27.05.13 16:13 Uhr
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Wie gesund ist der Verzicht auf Fleisch?

Die Deutschen gehören mit jährlich durchschnittlich 60 Kilo Verzehr an Fleisch zu denen, die weltweit am meisten Fleisch konsumieren. Etwa sieben Millionen Deutsche aber verzichten auf den Verzehr von toten Tieren.

In Deutschland wurden im vergangenen Jahr 700 Millionen Tiere geschlachtet. Die meisten, die auf Fleisch verzichten, machen dies aus Tierschutzgründen. Aber auch gesundheitliche Aspekte spielen eine Rolle.

Studien belegen, dass die Abstinenten weniger von Übergewicht, Diabetes, Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen betroffen sind. Für Vegetarier ist ein Herzinfarktrisiko um ein Drittel geringer als für Fleischkonsumenten. Es ist erwiesen, dass Vegetarier genau so gesund leben wie Nichtvegetarier.


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WebReporter: Haberal
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Gesundheit, Fleisch, Verzicht, Vegetarier
Quelle: www.focus.de

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79 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.05.2013 16:18 Uhr von Redditor
 
+35 | -3
 
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Achso man isst die Tiere erst wenn sie tot sind?
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27.05.2013 16:20 Uhr von OO88
 
+37 | -21
 
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ich persönlich kenne nur fleischverzichter die körperliche und vor allen psychische probleme haben aber dafür finanziel sehr gut da stehen .
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27.05.2013 16:29 Uhr von Samsara
 
+32 | -32
 
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Auf Fleisch verzichten... Das ist doch krank!
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27.05.2013 17:29 Uhr von FamousK
 
+17 | -7
 
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@OO88: Soso, was ist dann mit folgenden 2 Beispielen:
http://de.wikipedia.org/...
http://de.wikipedia.org/...

Bitte um Erläuterung der Defizite der 2 Personen.

Wahrscheinlich kennst du diese berühmten Tofu/Käse/Gluten-Vegetarier, die tun sich wirklich nichts gutes.
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27.05.2013 17:34 Uhr von Sonny61
 
+31 | -9
 
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Lieber 40 Jahre gelebt als 70 Jahre da gewesen!
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27.05.2013 18:22 Uhr von Dracultepes
 
+10 | -2
 
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ICh werde wahrscheinlich nie auf Fleisch verzichten. Ich mag es einfach. Aber man kann seinen Konsum reduzieren und dafür bei dem Metzger kaufen der seine Tiere direkt vom Bauern geliefert kriegt.

Die Tiere sterben trotzdem sind aber meistens besser dran als in den Fleischfabriken.

Aber ich bin so schrecklich unkreativ was Kochen angeht. Ich finde ja schon mit Fleisch nicht die große Auswahl beim Kochen. Ohne oder mit wenig wird es noch schlimmer*G*

Fleischesser können sich genau so Gesund ernähren wie Vegetarier. Viele beschäftigen sich nur nicht mit ihrem Essen. Essen was Vegetarier eigentlich immer tun.

@BastB
Natürlich. Fell war für uns auch extrem wichtig um den Winter zu überleben. Nur ist es das heute noch? Wir können nahezu alles was Fleisch uns gibt auch anders aufnehmen. Und für das was es nur im Fleisch gibt braucht man keine 500G am Tag.

[ nachträglich editiert von Dracultepes ]
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27.05.2013 19:22 Uhr von syndikatM
 
+11 | -12
 
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fleischlose ernährung ist was für personen die weniger leistung bringen müssen/wollen. nur mit fleisch schöpft man seine volle leistungsfähigkeit, z.b. im leistungssport aus. auch da gibt es wohl vereinzelt ein paar vegetarier, aber die könnten mit der richtigen ernährung und dazu gehört fleisch, noch mehr rausholen. so wie eben fast alle weltrekordhalter bei denen es auf körperliche kraft und ausdauer hinaus geht.

das personen wie "silvi" kein fleisch brauchen ist klar. solche leute werden auch keine gerüstbauer und straßenbauer.
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27.05.2013 21:16 Uhr von IrgendeinUser
 
+9 | -8
 
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"Auf Fleisch verzichten... Das ist doch krank! "
Das Leben eines Schweines:
Der Eber wird mit Elektroschocks zur Ejakulation gebracht, weil natürliche Befruchtung zulange dauert. Gebährt die Sau ihren Jungen, werden diese erstmal isoliert, weil die Sau sie beim Säugen erdrücken könnte. Schweine sind intelligente Tiere und brauchen Beschäftigung. Aber dem Staat genügt es, das eine handvoll Stroh als Spielzeug ausreicht.
Dementsprechend sind die nächsten Monate des eng-zusammengepfercht-sein eine unvorstellbare Qual.
Bei der Schlachtung werden die Schweine in CO²-Kammern getrieben, um sie zu betäuben. Dabei wird das Ersticken simuliert. Jetzt wird die Halsschlagader ausgestochen.
Wenn jetzt die Betäubung nachlässt und die Ader nicht richtig getroffen wurde, ist das Tier bei Bewusstsein.
Jetzt wird das Tier gebrüht, d.h. in eine heiße Flüssigkeit (ich glaube eine Lauge) geworfen, damit die Borsten sich entfernen lassen.
Über 500 000 Schweine werden so allein in Deutschland jedes Jahr lebendig verbrüht.
Man ermittelt das an der Brühlunge, weil die Tiere beim Ertrinken im siedenden Wasser versuchen Luft zu holen und es verschlucken.
Das liest sich noch angenehmer als es eigentlich ist.

Wie bitteschön kann man so etwas nur mit der Konsumgier rechtfertigen?
Warum sollte man Tieren keine Rechte zuschreiben? Sie fühlen Schmerzen wie wir.
Was spricht dagegen, weniger Fleisch zu essen, aber dafür welches, was besser gelebt hat?
Eure Konsumgier spricht dagegen!



"Ohne Fleisch hätte die Menschheit bis heute gar nicht überlebt"
Aber heute kann sie das. Wenn du das echt als Argument bringst, musst du auch so leben, dass du es brauchst. Also verkriech dich in eine Höhle und leb wie vor 20.000 Jahren.
Außerdem waren die hochwertigen Proteine der Nüsse mindestens genauso wichtig. Und du laberst was von großem Gehirn: Ja aber das ist nicht alles. Der Neanderthaler hatte durch sein Fleischkonsum etc auch ein größeres Gehirn. Was hat ihm das gebracht?
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27.05.2013 21:18 Uhr von Again
 
+6 | -8
 
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@OO88:
"ich persönlich kenne nur fleischverzichter die körperliche und vor allen psychische probleme haben aber dafür finanziel sehr gut da stehen . "
Und wie viele kennst du? In meinem Bekanntenkreis siehts da anders aus.

@ Samsara:
^^ Jaja. Du findest alles krank. Wissen wir.

@BastB:
"Ohne Fleisch hätte die Menschheit bis heute gar nicht überlebt. Fleisch ist extrem energiereich und hat für eine bessere und größere Entwicklung des menschlichen Gehirns gesorgt. "
Ja und? Und der Faustkeil war auch sehr wichtig und wird heute nich mehr genutzt.

@ Dracultepes:
" Viele beschäftigen sich nur nicht mit ihrem Essen. Essen was Vegetarier eigentlich immer tun."
Ja, denke ich auch. Wäre interessant wie groß dieser Einfluss auf die Gesundjeit ist.

@ syndikatM:
"fleischlose ernährung ist was für personen die weniger leistung bringen müssen/wollen."
Das hast du woher?
http://vegetarisch-leben.de/...
http://www.vegetarismus.ch/...

@ Graf.Crackula:
" die sehn halt alle so verkümmert aus weil die meinen vegetarier sein bedeutet automatisch salat und tofu. so ein schwachsinn, auch pizza pasta und pommes können vegetarisch sein"
Was für ein Schwachsinn. Bei vielen Vegetariern stehen nicht nur Nudeln und Pizza auf dem Speiseplan, sondern auch Käse, Eier und Fisch.
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27.05.2013 21:19 Uhr von Floetistin
 
+10 | -6
 
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Silvi86:

Solche übermütigen, bekehrungswütigen Veganer wie dich habe ich, salopp gesagt, gefressen.

Vegane Ernährung scheint keine persönliche Einstellung zu sein, sondern eine Lebensphilosophie.

Es gibt für die meisten Veganer kein "Vegan oder eben nicht", sondern nur "richtig = Vegan, alles andere = falsch".

So zumindest kommt es bei anderen rüber. Du bist bei weitem nicht die einzige Veganerin die ich schon erlebt habe, auch aus dem persönlichen Umfeld.
Es ist sogar schon eine sehr gute freundschaftliche Beziehung zwischen mir und einer Freundin zerbrochen weil sie quasi über Nacht Veganerin wurde und danach mit aller Gewalt versucht hat jeden der ihr unter kam zu bekehren.
Am Anfang hat man es noch mit freundlicher Absage versucht aber irgendwann ist es genug.
Sie konnte nicht akzeptieren, dass in ihrem Freundeskreis jemand nicht vegan ist und ich konnte es nicht akzeptieren zwangs-bekehrt zu werden.


Das rein pflanzliche Ernährung so 100%ig gesund ist, ist keineswegs bewiesen.
Eine Langzeitstudie gibt es bisher nicht. Zumindest keine neutrale.
Für jede von pro-Veganern aufgestellte gibt es eine Contra-Variante.


Im Endeffekt sehe ich es so:

Weniger Fleischkonsum ist notwendig, gut und sinnvoll. Vollkommen darauf zu verzichten ist allerdings eine unnötige und nicht natürliche bewusste Selbsteinschränkung.

Der Mensch ist in der Lage nahezu alles zu essen und zu verdauen.
Es gibt daher keinen natürlichen Grund es nicht auch zu tun.


Im Gegenteil. Überleg dir mal. Wie willst du 6 Milliarden Menschen (Tendenz steigend) alleine mit Pflanzen ernähren?
Das ist unmöglich. Genauso wie es unmöglich ist alle 6 Milliarden ausschliesslich mit tierischen Produkten zu versorgen.

Um überhaupt annähernd genug Pflanzen zu haben musst du viele negative Dinge akzeptieren.
Rodung von Wäldern für Felder, Überbeanspruchung und Auslaugung von Böden, Vernichtung von Lebensraum für Tiere, wichtige Wasservorräte (wird mit zunehmender Anzahl von Menschen immer wichtiger) werden für die zusätzlichen Pflanzen ausgegben.

Bei schlechter Ernte und Ungezieferplagen wirst du dich ziemlich umsehen wie schnell man Hunger bekommen kann.

Diese ganze Vegan-for-fit-SAche ist zwar ganz nett aber eben nur solange es ein reines Nischenprodukt bleibt.
In der Masse (Hauptnahrungsquelle) ist es genauso falsch und nicht funktioniell wie übermäßiger Fleischkonsum.
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27.05.2013 21:27 Uhr von uhrknall
 
+4 | -0
 
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@Redditor
"Achso man isst die Tiere erst wenn sie tot sind?"

Ja, das unterscheidet uns Aasfresser von den Fleischfressern. Aasfresser (fr)essen nur tote Tiere :)
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27.05.2013 21:29 Uhr von Again
 
+10 | -8
 
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@ Floetistin:
"Es gibt für die meisten Veganer kein "Vegan oder eben nicht", sondern nur "richtig = Vegan, alles andere = falsch"."
Hab jetzt öfters mit Veganern gegrillt und kann das nicht bestätigen. Das einzige mal das darüber gesprochen wurde war, als ich gefragt habe: "Habt ihr ein Problem damit, wenn mein Fleisch euer Zeug berührt?" Die Antwort war "Nö."
Und dann hab ich ihr Grillgemüse als Beilagen gegessen ^^

"Vollkommen darauf zu verzichten ist allerdings eine unnötige und nicht natürliche bewusste Selbsteinschränkung."
Naja, es ist so unnötig wie keinen SUV zu fahren und so unnötig wie zu recylcen. Man muss das alles nicht, aber manche machen es trotzdem. Und "unnatürlich"? So what! Alles was du ist ist sicher total natürlich, oder wie?

"Der Mensch ist in der Lage nahezu alles zu essen und zu verdauen."
Und trotzdem esse ich keine Haifischflossensuppe, Katzen, Hunde oder Froschschenkel.

"Es gibt daher keinen natürlichen Grund es nicht auch zu tun."
Der Mensch kann auch Menschenfleisch verdauen. Ergo...?

"Im Gegenteil. Überleg dir mal. Wie willst du 6 Milliarden Menschen (Tendenz steigend) alleine mit Pflanzen ernähren?"
^^ Das geht tausenmal leichter! Was denkst du, was die Tiere fressen? Für 1 kg Fleisch geht ein vielfaches an Pflanzen drauf.

"Um überhaupt annähernd genug Pflanzen zu haben musst du viele negative Dinge akzeptieren."
Niemand behauptet was anderes, aber Weidenflächen und die Flächen auf denen Futter angebaut wird sind ja keine Platzsparer.

"wichtige Wasservorräte (wird mit zunehmender Anzahl von Menschen immer wichtiger) werden für die zusätzlichen Pflanzen ausgegben."
Und Tiere trinken ja nichts und Regen ist auch unglaublich teuer.

"Bei schlechter Ernte und Ungezieferplagen wirst du dich ziemlich umsehen wie schnell man Hunger bekommen kann."
Und was fressen dann die Tiere?
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27.05.2013 21:34 Uhr von IrgendeinUser
 
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@ Floetistin

QUATSCH.

"Solche übermütigen, bekehrungswütigen Veganer wie dich habe ich, salopp gesagt, gefressen.

Vegane Ernährung scheint keine persönliche Einstellung zu sein, sondern eine Lebensphilosophie."
Warum geht es in euren Köpfen nicht rein, das es scheinbar Menschen gibt, denen Tiere nicht egal sind.
Massentierhaltung ist schlimmste Tierquälerei.
Wenn man einmal sieht, wie die Tiere leiden, dann kann man das nicht mehr ertragen und hinnehmen.


"Weniger Fleischkonsum ist notwendig, gut und sinnvoll"
Macht aber so gut wie keiner, auch wenn es fast jeder sagt.

"Vollkommen darauf zu verzichten ist allerdings eine unnötige und nicht natürliche bewusste Selbsteinschränkung."
Im Gesetz steht, Tiere müssen artgerecht gehalten werden.PUNKT. Jeder, der sich der Massentierhaltung bedient macht sich eigentlich mitstrafbar.


"Der Mensch ist in der Lage nahezu alles zu essen und zu verdauen.Es gibt daher keinen natürlichen Grund es nicht auch zu tun."
Massentierhaltung hat NICHTS mit Natur zu tun, also rede nicht von natürlich.

"
Im Gegenteil. Überleg dir mal. Wie willst du 6 Milliarden Menschen (Tendenz steigend) alleine mit Pflanzen ernähren?
Das ist unmöglich."

"Um überhaupt annähernd genug Pflanzen zu haben musst du viele negative Dinge akzeptieren.
Rodung von Wäldern für Felder, Überbeanspruchung und Auslaugung von Böden, Vernichtung von Lebensraum für Tiere, wichtige Wasservorräte"

"Bei schlechter Ernte und Ungezieferplagen wirst du dich ziemlich umsehen wie schnell man Hunger bekommen kann.
"

Du hast volkommen recht.
Die größten Eigentorargumente überhaupt. Fleisch verschwendet Ressourcen.
Für 1 Kilo Fleisch werden 10 Kilo Getreide möglich.
Urwald wird für Soja gerodet richtig. Aber dieses Soja wird für Massentierhaltung benötigt.
Je nach Quelle werden 70-85% der Sojaernte für Fleisch benötigt. Ein Kilo Fleisch benötigt soviel Soja wie 45 Kilo Tofu.
In Teilen Hollands ist der Boden so vergiftet von dem Düngen mit Kuhmist, dass man es nach Deutschland verkauft. Die Nitratwerte sind katastrophal und Grundwasservorkommen bis zu 70m tiefe verseucht. Dank Fleisch.

[ nachträglich editiert von IrgendeinUser ]
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27.05.2013 22:02 Uhr von Biblio
 
+6 | -4
 
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Ich denke, alle Kommentatoren haben auf eine gewisse Art recht mit ihren Aussagen zu diesem Thema...
vielleicht kann ich meine persönlichen Erfahrungen und Ansichten schildern:

Zunächst verbinde ich assoziativ folgende Dinge mit Fleisch:
Blut, Kraft, Aggression, Ausdauer, Wild, Konzentration

die oben genannten Begriffe werden für viele nachvollziehbar sein

mit pflanzlicher Ernährung verbinde ich:
Weichheit, freundlich, nett, unbeschwert, rund

Und nun nehmen wir einfach mal an, man sei oder werde in der Tat zu dem, was man konsumiert ...
dann verhält es sich folgendermaßen:

Man kann mit Sicherheit voll auf eine rein pflanzliche Ernährung umsteigen, ist aber im Berufsleben und in Groß- oder auch Kleinstädten den Fleischfressern ausgeliefert.

So einfach ist das eigentlich zu sehen.

Ich denke also nicht, dass eine rein pflanzliche Ernährung etwas anderes vermissen lässt, als die notwendige Portion Aggression, um sich gegen aggressive Mitmenschen wehren zu können.

Es gibt afrikanische Stämme, die sagen: "Wenn Du das Blut des Tieres trinkst, welches Du erlegt hast und von seinem Fleisch isst, geht seine Kraft auf Dich über" ... und da kann ja durchaus etwas dran sein ...natürlich ist hier die Rede vom Rohverzehr ..., aber auch gekocht kann so manches vom Fleisch auf seinen Konsumenten übertragen werden.


Also könnte theoretisch jeder Mensch auf Fleisch verzichten, wenn folgende Bedingungen erfüllt wären:

-Wirklich JEDER MENSCH verzichtet auf Fleisch,
denn dann braucht sich keiner gegen einen aggressiven anderen wehren, denn wenn alle nur noch Haselnüsse und Beeren essen, sind auch alle nett und freundlich
-Die Tiere müssten den Menschen wohlgesonnen sein,
aber wie? Schliesslich tötet der Mensch Tiere seit eh und je ... die müssen sich das gemerkt haben ... irgendwie ...

-Und natürlich müsste genug zu pflanzliche Kost vorhanden sein, um alle Menschen zu ernähren, wobei "alle" sicherlich ein recht kleine Zahl im Vergleich zu heute wäre, wenn alle Menschen aufhören würden, Fleisch zu essen.
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27.05.2013 22:12 Uhr von Floetistin
 
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Again:

NAja, das ist deine Erfahrung. Und meine Erfahrung spricht da etwas anderes.


"Naja, es ist so unnötig wie keinen SUV zu fahren und so unnötig wie zu recylcen. Man muss das alles nicht, aber manche machen es trotzdem. Und "unnatürlich"? So what! Alles was du ist ist sicher total natürlich, oder wie?"

Ja, SUV sind unnötig. Was hat das jetzt mit Fleisch essen zu tun?
Fleisch zu essen ist sinnvoll. Aber eben nicht in Massen und übermässig.
Ja, ich achte auf eine nach Möglichkeit natürliche Ernährung. Kräuter und Gemüse haben wir im Garten (kümmert sich mein Mann drum), Obstbäume haben wir auch und Fleisch holen wir fast ausschliesslich von regionalen Bauern ohne Massentierhaltung.

"Und trotzdem esse ich keine Haifischflossensuppe, Katzen, Hunde oder Froschschenkel."
Siehst du dich etwa stellvertretend für alle Menschen dieser Welt?
Jeder darf doch das essen was er oder sie möchte. Der eine isst nur rein pflanzliches, der andere liebt sein Schnitzel, wieder jemand ist gerne Pferd oder Schlange.


"Das geht tausenmal leichter! Was denkst du, was die Tiere fressen? Für 1 kg Fleisch geht ein vielfaches an Pflanzen drauf."
Teilweise. Tiere bekommen altes Gemüse zu essen.TEils verdorbene SAchen die wir nicht mehr anrühren würden. Frisches Gemüse und Obst, leckeres Getreide bekommen sie wohl eher nicht zu fresen.

"Niemand behauptet was anderes, aber Weidenflächen und die Flächen auf denen Futter angebaut wird sind ja keine Platzsparer."
Weiden werden durch Tiere abgegrast und zeitglich gedüngt.
Felder die sich "erholen" müssen werden oft als Weideflächen genutzt, gerade aus diesem Grund.

"Und Tiere trinken ja nichts und Regen ist auch unglaublich teuer."
Tiere brauchen wohl weniger Wasser als zig Quadratkilometer an bepflanzten Feldern. Korrigiere mich bitte wenn ich falsch liege.

"Und was fressen dann die Tiere? "
Die werden geschlachtet - damit Menschen etwas zu essen haben.


Versuch bitte nicht es so aussehen zu lassen als ob ich eine 100%-Fleisch-Ernährung propagiere. Dazu bist du, vermute ich, zu intelligent um das anzunehmen.


@IrgendeinUser:
"Massentierhaltung ist schlimmste Tierquälerei.
Wenn man einmal sieht, wie die Tiere leiden, dann kann man das nicht mehr ertragen und hinnehmen."

Ja. Da stimme ich dir zu. Und weiter? Einschränkung des Fleischkonsums, Kauf von Fleisch nur bei regionalen Anbietern ohne MAssentierhaltung, etc. befürworte ich ausdrücklich!


"Macht aber so gut wie keiner, auch wenn es fast jeder sagt."
Und weiter? Jeder soll sich so ernähren wie er es für richtig hält. Du shceinst es ja auch zu schaffen - und ich und meine Familie ebenfalls.


"Im Gesetz steht, Tiere müssen artgerecht gehalten werden.PUNKT. Jeder, der sich der Massentierhaltung bedient macht sich eigentlich mitstrafbar.
Aber Strafen gegen Körperverletzung, Diebstahl und Mord "

JAAAA!! Wir habens kapiert. Du bist gegen Massentierhaltung - ich auch. Komm zu meinem Post zurück, wenn du mich schon zitierst.
Ich bin GEGEN Massentierhaltung.


"Für 1 Kilo Fleisch werden 10 Kilo Getreide möglich."

Wie oben schon erwähnt. Tiere bekommen wohl selten frisches Obst, Gemüse und Getreide zu fressen. Viel eher Abfälle, Nebenprodukte und Überschuss.
Schau dir mal an was alleine in Deutschland an Überschuss von Getreide, etc. produziert wird.

"Aber dieses Soja wird für Massentierhaltung benötigt.
Je nach Quelle werden 70-85% der Sojaernte für Fleisch benötigt."
Naja, nicht alleine. Getreide wird auch für Kraftstoff, menschliche Nahrungsmittel, etc. produziert.

"In Teilen Hollands ist der Boden so vergiftet von dem Düngen mit Kuhmist, dass man es nach Deutschland verkauft"
Ah ja. Von Kuhmist, also natürlicher Scheisse, wird der Boden verseucht.
Aber bei notwendiger künstlicher Düngung bei einer theoretischen 100%-Fleischlos-Ernährung ist das nicht der Fall?
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27.05.2013 22:19 Uhr von IrgendeinUser
 
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"Zunächst verbinde ich assoziativ folgende Dinge mit Fleisch:
Blut, Kraft, Aggression, Ausdauer, Wild, Konzentration

die oben genannten Begriffe werden für viele nachvollziehbar sein

mit pflanzlicher Ernährung verbinde ich:
Weichheit, freundlich, nett, unbeschwert, rund"

Ja, aber das ist Höhlenmenschen-Denken.
Fleisch ist männlich. Die stärksten und besten Jäger erlegen die meiste Beute. Mehr Fleisch bedeutet also Stärke.
Das Tier im Angesicht gegenüberstehen und mit purer Muskelkraft und einem primitiven Speer erledigen.

Worauf Leute aber nicht kommen: Fleisch abgepackt in dem Supermarkt kaufen ist feige und alles andere als männlich.

Heute noch Fleisch mit Männlichkeit assozieren ist primitiver als der Speer, von dem ich eben sprach.
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27.05.2013 22:43 Uhr von IrgendeinUser
 
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"Ah ja. Von Kuhmist, also natürlicher Scheisse, wird der Boden verseucht.
Aber bei notwendiger künstlicher Düngung bei einer theoretischen 100%-Fleischlos-Ernährung ist das nicht der Fall? "


Weil man soviel Kuhmist produziert, dass man nicht weiß, wohin damit.
Man könnte den Boden auch normal mit dem Kuhmist düngen, dann weiß man aber nicht wohin mit dem Überschuss.
Künstliche Dünger haben hiermit nichts zu tun, der Kuhmist reicht aus. Benutzt man aber zuviel davon WEIL MAN ZU VIELE KÜHE HAT, geht der Boden kaputt

"Naja, nicht alleine. Getreide wird auch für Kraftstoff, menschliche Nahrungsmittel, etc. produziert."
Ja das sind dann die restlichen paar Prozent, habe nie was anderes behauptet.
FAKT: Fleisch ist der ineffizienteste Weg, Nahrung zu produzieren und das ist nicht widerlegbar.

Du scheinst nicht ganz zu verstehen, wieviel Getreide und Wasser für Fleisch benötigt wird. Tiere bekommen keine Abfälle wie du meinst, sie brauchen kohlenhydratereiches Mastfutter.
Und für jedes Kilo Fleisch zählt auch das benötigte Wasser der 10KG Pflanzen mit.


"JAAAA!! Wir habens kapiert. Du bist gegen Massentierhaltung - ich auch. Komm zu meinem Post zurück, wenn du mich schon zitierst.
Ich bin GEGEN Massentierhaltung."
Dann rechtfertige die Massentierhaltung doch nicht.
Wenn du wirklich keine Produkte daraus benutzt (was ja nichtmal 5% der Fleischesser ausmachen)
"Macht aber so gut wie keiner, auch wenn es fast jeder sagt."Dann beziehe diese Zitat von mir doch garnicht auf dich, wenn es dich nicht betrifft.

" Jeder soll sich so ernähren wie er es für richtig hält."
Ja, aber nicht, wenn er dafür soviele Tiere quälen muss.
JAAAAA!!!! Ich habs kapiert, du bist gegen Massentierhaltung. Aber du legitimierst sie, in dem du sagst, das diese Tiere gequält werden dürfen, wenn er es für seine (nichtmal notwendige) Ernährung möchte.

[ nachträglich editiert von IrgendeinUser ]
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27.05.2013 22:51 Uhr von firefighter1968
 
+3 | -4
 
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Hier die Kernaussage aus der Quelle: "Der kausale Zusammenhang „vegetarische Ernährung führt zu längerem und gesünderem Leben“ besteht nämlich nicht zwangsläufig..."
Genau, leicht Übergewichtige leben länger als die dürren Vegetarier........
Für mich haben die alle grundsätzlich eine Esstörung.
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27.05.2013 22:54 Uhr von firefighter1968
 
+2 | -3
 
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Am besten finde ich auch noch: "Studien besagen, dass sich Schwangere und Kinder ohne Probleme vegetarisch ernähren können."
Absolut seriös!!! Welche Studien? Ich kenne keine wissenschaftliche Studie, die das belegen würde.
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27.05.2013 22:59 Uhr von Plazebo2
 
+5 | -3
 
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@ IrgendeinUser
"Worauf Leute aber nicht kommen: Fleisch abgepackt in dem Supermarkt kaufen ist feige und alles andere als männlich."

Das ist nicht feige sondern rein rationelles Handeln. Der Mensch hat eben erkannt dass es sinnvoller ist sich auf Arbeiten zu spezialisieren um effektiver und produktiver zu sein.

Wenn es in den Supermärkten kein Fleisch geben würde und es keinen Metzger geben würde dann gäbe es Schlachtungen auf Bauernhöfen.

"Massentierhaltung hat NICHTS mit Natur zu tun, also rede nicht von natürlich."

Da gebe ich dir recht aber der Mensch mit all seiner Technik und Wissenschaft hat auch nichts mit Natur zu tun. Alleine unser menschliches Dasein IST ein grundlegender Eingriff in die Natur mit oder ohne Fleischkonsum.

"Je nach Quelle werden 70-85% der Sojaernte für Fleisch benötigt. Ein Kilo Fleisch benötigt soviel Soja wie 45 Kilo Tofu."

Der riesige Fleischkonsum mit der Massentierhaltung ist tatsächlich ein Problem trotzdem ist Tofu aber auch nicht die richtige Lösung. Weil es nicht so natürlich ist wie ein Stück Fleisch.

Also nenne eine vernünftige Alternative zu Fleisch die die selbe Konsistenz, Geschmack, Aussehen und Geruch hat außer Tofu. Fleisch ist kulturell verankert das kannst du nicht einfach so mal ändern.

[ nachträglich editiert von Plazebo2 ]
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27.05.2013 23:00 Uhr von Biblio
 
+7 | -1
 
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"
Interessante Theorien die du da bildest ;D


mfg "

Ich bin ... nur ein Höhlenmensch, buhaha
Macht nichts, irgend ein user hat mit seinem Neuzeit-Hirn vom lediglich nur das LED verstanden.

Es wimmelt da draussen in der Welt ja von Menschen, die genau wissen, dass da ein Problem existiert und wie es zu lösen ist ... dass die Lösung mindestens genauso viele NEUE Probleme produziert, dass checken die Leute einfach nicht ... und wenn ich dann hin und wieder ein tête-à-tête mit so einer Seele habe, dann heisst es gleich laut: "Neeeeiiinnnn, das wollte ich doch nicht ..." Tja, erst nachdenken, dann handeln, und manchmal eben besser gar nicht.
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27.05.2013 23:18 Uhr von IrgendeinUser
 
+3 | -5
 
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"Das ist nicht feige sondern rein rationelles Handeln. Der Mensch hat eben erkannt dass es sinnvoller ist sich auf Arbeiten zu spezialisieren um effektiver und produktiver zu sein."

Es ging lediglich darum, das Fleisch abgepackt kaufen nichts mit dem "Fleisch ist Männlich"-Gedanken zu tun haben, was viele glauben.
Du diskutierst an mir vorbei.

Außerdem find ich, dass Rationalität ohne Ethik und Gefühle der falsche Weg ist.
Rational wäre es ja auch, den perfekten Menschen selber im Glas zusammenzubauen.

"Da gebe ich dir recht aber der Mensch mit all seiner Technik und Wissenschaft hat auch nichts mit Natur zu tun. Alleine unser menschliches Dasein IST ein grundlegender Eingriff in die Natur mit oder ohne Fleischkonsum."

Anderes habe ich nie behauptet.
Jemand anderes meinte, es wäre natürlich, dem habe ich widersprochen.
Du diskutierst an mir vorbei.


"Der riesige Fleischkonsum mit der Massentierhaltung ist tatsächlich ein Problem trotzdem ist Tofu aber auch nicht die richtige Lösung. Weil es nicht so natürlich ist wie ein Stück Fleisch. "

Tofu war lediglich ein ZahlenBEISPIEL für die Ineffizienz.
Du diskutierst an mir vorbei.


__________________________
"Ich bin ... nur ein Höhlenmensch, buhaha
Macht nichts, irgend ein user hat mit seinem Neuzeit-Hirn vom lediglich nur das LED verstanden.

Es wimmelt da draussen in der Welt ja von Menschen, die genau wissen, dass da ein Problem existiert und wie es zu lösen ist ... dass die Lösung mindestens genauso viele NEUE Probleme produziert, dass checken die Leute einfach nicht ... und wenn ich dann hin und wieder ein tête-à-tête mit so einer Seele habe, dann heisst es gleich laut: "Neeeeiiinnnn, das wollte ich doch nicht ..." Tja, erst nachdenken, dann handeln, und manchmal eben besser gar nicht. "

Du bist kein Höhlenmensch, das habe ich nicht behauptet.
Du denkst unterbewusst wie einer, das ist richtig.
Wie soll man 2 Millionen Jahre Evolution in 15000 Jahren aus dem Menschen rauskriegen?

Eine Lösung auf alles kann ich nicht bieten und das habe ich nie behauptet. Jedoch gebe ich einen sinnvollen Ansatz zum drüber Nachdenken.
Besser als alles beim Alten zu lassen, wie du es willst. Denn so wie jetzt geht es nicht mehr lange weiter und das muss jeder zugeben. Volle Kanne in den Untergang ohne auch versuchen, etwas zu ändern. Geniestreich deinerseits.

"mindestens genauso viele NEUE Probleme produziert"
Vage Unterstellung deinerseits. Neue Probleme ja, aber mind. genauso so viele. Du musst es ja wissen...
Aber wir stehen dann vor dem größten Problem, du hast recht, den es ist unlösbar: Menschen müssen umdenken und die Gesellschaft komplett neu umkrempeln.
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27.05.2013 23:32 Uhr von Biblio
 
+6 | -0
 
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"Besser als alles beim Alten zu lassen, wie du es willst."
Wo habe ich denn so etwas verlauten lassen?

"Denn so wie jetzt geht es nicht mehr lange weiter und das muss jeder zugeben. Volle Kanne in den Untergang ohne auch versuchen, etwas zu ändern. Geniestreich deinerseits."
dochdoch, es geht immer weiter ... ich kann dir sogar ziemlich genau sagen, was in den nächsten 50 bis 80 Jahren tatsächlich für Änderungen geschehen werden, weil die Menschheit in ihrem Alltagstrott einfach nicht merkt, was sie täglich anrichtet, und das schon von Beginn an ...

Geniestreich? warum? Ich kann immer nur sagen: Ich war das nicht!

"Vage Unterstellung deinerseits. Neue Probleme ja, aber mind. genauso so viele. Du musst es ja wissen..."

Was glaubst du denn, wie Entwicklung geschieht ... wollen wir wirklich darüber reden ...

"Du bist kein Höhlenmensch, das habe ich nicht behauptet.
Du denkst unterbewusst wie einer, das ist richtig.
Wie soll man 2 Millionen Jahre Evolution in 15000 Jahren aus dem Menschen rauskriegen?"

Dochdoch, ich bin Höhlenmensch, mathematisch hochbegabt und analytisch unbestechlich ... und wenn ich sage, dass Fleischkonsum den Mann, so wir er patriarchalisch definiert wird, erst macht, dann stimmt des auch! Dabei spielt es nur eine geringe Rolle, ob dieser das Tier selbst erlegt, oder fertig abgepackte Ware im Supermarkt kauft, Konsum ist Konsum. Der Unterschied ist, er bekommt kein Herzrasen während er vom Tier isst.

Das ist alles diesseitiges Wissen @irgendeinuser ... das habe ich mir nicht ausgedacht ... jedenfalls nicht, dass ich wüsst.
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27.05.2013 23:34 Uhr von Floetistin
 
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irgendeinUser:

"Benutzt man aber zuviel davon WEIL MAN ZU VIELE KÜHE HAT, geht der Boden kaputt"

Das kann sein. Wobei es immer noch biologischer Dünger ist. Die Rinder grasen ja nicht immer auf der selben Weide.
Die Niederländer haben einfach nur zu wenig Platz.

Würden alle nur Pflanzen essen bräuchtest du künstlichen Dünger (denn du hast nicht mehr genug Tiere zum Düngen) und noch mehr Felder. Du brauhcst mehr Ernten.
Daher mehr Düngen - und damit machst du den Boden genauso kaputt.

Daher: Eine gute Mischung ist der Schlüssel. Nicht das eine oder andere Extrem.


"FAKT: Fleisch ist der ineffizienteste Weg, Nahrung zu produzieren und das ist nicht widerlegbar."
Aha. Nun ja. Wenn du meinst. So kann man auch einer objektiven Diskussion aus dem Weg gehen.

"nd für jedes Kilo Fleisch zählt auch das benötigte Wasser der 10KG Pflanzen mit."
Und weiter? Vergleich doch mal wieviel Wasser du für die Felder bräuchtest wenn jeder Mensch nur noch Pflanzen essen würde.
Vergleiche mal wie wichtig dann Wasser zum Pflanzen wäre.
Ein Tier gibt ebenfalls wieder Wasser in den Kreislauf ab. Und nochmal: Das Fressen wird bei weitem nicht alleine aus frischer Ernte gewonnen - Tiere verwerten unsere Abfälle!

"Dann rechtfertige die Massentierhaltung doch nicht."

Wo zur Hölle tue ich das? Du machst mich grad echt fuchsig. Zeig mir mal wo ich MASSEN-Tierhaltung befürworte.


"Ja, aber nicht, wenn er dafür soviele Tiere quälen muss.
JAAAAA!!!! Ich habs kapiert, du bist gegen Massentierhaltung. Aber du legitimierst sie, in dem du sagst, das diese Tiere gequält werden dürfen, wenn er es für seine (nichtmal notwendige) Ernährung möchte."

Dein "Aber" kannst du dir sparen. Massentierhaltung halte ich für genauso falsch wie du.
Allerdings sehe ich auch nicht wie man 6 Milliarden Menschen rein pflanzlich ernähren soll. Das ist schlichtweg unmöglich.

Du scheinst ein fundamentaler Gegner jeglichen Fleischkonsums zu sein. Eine sachliche Diskussion ist daher nicht mit dir möglich.

Du reitest immer wieder auf Massentierhaltung herum, bringt aber keinerlei Lösung wie du 6 Milliarden Menschen (Tendenz steigend) ernähren willst.
Argumente bezüglich Produktons- und Ernährungsporblemen wischt du einfahc mit "jetzt ist das ja noch viel schlimmer) vom Tisch.

Mach das was du gut kannst und setz dich gegen Massentierhaltung ein. Aber versuch nicht andere davon zu überzeugen, dass die Tierhaltung- und Nutzung generell falsch ist.
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27.05.2013 23:35 Uhr von IrgendeinUser
 
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" Also nenne eine vernünftige Alternative zu Fleisch die die selbe Konsistenz, Geschmack, Aussehen und Geruch hat außer Tofu. Fleisch ist kulturell verankert das kannst du nicht einfach so mal ändern."

Das hast du nachträglich editiert, deswegen konnte ich eben nicht drauf eingehen.
Selbst wenn es Alternativen gibt, die Leute wollen nichtmal dann umsteigen.

Ich hau mal ungeordnet Erfahrungen raus
Schnitzel von Valess (leider nur vegetarisch), Kaufland.
Hab ich damals für Dutzende gemacht. Pure Begeisterung, ausnahmslos.
Ein Beispiel, was sich so machen lässt.

Räuchertofu der Marke VeggieLife, REWE.
Mein Onkel, etwa 50, wusste nichtmal, was Tofu ist, kommt in die Küche und fragt, ob ich Speck brate, probiert und ist begeistert.
Gerade dieser Tofu ist genial, anderen mag ich selten.


Gulasch Moschinski ( benannt nach veganem Spitzenkoch)
Kannst du so googeln für ein Rezept.
Hab ich schon oft für Partys in nem großen Topf gekocht.
In einem Experiment der Uni-Mensa Bochum haben 264 von 300 Studenten nicht erkannt, dass es sich nicht um Fleisch handelt, dass sind 88%
Das verwendete TVP (Sojaprotein) ist günstiger als Fleisch und richtig zubereitet ist es wie Fleisch. Faserig, mit Biss.

Weizenprotein, Gluten, Seitan.
Auch günstiger als Fleisch, fleischige Konsistenz, geschmacksneutral. Zwei Tage in nem schönen Sud eingelegt schmeckt es wie Fleisch.

Wilmersburger Pizzaschmelz.
Käse zum Überbacken. Hab mal ne Reise nach Dortmund gemacht und hab Freunde in ein Cafe eingeladen, die Pizza damit machen. Einige haben da auch Hotdog gegessen. Alle fanden das gut.

Ich könnte Stundelang weitermachen aber das müsste genügen.

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