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Türkei: Bereits 195.000 Flüchtlinge aus Syrien

Die Krise im Nachbarland lässt den Flüchtlingsstrom in die Türkei nicht abreißen. Laut Behördenangaben finden dort mittlerweile 195.000 Menschen Zuflucht vor dem Assad-Regime. Die Flüchtlinge sind in 14 Zeltcamps und in drei Container-Städtchen untergebracht.

Die türkische Regierung baut in den Flüchtlingslagern Krankenstationen, Schulen und Gebetshäuser. Die Schulen würden bereits 29.713 Kinder besuchen. Auch die Wasser- und Stromversorgung, sowie Nahrungsmittel werden gestellt.

Seit dem Beginn des Krieges vor zwei Jahren hätten knapp 310.000 Menschen Zuflucht in der Türkei gesucht und 114.000 seien inzwischen wieder zurück, so der türkische Katastrophenschutz. Bei den Gefechten in Syrien sind nach jüngsten UN-Angaben über 80.000 Menschen ums Leben gekommen.


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WebReporter: Tamerlan
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Syrien, Flüchtlingslager, Unterbringung
Quelle: de.ria.ru

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.05.2013 18:08 Uhr von User567
 
+4 | -2
 
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" Laut Behördenangaben finden dort mittlerweile 195.000 Menschen Zuflucht vor dem Assad-Regime"

Ach, welche Behörde ist denn das, die genau wissen will, warum die Leute gekommen sind? Vielleicht sind sie ja auch ganz einfach vor den halsabschneidenden Bombenleger geflohen?
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27.05.2013 18:25 Uhr von User567
 
+5 | -3
 
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@Haberal

Bißchen zynisch von dir.

Nachdem diese abscheulichen Terroristen in der Türkei ausgebildet, ausgestattet, trainiert und finanziert werden, um sie dann auf die Syrer loszulassen, stellt sich der Türke als gönnerhafter Nachbar dar?
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27.05.2013 20:02 Uhr von CoffeMaker
 
+6 | -1
 
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Seit ich die Videos der "heldenhaften Rebellen" sah wie sie Menschen auf bestialischer Weise umbrachten und dabei im 3 Sekundentakt "Allahu akbar" schrien kann ich verstehen das viele aus dem Land flüchten.
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28.05.2013 01:08 Uhr von Tamerlan
 
+1 | -1
 
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Das Erdogan die falsche Strategie gefahren hat kann man heute leicht sagen. Vor zwei Jahren musste die Türkei aber etwas machen, da sie sich viel Kritik gefallen lassen musste, weil die Türkei sich aus dem "Arabischen Frühling" zu lange rausgehalten hat.

Ernste Frage: Was wäre denn die bessere Alternative gewesen, abwarten bis Assad fertig gemordet hat? Auf Assad zugehen und ihn in den Friedensprozess einbinden hat man versucht, was ja bekanntlich auch nicht geklappt hat.

Die Rebellen alle als Terroristen zu bezeichnen wird der Sache nicht gerecht. Ist genau so Schwarz-Weiß-Denken wie zu sagen, allein Assad wäre an der Situation Schuld.
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28.05.2013 10:30 Uhr von psycoman
 
+2 | -1
 
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Ist doch auch sinnvoll in ein Nachbarland zu flüchten, anstatt nach Zentraleuropa, wenn einem schon dort Schutz gewährt werden kann. Meistens hat man kulturelle oder sprachliche Gemeinsamkeiten mit den Nachbarn.

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