26.05.13 12:38 Uhr
 717
 

Ethik-Diskussion um Kampfdrohnen

Der Einsatz von Kampfdrohnen in der Bundeswehr ist in der Politik heftig diskutiert worden. Die Hemmschwelle beim Töten würde sinken und Kriege würden noch brutaler. Allerdings könnte das Gegenteil der Fall sein, so ein Wissenschaftler.

Gegen einen sogenannten ferngesteuerten Krieg sei nichts einzuwenden, so Wolfgang Richter von der "Stiftung Wissenschaft und Politik". Richter legte nun ein Thesenpapier vor, in dem die ethische Frage des Kampfdrohnen-Einsatzes gestellt wird.

So würden Piloten von Kampfjets unter Lebensgefahr überreagieren. Dagegen befindet sich die Steuermannschaft für Drohnen nicht in Gefahr und könnten Handlungen abwägen. Außerdem würde auch bei anderen Waffen die Abschussentscheidung weit entfernt vom Ziel fallen, zum Beispiel bei der Artillerie.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Tötung, Diskussion, Ethik, Argument
Quelle: www.n-tv.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Frankreich: Front National fordert, Einwandererkinder sollen für Schule zahlen
Donald Trump lässt sich von Leonardo DiCaprio den Klimawandel erklären
Donald Trump macht Ex-Wrestling-Chefin Linda McMahon zu Ministerin

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
26.05.2013 12:38 Uhr von Borgir
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Ganz Unrecht hat der Herr Richter nicht. Dennoch wird der Krieg ins "Wohnzimmer" verlagert und "Piloten" handeln wie im Computerspiel.
Kommentar ansehen
26.05.2013 12:57 Uhr von Borgir
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
@BastB

Terroristen verstecken sich, richtig. Ein Soldat vor Ort wird sich schwerer damit tun auf Gebäude zu feuern in denen auch Zivilisten sein könnten als ein "Pilot" am Joystick, der wie im Computerspiel aggieren kann.
Kommentar ansehen
26.05.2013 13:24 Uhr von Shifter
 
+7 | -2
 
ANZEIGEN
Wer mit Kampfdrohnen kämpft IST ein Terrorist.
Im Prinzip ist das nix anderes als wenn andere versteckte Bomben legen. Wie kann man sich über Attentäter in GB oder in den USA aufregen wenn man selbst täglich dutzende Leute/Einheimische in fremden Ländern per Joystick tötet?

[ nachträglich editiert von Shifter ]
Kommentar ansehen
26.05.2013 13:52 Uhr von NoPq
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
@Shifter: Da ist jede IED am Straßenrand gegen gepanzerte Fahrzeuge heldenhafter als ein Drohnenangriff,quasi ein bisschen wie David gegen Goliath.

Beide "Kampftechniken/Terrorformen" sind aufgrund der vielen zu erwartenden zivilen Opfern unehrenhaft.

@BastB
Unsere tägliche Paranoia gib uns heute.
Ame....armselig^^

[ nachträglich editiert von NoPq ]
Kommentar ansehen
26.05.2013 18:14 Uhr von ElChefo
 
+1 | -4
 
ANZEIGEN
Borgir

"Dennoch wird der Krieg ins "Wohnzimmer" verlagert und "Piloten" handeln wie im Computerspiel."

Eine Bodenkontrollstation ist kein Wohnzimmer.

"Ein Soldat vor Ort wird sich schwerer damit tun auf Gebäude zu feuern in denen auch Zivilisten sein könnten als ein "Pilot" am Joystick, der wie im Computerspiel aggieren kann."

Der Soldat vor Ort ist derjenige, der ein Ziel für den Piloten am Steuerknüppel - egal ob im Cockpit oder in der Kontrollstation - markiert. Niemand wirft "einfach mal so" ein bischen Blei in die Heide.


Shifter

"Im Prinzip ist das nix anderes als wenn andere versteckte Bomben legen"

Nur das mit Drohnen nicht gezielt zivile Infrastruktur für den unterschiedlosen Mord an Kombatanten und Nonkombatanten missbraucht wird.


NoPq

"Da ist jede IED am Straßenrand gegen gepanzerte Fahrzeuge heldenhafter als ein Drohnenangriff"

Erkläre das doch bitte mal den afghanischen Familien, die mit Waffengewalt dazu gezwungen werden, ihre Bauernhöfe und Häuser für Angriffe mit EFPs zur Verfügung zu stellen. Erst recht wird das dann zynisch, wenn ihnen noch verboten wird, ihre Häuser zu verlassen, um das Anwesen nicht verdächtig zu machen. Oder wenn ein heldenhafter Freiheitskämpfer sich mal wieder auf einem Marktplatz in die Luft jagt.

"quasi ein bisschen wie David gegen Goliath."

...um nichts Anderes geht es bei der ganzen Empörung. Man hat im Westen halt den Hang, eher mit dem Schwächeren zu sympathisieren. Krieg ist aber weder ein Spiel noch ein Event, bei dem es einen Fairplay-Preis gibt.

"Beide "Kampftechniken/Terrorformen" sind aufgrund der vielen zu erwartenden zivilen Opfern unehrenhaft."

Es geht auch nicht um "ehrenhaft", sondern um "überleben".
Kommentar ansehen
27.05.2013 11:54 Uhr von Shifter
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Scheinst echt total verblendet zu sein.
Frag doch mal die ganzen zivilen Opfer Deiner tollen Drohnen wie die das empfinden.
Wer eine solche Kriegsführung unterstützt ist ebenfalls ein Terrorist und gehört sofort erschossen, am besten wegbomben mit eine der tollen Drohnen.
Kommentar ansehen
27.05.2013 12:38 Uhr von ElChefo
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Soso... den Tatsachen ins Auge zu blicken nennst du also "Verblendung". Interessant.

Wie erklärst du dir dann, das mittlerweile 76% aller zivilen Opfer in Afghanistan durch die Taliban et al zu verantworten sind? Was ist noch gleich das bevorzugte Mittel der "Kriegsführung" dieser Baggage?
Kommentar ansehen
28.05.2013 11:26 Uhr von Shifter
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Du würdest Tatsachen nicht sehen wenn sie auf Deiner Nase tanzen würden, [edit]

Refresh |<-- <-   1-8/8   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Auswertung: Was Pegida-Fans auf Facebook gefällt
Hameln: Frau, die an Auto durch Stadt geschleift wurde, kann wieder sprechen
Facebook sperrt "Titanic"-Chefredakteur wegen Kritikbild zu "Bild"-Zeitung


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?