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Spanien baut U-Boot, das nicht schwimmt

Deutschland kauft Drohnen, die nicht fliegen dürfen, Spanien U-Boote, die nicht schwimmen. Mit einem Gesamtbudget von 2,2 Milliarden Euro wollte das Land das modernste U-Boot bauen. Dieses ist aber nun 100 Tonnen zu schwer und würde beim Tauchgang auf den Meeresgrund absinken.

Navantia, die Firma die hinter dem Projekt steht, sollte das erste U-Boot schon 2012 den Streitkräften übergeben. Nach ständigen Verzögerungen wird erklärt, dass es 2015 dazu kommt. Die hohen Kosten nahm die konservative Volkspartei (PP) in Kauf, um Spanien in dem Bereich konkurrenzfähig zu machen.

Durch ständige Fehlschläge, unerfahrene Partner und die Verweigerung des Kaufs deutscher oder schwedischer Technik sind bisher Kosten von 530 Millionen entstanden. Ob die geplanten vier U-Boote rechtzeitig fertig werden und was für Kosten auf den Steuerzahler kommen, ist noch ungewiss.


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WebReporter: Tamerlan
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Spanien, Technik, Boot, U-Boot, Verzögerung
Quelle: www.heise.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.05.2013 07:42 Uhr von Tamerlan
 
+49 | -1
 
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Das es Spanien finanziell gesehen nicht so gut geht ist nicht erst seit gestern bekannt. Die Notbremse hätte längst gezogen werden müssen, aber anscheinend gehen die Interessen der Rüstungsindustrie vor denen der Bevölkerung.
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27.05.2013 07:57 Uhr von blade31
 
+22 | -2
 
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Das U Boot soll ja auch nicht schwimmen sondern tauchen...
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27.05.2013 08:12 Uhr von Huebbels
 
+18 | -3
 
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deutsche drohnen fliegen nicht, aber wenigstens funktionieren unsere Brennstoffzellenuntersee Boote ^^
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27.05.2013 09:04 Uhr von psycoman
 
+20 | -0
 
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Deutsche Drohnen dürfen schon fliegen, und zwar seit Jahrzenten, im aktuellen Fall geht es nur um eine zivile Zulassung in Europa, für die noch ein System fehlt, dass zur Zeit entwickelt wird. Also werden die Drohen auch bald fliegen. Daher sollten die Drohen z.B. in Afghanistan ohne Probleme fliegen dürfen.

100 Tonnen klingt nach ziemlich viel, aber das sind gerade einmal 4,1% des geplanten Tauchgewichtes, also vermutlich nicht, was man nicht noch einsparen könnte, durch Leichtbau in bestimmten Teilen oder ähnliche Maßnahmen.

Oh, mal nicht Haberal als Autor. Mal wieder ein neuer Account, würde ich vermuten, wenn ich jetzt böse wär.

[ nachträglich editiert von psycoman ]
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27.05.2013 09:24 Uhr von dajus
 
+3 | -0
 
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Sie bauen eben U-Boote nach dem Modell "Euro"!
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27.05.2013 09:24 Uhr von Floppy77
 
+5 | -0
 
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@blade31
"Das U Boot soll ja auch nicht schwimmen sondern tauchen... "

Trotzdem würde die Crew bestimmt gerne auch mal wieder auftauchen...
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27.05.2013 09:28 Uhr von sub__zero
 
+3 | -1
 
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psycoman

Ein U-Boot ist kein Serien-PKW, bei dem man die Klimaanlage, ein paar Türverkleidungen und das Reseverrad weglässt um das Gewicht für eine "Rallye-Version" reduzieren zu können.
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27.05.2013 09:33 Uhr von perMagna
 
+11 | -0
 
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"was für Kosten auf den Steuerzahler kommen, ist noch ungewiss."

Sind wir gemeint, oder die Spanier?
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27.05.2013 09:38 Uhr von delicious
 
+6 | -1
 
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Enten schwimmen. U-Boote fahren, gleich ob über oder unter Wasser!
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27.05.2013 09:47 Uhr von Jlaebbischer
 
+2 | -0
 
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Dan sollen sie Ketten dranbauen und das Ding auf dem Meeresgrund fahren lassen :)
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27.05.2013 10:14 Uhr von turmfalke
 
+0 | -1
 
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Vielleicht schwimmt es ohne Besatzung? Da können sie die Technik von unserer Drohne rein tun.Die müssen es blos umdrehen weil die Drohne schiesst von oben nach unten und das U-Boot von unten nach oben.
Armes Europa!!
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27.05.2013 10:16 Uhr von frazerelite
 
+4 | -1
 
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wieso überhaupt noch staaten in der EU gelder für militär ausgeben kann ich nicht nachvollziehen
wir ham verbündete die genug waffen besitzen
wenn man sich mal vorstellt, was man mit solch unvorstellbaren summen für die bevölkerung tun könnte
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27.05.2013 11:07 Uhr von Hallominator
 
+1 | -1
 
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100 Tonnen sind doch etwas sehr viel zu viel. Da muss man das U-Boot fast ausschlachten, um das Gewicht wieder rauszukriegen, ich glaube nicht, dass das Modell so schnell gerettet werden kann.
Ein neuer Entwurf aus kompetenten Händen wäre wahrscheinlich die beste Methode.
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27.05.2013 11:10 Uhr von Nothung
 
+5 | -0
 
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Nur so zur Info: Deutschland baut nicht die Drohne ohne Kollisionsschutz, sondern hat sie bei unseren amerikanischen Freunden gekauft!
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27.05.2013 12:23 Uhr von weigibabe
 
+1 | -0
 
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jaja, ich wüsste gern mal wieviel das Boot verdrängt bei 100 Tonnen.. wenn es 101 Tonnen verdrängt kann zumindest der Turm auftauchen XD und zum Thema Drohne: EuroHawk ist eine in den USA gefertigte GlobalHawk Drohne die in Deutschland eigentlich nur die SIGINT Aufklärungselektronik eingebaut bekommen sollte. das Ding fliegt sehr wohl, und zwar autonom und ohne Probleme, die schwierigkeit ist sie im Europäischen Luftraum zugelassen zu bekommen und da gibts eben aufgrund des nicht vorhandenen TCAS massivste Probleme. Der europäische Luftraum ist so eng beflogen das das ding nicht umsonst vorgeschrieben ist aber nicht ohne Piloten genutzt werden darf und hier ist eben das Problem einer Drohne ;) ohne Pilot an Bord kein TCAS, ohne TCAS keine zulassung.. was glaubt ihr warum der neue A400M Transporter auch eine Zivilzulassung bekommen hat? richtig, damit er den Luftraum Europas ohne Einschränkungen nutzen darf :P
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27.05.2013 13:02 Uhr von psycoman
 
+0 | -0
 
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@weigibabe:
http://de.wikipedia.org/...

2220 ts, 2436 getaucht
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27.05.2013 13:32 Uhr von Gorli
 
+0 | -0
 
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@psycoman:
Wenn das U-Boot 100 Tonnen zu schwer ist um schwimmen zu können, heißt das im Umkehrschluss, dass es mit 100 Tonnen weniger gerade so schwer wie Wasser wäre. Damit würde es aber erst im Wasser schweben. Ein U-Boot muss mit leeren Wassertanks aber 30% weniger als Wasser wiegen, damit der obere Teil auftauchen kann. sind 100 Tonnen 4,1 % müsste man also rund 700 Tonnen einsparen damit das Ding auch auftauchen kann.
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27.05.2013 13:53 Uhr von weigibabe
 
+0 | -0
 
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soweit ich das sehe ist es nicht 100 tonnen zu schwer zum schwimmen sondern hat 100 tonnen mehr wie geplant.. also abspecken dürfte das noch drücken ;)
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27.05.2013 14:13 Uhr von knollenbovist
 
+1 | -0
 
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Tja...und wegen genau solchen Projekten, darf dann der ESM einspringen. Die Kredite wurden von Bankia, Banco Santander, etc. ausgegeben und die geraten dann in Schieflage und müssen vom ESM (der ausdrücklich die Bankenrettung vorsieht!), aufgefangen werden.

Da Deutschland größter Nettozahler in alle EU-Projekte ist, hat man so gesehen, die ganze Fehlkonstruktionsscheiße selbst bezahlt.

Würde Spanien auch vollständig haften, dann wäre das was ganz anderes. Dann können die machen, was sie wollen.
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27.05.2013 14:56 Uhr von Perisecor
 
+5 | -2
 
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@ Haberal

Schon interessant. In mehreren News wurde dir die Thematik ausufernd erklärt und hier lügst du erneut herum.

Aber gut, ist ein komplexes Thema und Thilo Sarrazin hat zur Intelligenz gewisser Gruppen ja schon genug gesagt.
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27.05.2013 15:15 Uhr von Endgegner
 
+2 | -0
 
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Hat sich wohl in der Baubranche rumgesprochen dass man einfach Steuergelder abzocken kann...
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27.05.2013 21:39 Uhr von TheRoadrunner
 
+0 | -0
 
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@ Tamerlan
"aber anscheinend gehen die Interessen der Rüstungsindustrie vor denen der Bevölkerung."
In der Rüstungsindustrie arbeitet doch ein Teil der Bevölkerung. Generell halte ich es für sinnvoller, in eigene Technologie-Projekte zu investieren als nur Technik von außen zu kaufen. Das kann dann natürlich mal ins Auge gehen.
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28.05.2013 09:00 Uhr von Hygrom72
 
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Vielleicht sollte man die EU-Hilfszahlungen an Spanien mal stoppen/reduzieren. Scheinbar haben die ja genug Geld um Unfug damit treiben zu können... oO

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