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Meinung: Ähnlichkeiten zwischen Muslimfeindlichkeit und Antisemitismus?

Nach Meinung des Historikers Wolfgang Benz gibt es zwischen Muslimfeindlichkeit und Antisemitismus in Deutschland Ähnlichkeiten.

So würden beide Phänomene durch verschiedene Verschwörungstheorien hervorgerufen. "Dabei ist die Muslimfeindschaft in der Bloggerszene besonders infam. Morde an Muslimen werden dort zum Teil freudig begrüßt", so der Historiker.

Ferner sieht der Historiker für die Muslime die Gefahr, dass sie Opfer von der deutschen Gesellschaft werden könnten. Rechte Lager würden Überfremdungsängste in der Bevölkerung dazu nutzen, Stimmung gegen sie zu machen.


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WebReporter: Haberal
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Meinung, Antisemitismus, Ähnlichkeit
Quelle: www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.05.2013 18:31 Uhr von Borgir
 
+8 | -7
 
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Woher die Ablehnung von Muslimen kommt ist doch, wenn auch für mich nicht verständlich, klar. Lest die Presse, schaut die Nachrichten und seht euch die Religion an. Dass das den Menschen Angst macht ist doch keine Frage. Für mich allerdings wenig verständlich, dass man da so sehr über einen Kamm schert und vorverurteilt. Man beurteilt Menschen schließlich nach ihrem Charakter. So lange man mich mit der Religion in Ruhe lässt kann jeder glauben was er will.
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24.05.2013 18:38 Uhr von LhJ
 
+16 | -5
 
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Hachja.... Haberal mal wieder... dazu ist kein weiterer Kommentar notwendig.
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24.05.2013 18:40 Uhr von SpankyHam
 
+2 | -7
 
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24.05.2013 18:58 Uhr von LhJ
 
+11 | -3
 
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Ich möchte an dieser Stelle nochmal ergänzen, das der werte Herr Benz seine gewagten Thesen wenigstens auf eindeutige Islam-Kritiker bzw. -Hasser eingegrenzt hat, während der Newsautor eher suggeriert: werden Islam nicht liebt, begiebt sich in Parallelen zu den Nazis.
Erwähnenswert finde ich außerdem, das es auch Gegenstimmen zu Benz Publikationen gibt, die von ebenso renommierten Wissenschaftlern stammen. Genannt sei da z.B. Herr Schoeps, dessen schriftliche Gegenargumentation zu Benz Veröffentlichung es sogar in die "jüdische Zeitung" schaffte:
http://www.j-zeit.de/...

In Deutschland und den allermeisten anderen europäischen Ländern gibt es aufgrund der christlichen geprägten Kultur ein Recht auf freie Meinungsäußerung und damit auch Kritik.
Es gibt klare Linien zwischen Hasspredigten und Kritik. In islamischen Ländern wird genau solche Kritik aber gleich unter dem Vorwurf der Islambeleidigung totgetreten, gegen den Autor der angeblichen Beleidigung dann auch gleich mal die Todesstrafe verhängt.
Das ist nur einer von hunderten Gründen, warum der Islam nicht zu Europa passt.
Und gerade solche Thesen wie die von Benz belegen einmal mehr die praktisch nicht vorhandene Kritikfähigkeit des Islam.
Wer den Islam nicht mag, welche persönlichen Gründe auch immer er dafür haben mag, der läuft Gefahr den gleichen Argumentationsstrukturen wie die der Nazis zu folgen. Wo sind denn mal News zu Artikeln, die sich mit gerechtfertigter Kritik am Islam auseinandersetzen? Und wo gibt es sachliche und vernünftige Antworten darauf zu lesen?
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24.05.2013 19:24 Uhr von SpankyHam
 
+4 | -7
 
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"Der Islam ist eine radikale Ideologie, der aus Menschen nur das Schlechteste hervorruft. Von daher sollte jeder normale Mensch dem Islam gegenüber "feindlich" eingestellt sein! "

Ich meine das man im dritten Reich ähnliche aussagen gemacht hat, nur war es damals nicht der Islam.

Hier in SN fehlt nur noch der Spruch: "Deutsche! Wehrt euch! Kauft nicht bei Moselms!"

Schon traurig was hier abgeht, wirklich...

[ nachträglich editiert von SpankyHam ]
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24.05.2013 19:50 Uhr von SpankyHam
 
+2 | -4
 
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"Heute geht es um integrationsunwillige die zwar in D leben und arbeiten wollen aber von den Gastgebern verlangen dass sie ihre Lebensweise übernehmen"

Und das weißt du woher? Aus irgendwelchen Zeitungen, oder hast du das selbst erlebt und mit eigenen Augen gesehen? Ich wohne ürbigens in einer relativ großen Stadt mit hohem Migrantenanteil (überwiegend Türken) und habe nie Probleme gehabt. Im Gegenteil, ich zeige jeder Person, natürlich auch jedem Türken, Respekt und Höflichkeit, schon ein Lächeln bewirkt einiges. Man hilft sich gegenseitig, so wie es sein soll und niemand versucht in dem Fall seine Lebensweise dem anderen aufzuzwingen.
Ich weiß ja nicht was einige Leute hier für Probleme haben, aber vll sollte man einfach mal anders auf diese Leute zugehen. Aber wenn ich schon sowas lese wie "...daher sollte jeder normale Mensch dem Islam gegenüber "feindlich" eingestellt sein!" dann wundert es mich ehrlich gesagt gar nicht, dass man nicht vernünftig zusammen leben kann.
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24.05.2013 20:27 Uhr von farm666
 
+4 | -2
 
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"Ähnlichkeiten zwischen Muslimfeindlichkeit und Antisemitismus" Ist dieser satz jetzt teil einer neuen strategie um beide zu verbinden um die "Islam" frage zu tabuisieren?
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24.05.2013 22:50 Uhr von User567
 
+2 | -2
 
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Adolf Hitler hat einmal über die Juden gesagt "Sie sind unwillkommen, unerwünscht und doch sind sie überall!"
Jetzt bleibt jedem selbst überlassen, ob er Parallelen zu den Türken sieht
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25.05.2013 00:02 Uhr von Patreo
 
+0 | -4
 
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Mal vom überschwelligen Rassismus abgesehen und dem Vergleich zu einer der schlimmsten Ideologien des 20 Jahrhunderts, machst man hier nichts anderes als ALLE Türken zu verurteilen.
Vom im Opelwerk arbeitenden Arbeiter bis hin zum Masterstudenten für Wirtschaftinformatik.
Alle gleich anscheinend, alle unerwünscht.

Es wird versucht nicht einmal klar zu differenzieren und sich scheinheilig zu entschuldigen, es ginge nur um die kriminellen Ausländer.
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25.05.2013 10:15 Uhr von hede74
 
+3 | -0
 
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Wie wäre es, wenn Herr Benz sich auch mal über die Feindlichkeit von Muslimen gegenüber dem Westen Gedanken macht.

Wer wurde gerade in London von wem in Stücke gehackt? Wer hat in Madrid, London, Bali u.s.w. Unschuldige in die Luft gejagt? Wer hat in Frankfurt 2 Amerikaner erschossen? Wer wollte Leute von Pro NRW umbringen? Durch wen wurden die Menschen am 11. 9. umgebracht? Und auf den muslimischen Internetseiten wird ja nun auch überhaupt nicht zu Hass und Gewalt aufgerufen was??

Überall wo der Islam in der Mehrheit unterdrücken und drangsalieren die Muslime andere Religionen. Selbst hier im Westen rufen viele zu Gewalt und Hass auf. Und dann beklagen sie sich, wenn ihre Beliebtheit hier abnimmt? Solange der Islam dermaßen intolerant ist, solange muss er sich nicht wundern, wenn auch den Tolerantesten langsam der Kragen platzt,

Natürlich gilt das nicht für alle Muslime hier, aber man würde sich halt wünschen diese würden sich dann auch mal stärker von solchem Abschaum wie den Salafisten öffentlich abgrenzen.

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