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Kommt die Krankenkassen-Revolution? Erste Details dazu jetzt bekannt

Momentan machen sich die Ärzte in Deutschland stark für einen radikalen Umbau der Krankenversicherung bei gesetzlich versicherten Patienten.

So soll zum Beispiel der prozentuale Krankenkassenbeitrag abgeschafft und durch eines pauschalen Gesundheitsbetrag ersetzt werden. Der soll nach dem Willen der Ärzte bei rund 130 bis 170 Euro liegen.

Weiterhin soll die kostenlose Mitversicherung des Ehepartners entfallen. Ausnahmen werden bei Elternzeiten und Pflegezeiten gemacht.


WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Arzt, Krankenkasse, Revolution, Details
Quelle: www.bild.de

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28.05.2013 16:14 Uhr von bpd_oliver
 
+72 | -3
 
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Was wäre, alle Krankenkassen bis auf eine einzustampfen, in die fortan alle einzahlen, egal ob gesetzlich oder privat versichert? Oder ist das zu revolutionär?
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28.05.2013 16:15 Uhr von derSchmu2.0
 
+43 | -3
 
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Abschaffung des Prozentualen Betrags?
Aha, dann ist ja die unfaire Sache vom Tisch...wär ja noch schöner, wenn die gesetzliche Versicherung auch für arme Kranke da wäre...wer kaum was einzahlt, soll auch nich krank werden...den Fix-Betrag müssen sie halt schon irgendwie zusammenkratzen, während den wohlhabenderen ein fester Betrag kaum jucken wird...

Das nenn ich ne Einsparung an Ausgaben, die einen dürfen nicht mehr krank werden, weil sie es sich nicht leisten können und die anderen werden nicht mehr krank vor Sorge, weil ihnen das wenige Geld von dem Vielen nur abgezogen wird...So siehts aus in der Gesellschaft...jeder zahlt Beiträge, um die Schwächeren abzufangen, aber die Schwächeren zahlen verhältnissmässig mehr...
Ich würd ja jetz was von wegen Knall und Revolution sagen (demokratische Mittel werden ignoriert bzw. deren Ergebnisse ausgelacht), aber wir sind zu sehr belastbar...
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28.05.2013 16:18 Uhr von FrankCostello
 
+8 | -42
 
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28.05.2013 16:23 Uhr von Allmightyrandom
 
+22 | -3
 
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Aha, dann ist die Krankenversicherung also demnächst nicht mehr Teil der SOZIALversicherung oder was?!
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28.05.2013 16:36 Uhr von SNnewsreader
 
+5 | -1
 
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@FrankCostello

Du musst hier dringend IRONIE dazu schreiben. Fazit wäre ja sonst dass die besserverdienenden weniger zahlen und das will das Volk ja nicht.

Ahso, nennt sich "Generationenvertrag" und hat was mit der Verfassung zu tun (die ja zu Gunsten der besserverdienenden dauernd geändert wird)
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28.05.2013 16:51 Uhr von SN_Spitfire
 
+5 | -5
 
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Bei 170 € an Krankenkassenbeiträgen...

Da hätte ich mit einem Schlag 100 € mehr in der Tasche.
Also ich bin dafür... *hust*

[/Ironie]
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28.05.2013 16:52 Uhr von Rekommandeur
 
+14 | -1
 
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Und wieso wird wieder versucht mehr Geld einzunehmen ?
Vielleicht sollten sich mal die gierigen Kassen an die eigene Nase fassen und versuchen Kosten einzusparen.

Wieso kann bei ausländischen Mitbürgern die ganze Famile mit einer Krankenkarte zum Arzt ?
Ist es so schwer den Arzthelferinnen vorzuschreiben, das sie sich zu der Karte eben auch den Personalausweis vorzeigen zu lassen ?

Dann hätten wir schwupp die wupp viel weniger, die kostenlos zum Arzt gehen...

[ nachträglich editiert von Rekommandeur ]
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28.05.2013 17:38 Uhr von mike4k
 
+7 | -1
 
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blöd nur, dass die ärzte absolut nichts zu entscheiden haben...
ebenso kann die putzfrauengewerkschaft sowas fordern - interessiert letztenendes niemanden so recht...
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28.05.2013 17:48 Uhr von Katatonia
 
+4 | -2
 
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Mal wieder Neoliberales Gesülze und volkswirtschaftlicher Blödsinn.
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28.05.2013 19:17 Uhr von Andy81DD
 
+6 | -2
 
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Finde ich auch irgendwie komisch diesen Vorschlag.

Denn der Mindestsatz für Krankenkasse(freiwillig gesetzlich versichert) bei ca 150-160 Euro liegt bei Einkommen bis 800 Euro.

Wie bereits erwähnt: EINE gesetzliche Krankenkasse und schon so spart man Milliarden ein. Weil bei 150+ gesetzlichen Krankenkassen kostet allein schon die Bürokratie auf Krankenkassen, sowie Arztseite enorm viel Geld. Gepaart mit mehr Transparenz für alle, da die Ärzte nun nicht schauen müssten was zahlt die Krankenkasse A und was die Kasse B.

Und Jeder der es unbedingt will, darf sich gerne zusätzlich privat versichern, nachdem er seinen Pflichtanteil von 15% seines Bruttoeinkommens gezahlt hat. Heißt wiederum Spitzenverdiener zahlen entsprechend viel ein.

Aber das ist nun mal ein SOZIALsystem anders funktioniert dies nicht. Es war schon immer so, dass sich die Starken um die Schwachen der Gesellschaft kümmern (sollten).
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28.05.2013 19:59 Uhr von Borgir
 
+1 | -0
 
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Man muss nichts reformieren, zumindest nicht großartig. Die Kassen schwimmen in Geld, ich erinnere mal an die Überschüsse aus dem letzten Jahr (alleine im ersten Halbjahr fast drei Milliarden Euro)
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28.05.2013 20:24 Uhr von Adam_J_Conway
 
+2 | -0
 
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Das "revolutionäre" Vorhaben ist keineswegs neu. Nur Leute mit schlechtem Gedächtnis bzw. dafür bezahlte Lobbyisten werden hier von einer Neuerung sprechen, denn die Diskussion um die sogenannte "Kopfprämie" hatten wir vor vielen Jahren schonmal auf dem Tapet. Wer wissen möchte, wie es damals ausgegangen ist, wende sich bitte an den berühmten "Professor aus Heidelberg". Insofern nichts Neues, lediglich vergammelter Most in noch älteren Schläuchen ... ;-)
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28.05.2013 22:00 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -2
 
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Die meisten von euch zahlen deutlich mehr ein.
Bitte zählt nicht nur euren Beitrag - sondern auch den Arbeitgeberanteil hinzu.
Wer 1500.- brutto verdient, zahlt bereits 232.- Euro. Davon etwa die Hälfte ihr, die andere Hälfte der Arbeitgeber.
Bereits beim Hartz4-Empfänger zahlt das Amt mehr.
Weil die etwas größeres Hälfte im Arbeitgeberanteil verschwindet, denkt ihr, dass ihr weniger zahlt !!
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28.05.2013 22:31 Uhr von Slyzer
 
+3 | -1
 
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"Das wäre doch mal was neues wieso sollen denn Leute die mehr verdienen für die gleiche Leistung mehr bezahlen als Leute die weniger Verdienen."

weil man sonst das gesamte Krankenversicherungsystem gar nicht erhalten kann.

Hast du eine Ahnung wie teuer das ganze System ist? Mit all den Geräten, Medikamenten und natürlich Gehältern.

"Wurde es nur eine Krankenkasse geben, würde die auch schnell die Leistungen kürzen. Wer sollte sie daran hindern?"

öhm der Staat. Indem sie ihr einfach mit Entzug der Lizenz droht. Wenn ihr Firmen die größtmögliche Freiheit einräumt, müsst ihr euch nicht wundern, wenn sie auf euch rumtrampeln.

[ nachträglich editiert von Slyzer ]
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28.05.2013 22:41 Uhr von onemanshow
 
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erst werden zusatzbeiträge abgeschafft dann kommen die affen mit so einem scheis..

leute die hart arbeiten gehen und zb nur 7-8 euro auf die stunde bekommen. achten eh darauf dass sie nicht krank werden
aus angst den job zu verlieren und jetzt auch noch so ein scheis.. prozentual is wenigstens fair..

ob manche einen ferrari weniger oder mehr in der garage haben das juckt die doch eh nicht...
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28.05.2013 22:44 Uhr von Draco Nobilis
 
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@Trallala2:

Ja nur das eine GESETZLICHE KV eben keine PKV ist...

Die Bahn, Post sowie die Telekom waren auch mal staatlich. Die Staatsbetriebe haben damals das gesamte Netz und Infrastruktur ausgebaut. Hintergrund ist der das ein privatwirtschaftliches Unternehmen immer auf GEWINN hinarbeitet. Dieser Gewinn wird dem Kreislauf entnommen. Würde er in die Infrastruktur investiert werden, wäre ja alles ok.

@weimargg:

Ja ich weiß worauf du hinauswillst.
Das hilft in der Situation Betroffenen die mehr Zahlen müssen aber genau gar nicht. Ebensowenig verhindert es die soziale Ungerechtigkeit die hieraus entsteht.
Von Ärzten hatte ich prinzipiel auch mehr erwartet.


b2t:
Da es die Bild schreibt, will da die CDU wieder sicher mal irgendwie empören und vlt. ein Wahlkampfthema erschaffen. Damit man sich dann selbst auf die Schulter klopfen kann. Oder aber es ist das genaue Gegenteil was die BILD schreibt und wirklich ein besseres System.
Prinzipiel sollte man eig immer das machen was die Bild so "empört"^^
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29.05.2013 15:33 Uhr von TRUMP
 
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Die Ärztemafia will keine Bürgerversicherung.
Die will Bürgerliche beforzugen.
Wollen am liebsten das Mittelalter wieder haben.
Eine Art Kasteneinteilung wie in Indien.
Arme sollen früher sterben.
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31.05.2013 08:47 Uhr von newschecker85
 
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ich hoffe das kommt nicht. Für wären es bei den 170Euro eine Mehrbelastung von fast 60 euro.

Aber ge, lieber den nich tso gut verdienenden in die Tasche greifen als den Reichen.

Ich bin dafür, dass die Beitragsbemessungsgrenze abgeschafft wird, so zahlen auch besserverdienende mehr in die Krankenversicherung ein.
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31.05.2013 08:53 Uhr von bueyuekt
 
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Ich fände es schon eine Revolution, wenn wirklich alle die in der GKV sind prozentual Ihres Lohnes zahlen. Aktuell gibt es hier eine Grenze und alle die über der Grenze liegen, zahlen nicht prozentual sondern einen fixen Beitrag, der nieriger ist als der Prozentuale Beitrag.
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31.05.2013 18:49 Uhr von bueyuekt
 
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@Trallala2

Jaein, es gibt eine Beitragsbemessungsgrenze. Wer über dieser Grenze verdient, muss dafür nicht mehr Krankenversicherung bezahlen (GKV). 2013 liegt der die Grenze bei 47.250 €.

Man zahlt also nur X,Y% von 47.250 €. Alles drüber ist befreit von
einem Beitrag für die Krankenversicherung.

Somit zahlt jemand der über 47.250 € verdient weniger von seinem Gehalt an die GKV als jemand der bis zu dieser Grenze
verdient. Und das nichts damit zu tun, dass man ab einem gewissen verdienst von der GKV befreien kann.

By the way, ich verdiene über der Grenze, finde es aber nicht solidarisch.

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