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Türkei: Geburtenrate rückläufig - Staat kontrolliert Schwangere

In der Türkei sinkt die Rate der Geburten. Aus diesem Grund hat sich die Regierung entschlossen, Schwangere durch sogenannte "Familienärzte" zu überwachen. In der Türkei dreht sich sehr viel um das Gebären von Kindern, Heiraten und dann wieder das Gebären von Kindern.

Eine türkische Frau berichtet: "Sie haben mich so lange angerufen, bis ich nachgegeben habe und zur Kontrolle in dieses Familienzentrum gegangen bin." Obwohl die Schwangere ihren eigenen Arzt hat.

Das Gesundheitsministerium erhält dann alle Daten der Patientin wie zum Beispiel: Blutwerte, Wachstum des Ungeborenen, Geschlecht und gesundheitliche Beschwerden der werdenden Mutter. Wie bereits auf ShortNews berichtet, verlangt der türkische Staatschef Erdogan fünf Kinder pro Familie.


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WebReporter: Captain-News
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Türkei, Staat, Schwangere, Geburtenrate
Quelle: derstandard.at

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.05.2013 19:51 Uhr von NoPq
 
+7 | -12
 
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Ist doch nicht das Schlechteste.
Hier gibt´s ja auch gewisse Pflichtuntersuchungen und bis zu einem gewissen Maße sind die doch auch nicht schlecht.
Wenn´s dann wieder passiert, dass eine Frau (aus welchen Gründen auch immer) ihre Schwangerschaft verschweigt (oder was auch immer) und dem Kind etwas zustößt, rufen doch auch hier alle nach strengeren Kontrollen usw.
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26.05.2013 19:51 Uhr von Strassenmeister
 
+13 | -5
 
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@ Haberal
"Obwohl die Schwangere ihren eigenen Arzt hat."
Den Satz überlesen?
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26.05.2013 21:45 Uhr von Biblio
 
+5 | -6
 
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"an meine Vorredner: es geht hier um diese Zwangsuntersuchungen und Katalogisierung. Das gibt es in Deutschland nicht!"

Du meinst wohl eher, dass Du nichts davon weisst oder bemerkst ...
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26.05.2013 22:44 Uhr von ISILISIK
 
+5 | -4
 
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Der olle Erdogan verlangt 3 Kinder pro Familie, nicht 5. Die Redaktion sollte sich mal bessr Informieren.
Bei 2 Kindern pro Familie wäre die Bevölkerungszahl übrigens rückläufug!
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27.05.2013 00:32 Uhr von Tamerlan
 
+2 | -3
 
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"Zahl der toten Kinder fast halbiert

Die Behörden weisen auf mangelnde Gesundheitskenntnisse in den ärmeren, weniger gebildeten Schichten des Landes hin, um die Staatskontrolle zu rechtfertigen. "Wir haben die Kindersterblichkeit damit massiv reduziert", argumentiert Özlen Özcay, eine Ärztin des Istanbuler Gesundheitsdirektorats. Von 28 Todesfällen pro 1000 Kinder im Alter unter fünf im Jahr 2003, beim Antritt der Regierung Erdogan, auf 15 im Jahr 2011.

Den Kinderaufruf des muslimischen Premiers sieht Yelda Tavukcuoglu, eine Christin, gelassen. "Meine Mutter hat auch drei Kinder gehabt. Es ist schön, es schafft Solidarität in der Familie. Wenn ich jünger wäre, hätte ich vielleicht auch drei.""

Das Fazit aus der Quelle würde ich aber auch erwähnen Captain. Anscheinend gibt es ja greifbare Ergebnisse.

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