut. Wem sag ich das?
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28.05.2013 18:14 Uhr von thugballer
 
+1 | -11
 
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28.05.2013 18:24 Uhr von Tamerlan
 
+3 | -2
 
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@Jolly.Roger: Die Beispiele die ich genannt hab, beziehen sich auf zwei Asylanten die ich vor paar Jahren kennengelernt habe und einer Familie aus dem Balkan. Sind sehr schlaue Leute gewesen und laut ihren Aussagen waren sie auch langjährig in ihren Herkunftsländern beruflich aktiv.

Dass nicht überall auf der Welt gleiche Bildungsstandards herrschen, dürfte ja klar sein. Aber wenn diese Leute schon Erfahrung in dem Bereich haben, dann sollte man ihnen mMn auch ermöglichen eine Lizenz für Deutschland zu bekommen. Vielleicht gibt es diese Möglichkeit mittlerweile ja auch, aber wäre mir jetzt nicht bekannt.
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28.05.2013 18:30 Uhr von thugballer
 
+2 | -0
 
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@kafir
Die von mir gelieferten Zahlen sind auf die gesamten Migranten pro Kopf runtergerechnet.
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28.05.2013 19:25 Uhr von mueppl
 
+3 | -1
 
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Für mich ist die Tatsache, dass es eines Integrationsgipfels bedarf ein Indiz dafür, dass Zuwanderung eher Problem als Lösung ist.

Wie bemisst sich denn diese immer wieder beschworene "Bereicherung". Gibt es da feststellbare Kriterien?
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28.05.2013 22:19 Uhr von xjv8
 
+2 | -0
 
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Sie lebt in ihrer eigenen Welt. OOPS, ich vergaß, es sind ja Wahlen.....
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29.05.2013 02:15 Uhr von burgerklaus
 
+2 | -0
 
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Menschenrechte und Grundgesetz gebieten die Achtung der Menschenwürde und verbieten die Diskriminierung von Bevölkerungsteilen der in Deutschland Lebenden. JEDOCH: Fehlende bis mangelnde Integration eines Teils der Zuwanderer und Menschen mit Migrationshintergrund bereiten den Betroffenen selbst und dem „deutschen Volk“ (Grundgesetz) zunehmend Probleme in Form sozialer Verwerfungen und enormer finanzieller Belastungen auf Kosten der Allgemeinheit.
Immerhin ist Deutschland mittlerweile nach USA und Russland das drittgrößte Einwanderungsland der Welt (ca. 1 Millionen allein in 2012), und 20 % der hier Lebenden weist einen Migrationshintergrund auf. Allein die nicht vorhandenen deutschen Sprachkenntnisse und die mangelnden schulischen bis beruflichen Qualifikationen bereiten Probleme, für die keinerlei Lösungen in Sicht sind. Der diesen Fehlentwicklungen innewohnende Sprengstoff ist aktuell in Schweden sichtbar.
Die Bundeskanzlerin eilt ergebnislos von Gipfel zu Gipfel und fordert von den Deutschen mehr „Willkommenskultur“, um die nicht Integrierten zu mehr Sich-Integrieren zu motivieren. SPD und Grüne fordern gar eine grundgesetzrelevante Abänderung des Amtseides der Regierenden (nicht mehr „Wohl des DEUTSCHEN Volkes…“).
Die Deutschen und die hier tatsächlich integriert Lebenden mit Migrationshintergrund fordern selbstverständlich, dass sich die Zuwanderungswilligen und Leistungsbeanspruchenden „bewegen“ müssen – doch nicht die Gastgeber und Geldgeber. Als EINZIGE PARTEI will die AfD ein Gesetz nach dem Vorbild des in Kanada praktizierten Punktesystems: Einwanderungen werden strikt im Interesse der deutschen Bevölkerung geregelt. Einwanderung oder „Zuwanderung“ ist ausgeschlossen, wenn wichtige Kriterien nicht oder unzureichend erfüllt sind.
Zur Erläuterung: Antragssteller für eine Einwanderung nach Kanada werden nach einem Neun-Faktoren-System bewertet (u. a. Alter, Schulbildung, Berufsausbildung, Berufserfahrung, Sprachkenntnisse, Jobsituation in Kanada). Um ein Visum in der Kategorie „Arbeitssuchende“ zu beantragen, muss man mindestens 75 von möglichen 100 Punkte erreichen. Dies ist schwierig, wenn man nicht über eine langjährige Schul- und Universitätsausbildung verfügt, zweisprachig ist (Englisch und Französisch) und möglichst ein konkretes Job-Angebot aus Kanada nachweisen kann. Ihre Berufserfahrung und -qualifikation wird nach einer landestypischen Einteilung zugeordnet.

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