27.05.13 21:41 Uhr
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Papst Franziskus: "Entsagt dem Reichtum und folgt Jesus Christus"

In seiner heutigen Morgenmesse erklärte der Pontifex, dass die Gier nach Reichtum und die Faszination des Provisoriums die Menschen daran hindert, sich für das Christentum zu entscheiden und sich ihm ganz hinzugeben.

Bei der Messe waren auch Mitarbeiter der Wirtschaftsabteilung des Vatikans sowie des Päpstlichen Rates für die Krankenpastoral anwesend. Franziskus erzählte von der Geschichte, wo ein reicher Mann von Jesus dazu aufgerufen wurde, seinem Reichtum zu entsagen und ihm zu folgen.

Der Mann lehnte ab. Gerade in der heutigen Zeit würden sich die Menschen zu sehr auf Geld und Reichtum konzentrieren. Ebenso würden sie das Provisorische dem Definitiven immer vorziehen. Man würde zu oft nur im Hier und Jetzt leben, ohne sich auf Dauer festlegen zu wollen.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Messe, Papst Franziskus, Reichtum, Jesus Christus
Quelle: de.radiovaticana.va

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.05.2013 21:41 Uhr von blonx
 
+3 | -2
 
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Damit meinte Papst Franziskus zum Beispiel Paare, welche schon bei der Heirat denken würden, dass die Ehe nur eine gewisse Zeit halten würde. Und dann müsse man weiter sehen.
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27.05.2013 21:47 Uhr von FrankCostello
 
+1 | -1
 
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No Comment
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27.05.2013 22:15 Uhr von kingoftf
 
+7 | -5
 
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Ok, dann also hungern und hoffen, dass die Actionfigur am Kreuz einem was zu futtern besorgt oder dass sein Vater auf der Wolke Manna vom Himmel schmeisst.

Sagt sich leicht im Palast im Vatikan.
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27.05.2013 22:26 Uhr von Saufhaufen
 
+12 | -2
 
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soll er erstmal im eigenen stüberl kehren

diese doppelmoral der kirche

predigen wasser, saufen aber wein !

milliarden von euro unter deren ärschen
millionen von kunstschätzen

soll er das zeug doch einfach verschenken ;)
und selbst so leben wie Jesus

verheiratet ! mit einer frau O.O und kinder haben !
umherziehen ohne einen Penny in der tasche ! der Tradition trotzend !

so nun das lied von Götz Widmann
AUSZUG:

machte sich nichts aus geld
eher besitzlos eingestellt
schlief wenn er konnte ohne dach
ging keiner geregelten arbeit nach
lebte von dem was man ihm gab
und lehnte bürgerliches streben ab

er hatte lange haare und nen hippiebart
mit dreiunddreißig noch keinen sesterz gespart
zog singend durch die gegend mit seiner bande
machte seiner mutter schande
hielt ungenehmigte versammlungn ab
und wenn es da nichts zu trinken gab
panschte er aus wasser wein
und schenkte allen christlich ein

segnete huren heilte räuber

solln wir an dem uns denn ein beispiel nehmen
ein drückeberger vor dem herrn
anpassung lag ihm völlig fern
jeglicher leistung abgeneigt
außerehelich gezeugt
unser herre jesu christ
er war sowas wie ein kommunist

ein durchgeknallter psychopath
aus einem nichtverfolgerstaat
nennt sich gottes sohn auf erden
mit dem würden sie schon fertig werden
handschelln klicken
und ab nach hause schicken


SO.. labern tun sie viel, vom volk alles wollen, aber nen *PIEP* selber tun ;)

have a N.I.C.E. day
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27.05.2013 22:36 Uhr von Katerle
 
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ich fühle mich da absolut nicht angesprochen
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28.05.2013 00:09 Uhr von Floppy77
 
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Dann sollte die Kirche mit gutem Beispiel voran gehen und sämtliche Güter versilbern und unter den Armen aufteilen.
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28.05.2013 00:21 Uhr von mort76
 
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Presseorgan,
die Tiefe deiner Analyse und die Vorurteilsfreiheit deiner Erläuterung werden nurnoch von dem völligen Fehlen von billigen Klischees übertroffen- Danke für diese äußerst sinnvolle Erläuterung...du hast echt voll den Durchblick, Dude.

Nur mal so unter uns Klosterschwestern, Presseorgan: Fabrikantensöhne werden selten ans Kreuz genagelt...
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28.05.2013 00:24 Uhr von TendenzRot
 
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Nee, ist klar. Gerade an katholischen Kirchen und Kathedralen lässt sich die Demut und Opferbereitschaft der Pfaffen ablesen.

Schickt dieses Pack dorthin wo es hingehört. Hartz4 für Pfaffen!

Edle Menschen sind edel von Hause aus. Durch die Kirche werden sie eher nur abgenutzt.
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28.05.2013 04:26 Uhr von Petabyte-SSD
 
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Hab sofort mein ganzes Vermögen dem Vatikan überschrieben
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28.05.2013 04:47 Uhr von katorn
 
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Thomas-Evangelium:: "Das Reich Gottes ist inwendig in Euch und überall um Dich herum; Nicht in Gebäuden (= Kirchen) aus Holz und Stein. Spalte ein Stück Holz und ich bin da, Hebe einen Stein auf und Du wirst mich finden."

Jesus stand für Armut und Demut, für Nächstenliebe und Vergebung.
Was die "Kirche", egal ob katholisch, evangelisch oder andere "christliche" Gemeinschaften daraus gemacht haben, entspricht nicht der Lehre Jesu.
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28.05.2013 05:28 Uhr von jschling
 
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da mir der Mann eigentlich recht sympatisch ist, mach ich mir echt Sorgen um ihn. Wenn der nicht langsam mit solchen Sprüchen aufhört, dann seh ich den nicht mehr lange als Papst da sitzen
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28.05.2013 07:51 Uhr von MurrayXVII
 
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Machs erstmal vor Franzi und setz dich in ein Zelt im Wald statt in den Protzbunker in dem du dich verkriechst...vielleicht mach ich es dann nach...Solche Aussagen von Leuten die eh immer Wasser predigen und Wein saufen sind wirklich unfassbar
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28.05.2013 07:56 Uhr von DoctorWho
 
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Entsagt dem Reichtum und folgt Jesus Christus.... hmmmm, dann sollte der Vatikan mal mit gutem Beispiel voran gehen und seine etlichen Milliarden in Form von Kunstgegenständen, Goldreserven und Immobilien spenden oder anderweitig loswerden. Ich hab kein Problem mit Religionen, lediglich deren Fanclubs gehen mir gewaltig auf die Nerven.
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28.05.2013 10:18 Uhr von ~frost~
 
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Doppelmoral ist das bestimmt nicht.
Er selbst ist ja nicht in Reichtum geboren und selbst als Papst lebt er ja im Vergleich sehr bescheiden.
Es geht auch nicht darum, dass ihr eure Arbeit kündigen sollt und 24/7 beten.

Es geht darum, das es wichtigeres als Geld gibt.
Z.B: Familie vor Karriere.
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28.05.2013 13:07 Uhr von Trallala2
 
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@Saufhaufen

"milliarden von euro unter deren ärschen
millionen von kunstschätzen

soll er das zeug doch einfach verschenken ;)
und selbst so leben wie Jesus"

Hier wird einiges durcheinadergebracht. Die Kirche ist reicht, das stimmt, aber was ist die Kirche? Der Kölner Dom ist nicht Eigentum des Papstes, obwohl es der Kirche gehört. Andererseits die Kirche als solches gibt es nicht. Somit gehört der Kölner Dom auch nicht der Kirche. Weder der Papst, noch der Kölner Kardinal haben eine Verfügungsgewalt über den Kölner Dom. Man könnte vereinfacht sagen, der Kölner Dom gehört der Gemeinde. Wenn, dann könnte höhsten die Gemeinde den Kölner Dom zu Geld machen. Das gilt auch für andere Kirchen und Liegenschaften. Sie gehören stets dem, wem sie gehören. Das sie der Kirche gehören, ist in diesem Fall Quatsch.

Ok, was kriegt man für den Kölner Dom? Jeder der sich auskennt wird zugeben, dass das Gebäude hunderte von Millionen wert ist, wenn nicht Milliarde. Das Problem ist nur, egal was es kostet, es ist unverkäuflich. Es ist das Geld wert solange es keiner kaufen will, aber wer gibt schon eine Milliarde für das Gebäude? Was kann man damit machen um damit Geld zu verdienen? Wirtschaftlich ist es kaum nutzbar. Es ist soviel wert, weil viel investiert wurde. Letztendlich ist nur das Land etwas wert. Aber alleine der Abriss würde einen Gewinn auf Jahrzehnte verschlingen.

Das gleiche ist auch mit dem Petersdom. Auch viele Schätze, jedes für sich einiges wert, aber beim Ausverkauf gehen die Preise schnell runter.

Der ganze Reichtum und die ganzen Schätze sind nur an deren Stelle etwas wert, sonst aber kaum zu Geld zu machen.

Was bleiben sind Ländereien und Gebäude. Die Gebäude haben zum Teil eine Aufgabe, das Ganze würde also nur verlagert. Hier ist also auch kaum was zu holen.

Was bleibt sind also das Land und bestimmte Gebäude. Ok, da ist immer noch Geld drin, aber eben nur das. Die Schätze sind nur wegen dem symbolischen Wertes etwas wert, sonst nur den Schrottpreis.
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28.05.2013 15:55 Uhr von GroundHound
 
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Dann mal mit gutem Beispiel voran, Herr Papst!
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05.08.2013 22:47 Uhr von mcdar
 
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Jesus war nicht arm, denn alles was er tat, war freiwillig. Er hatte eine solide Ausbildung und als Schreinerlehrling Zugang zu "hohen Tieren" und somit einen klaren Einblick. Die Massage ist, "nimm nur soviel, wie du wirklich brauchst" und jeder kann bekommen was er will und wieviel er will, er braucht es aber nicht der Gemeinschaft durch Raffgier zu entziehen. So lernt der Mensch. Es ist gut wenn diejenigen, die Gehör finden, endlich etwas sagen. Wird Zeit, dass alle offen und wohlwollend aufeinander zugehen, die Weisheiten zur Einheit zusammen-puzzeln und dann schauen was hier eigentlich so abgeht. ;)

[ nachträglich editiert von mcdar ]

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