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Hammer und Sichel auf T-Shirts: Junge Union ist für ein Verbot kommunistischer Symbole

Es gibt massenhaft T-Shirts, auf denen die kommunistischen Symbole Hammer und Sichel abgebildet sind.

Diese Symbole gehören grundsätzlich verboten, findet nun die Junge Union.

Das Tragen dieser Zeichen sei eine "Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen", so der Vorsitzende Philipp Mißfelder.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Verbot, DDR, Hammer, Junge Union, Kommunismus
Quelle: www.fr-online.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.05.2013 13:40 Uhr von NoPq
 
+38 | -6
 
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Dann machen wir anschließend gleich mit religiösen Symbolen weiter, gehen dann über zu Firmenlogos und schimpfen dann auf die vielen verschiedenen Verbote...

Der einzig logische Schritt wäre eigentlich die Legalisierung der NS-Symbolik. Es würde zwar teilweise amerikanische Ausmaße annehmen und ich persönlich möchte dieses Verbot nicht missen, aber eine Verbotsflut bringt auch nix.
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24.05.2013 13:49 Uhr von S8472
 
+36 | -11
 
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Der Kommunismus ansich ist doch erstmal neutral, aber sowas geht in deren hohle Köpfe auch nicht mehr rein.
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24.05.2013 13:59 Uhr von ghostinside
 
+33 | -7
 
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Deal, wenn die Junge Union verboten wird...
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24.05.2013 14:19 Uhr von ghostinside
 
+8 | -9
 
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@wankel: So wie es scheint, bist du fähig dich des Internets zu bedienen. Wieso benutzt du es dann nicht richtig, bevor du hier so einen Unsinn schreibst ?
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24.05.2013 14:32 Uhr von machi
 
+10 | -5
 
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Hey Wankel .. Menschen wurden auch schon zusammengepfercht und eingesperrt bevor es Lenin gab ...
Wir gehen nicht auf dich los weil du ein sehr merkwürdiges Weltbild hast sondern weil du schlichtweg Mist erzählst.

Die junge Union hatte wohl länger keine Sachthemen mehr mit der sie sich befassen konnte. Lieber ne hirnlose Forderung als gar nix sagen ne?
Ich verbiete ja auch keine Atari T-Shirts.
Als wäre jeder der nen Che T-Shirt an hat Guerilla Kämpfer oder jeder der Ost-Symbolik trägt Kommunist.

[ nachträglich editiert von machi ]
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24.05.2013 14:35 Uhr von VanillaIce
 
+9 | -6
 
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@wankel:

Der Kommunismus sollte laut Lenin eine Vorstufe zum Sozialismus werde um möglichst schnell den Kapitalismus hinter sich zu bringen. Und der Sozialismus ist das Utopia einer sozial gerechten Wirtschafts- und Sozalordnung.

Dieses System hat nicht funktioniert und zum Zusammenbruch der UDSSR geführt. Das dort schreckliche Dinge passiert sind mit den ganzen Arbeitslagern möchte ich nicht verharmlosen, aber dies Rechtfertigt keinerlei Verbot der Symbole.

Sonst könnten wir auch ein Verbot der amerikanischen Flagge fordern, wegen der Sklaverei der schwarzen Bevölkerung.

Ach und ein kleiner Zusatz, wie blöd der Vorschlag überhaupt ist. Den das österreichische Nationalwappen hat einen Adler mit Hammer und Sichel. Das müsste dann auch verboten werden obwohl dies älter ist als die Kumministische Idee nach Lenin....
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24.05.2013 15:41 Uhr von teslaNova
 
+2 | -1
 
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Oh man. Diese lächerlichen und realitätsfremden Ideen treiben einen ja gerade zu in den Wahnsinn. Haben die Leute nichts besseres zu tun als sich um solche Nichtigkeiten zu kümmern? Das
Schlimmste an der ganzen Frage ist, dass die Antwort irrelevant wird da sie eh jeder für sich selbst schon beantworten kann..
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24.05.2013 15:43 Uhr von MRaupach
 
+10 | -1
 
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@VanillaIce

Nett gemeint, aber etwas durcheinander ;)

1. Die kommunistische Ideologie stammt von Karl Marx und nicht von Lenin ;)

2. Der Kommunismus ist die Ideologie einer gerechten Wirtschafts und Sozialordnung

3. Wahrer Kommunismus gibt es nicht und ist ein nahezu unerfüllbarer Traum, denn dafür müssen ALLE mitmachen(gemeint ist nicht nur alle in einem Land, sondern die ganze Welt)

4. Länder die als "kommunistisch" bezeichnet wurden/werden wahren/sind eigentlich sozialistisch, (Realsozialismus). Dies sind Länder die von Parteien regiert werden, die offiziell den Kommunismus als Ziel haben und dies soweit möglich versuchen in ihrem Land umzusetzen (Was laut Marx und Engels eigentlich nicht funktionieren kann)

5. Lenins Leninismus ist eine Abwandlung des wirklichen kommunistischen Ideals

6. Wer wissen möchte wie wirklicher Kommunismus ausschaut braucht nur Star Trek im Fernsehen schauen:
Die Wirtschafts- und Sozialordnung, welche die Föderation vertritt, ist der wahre Kommunismus.
(Nicht umsonst musste sich Gene Roddenberry mit dem Vorwurf herrumschlagen er sei Kommunist)

7. Fakt ist: Kommunismus ist nicht schlecht, aber er ist nahezu unmöglich zu verwirklichen, würde aber funktionieren.

8. Fakt ist auch: Kapitalismus ist leicht zu verwirklichen, funktioniert aber langfristig nicht richtig. (Wirtschaftskrisen, Bevölkerungsarmut etc...)

[ nachträglich editiert von MRaupach ]
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24.05.2013 16:01 Uhr von tutnix
 
+3 | -1
 
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wie kindisch, nur weil man der ju ihre spielzeuge weggenommen hat, verlangt sie das auch von anderen.
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24.05.2013 16:07 Uhr von Draco Nobilis
 
+5 | -0
 
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Kommunismus scheitert am Menschen...
Beziehungsweise an deren Verhalten immer die Psychopathen ihrer Spezies Entscheidungsgewalt zu geben. Dies wurde bereits bewiesen.(Nein das ist kein Witz!) Die Föderation aus Star Trek trifft den Kommunismus tatsächlich auf den Punkt. Die heile utopische Welt ist ein Grund Grund warum viele Star Trek mögen.

Ein Verbot von Symbolen ist wie andere anmerkten abzulehnen. Aber die junge Union lässt regelmäßig so ein Blödsinn raus, ist überhaupt nichts neues. Eigentlich sollte hier wieder der Verfassungsschutz tätig werden, tut er aber nicht^^
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24.05.2013 18:10 Uhr von dragon08
 
+4 | -0
 
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@MRaupach ,Leider kann ich nur 1x PLUS geben !

Du hast es verstanden

@Draco Nobilis , wenn Ich das jetz so mit Star Trek höre, stimmt ;-)
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24.05.2013 18:22 Uhr von mort76
 
+1 | -1
 
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Draco,
was ist denn an der StarTrek-Welt "heil und utopisch"?

Im Prinzip sieht man in der Serie doch den selben Hickhack wie wir ihn heute auch haben- mit mächtigen, verfeindeten Blöcken, Terrorgruppen, organisierter Kriminalität, Drogen, Verschwörungen, Invasionen, Mord, Profitgier und verkorksten Privatleben...und die Föderation selber ist, sobald es um die "Entscheider" in den hohen Rängen geht, auch garnicht mehr so vorbildhaft (Beispiel: ST- der Aufstand).

Das ist für mich eine schöne Parallele zur Realität: trotz all unseres Fortschritts ändern sich die Probleme nicht.


[ nachträglich editiert von mort76 ]
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24.05.2013 18:32 Uhr von Marple67
 
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Mal davon abgesehen das die Ideen von Marx und Engels einen gravierenden Schwachpunkt haben: "Den Menschen", ist sie heute auch nicht mehr Zeitgemäß, da sich die gesellschaftlichen Strukturen seit den Zeiten des Manchester-Kapitalismus starkt verändert haben.

Trotzdem muß man zur Ehrenrettung der beiden auch sagen, das es nie einen komunistischen oder sozialistischen Staat gegeben hat. Ihre Ideen dienten nur zur Rechtfertigung die Macht zu ergreifen. Lenin hatte es nach der Revolution ziemlich eilig die ganzen Idealisten abzumurksen und ein totalitäres Regim mit ihm an der Spitze zu installieren.

Vor dem Hintergrund ist die Forderung der jungen Union einfach nur lächerlich. Konservative halt!
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24.05.2013 18:40 Uhr von MRaupach
 
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@mort76

Gemeint ist, das Wirtschafts- und Sozialsystem in Star Trek!

Ich erkläre es für dich mal genauer:

Alle arbeiten nur noch für die persönliche Selbsterfüllung oder dem gemeinschaftlichen Wohl, es gibt kein Geld mehr (jaja Latinum etc. aber das ist von den Ferengi(Kapitalisten) nicht von der Föderation).

Höhere Positionen werden nur durch persönliche Leistung erreicht, sie sind also nicht erblich oder ähnliches.

Dies ist das Wirtschafts- und Sozialsystem der Föderation in Star Trek!

Du hast natürlich Recht!

Drogen, Terrorismus, Kriminalität, verkorkste Privatleben, sowas gibt es dort auch, aber das zeigt nur den "Realismus" der Serie, denn die menschliche Natur kann man nicht ändern!
(Naja albern bei SiFi von Realismus zu reden, gemeint ist natürlich die wirklichkeitsnahe Interpretation der menschlichen Natur)

Aber dies hat nichts mit dem Wirtschafts- oder Sozialsystem zu tun!

Natürlich gibt es dort auch Queerköpfe, aber der Unterschied ist, dass diese in gewisser Weise ausserhalb des Systems stehen.Die große Mehrheit der Föderation hält sich tatsächlich an diese Ideale!

[ nachträglich editiert von MRaupach ]
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24.05.2013 19:50 Uhr von mort76
 
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Darüber könnte man jetzt besser diskutieren, wenn man in der Serie mehr vom Leben normaler Menschen sehen würde- über die Wichtigkeit von Geld innerhalb der Föderation gibt es ja nur wiedersprüchliche Infos, je nachdem, welche Serie man sieht, und man muß aus Randbemerkungen schließen, welchen Stellenwert Geld dort gerade hat (wenn man da jetzt an DS9 denkt, sieht das ganze ja nicht mehr so sozialistisch aus, und das ist ja nun eine Station der Föderation...da dürfte es auf Föderations-Planeten auch kaum anti-kapitalistischer zugehen).

Es gibt keine direkte Not in Form von Hungersnöten etc., aber...wie sieht es mit Luxus aus?
Dafür braucht man dann wohl doch wieder Geld...und nur für Arbeit, Essen und Obdach will man ja auch nicht leben.

Daß Geld auf den Raumschiffen fast nur beim pokern eine Rolle spielt, erklärt sich ja von selbst (wofür gibt man Geld beispielsweise auf einem Flugzeugträger aus?), aber wie sieht es für die Bürger aus?

In der Serie spielt für viele Privatpersonen Geld ja auch eine wichtige Rolle...auch, wenns keine Ferengi sind.
Sogar Picards Freundin Vash ist habgierig...die plündert sicher nicht aus Langeweile archäologische Stätten.

Ganz abgesehen davon- die Mehrheit hier hält sich ja auch an UNSERE Ideale, aber die Querköpfe stechen halt heraus...
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24.05.2013 20:19 Uhr von MRaupach
 
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https://www.youtube.com/...

So sieht das mit der Wirtschaft in Star Trek aus:
Interessant wirds ab 1:07 min

Es gibt halt Menschen, die glauben Sachen erst wenn sie es selbst sehen ;)

DS9 ist übrigens tatsächlich anders, dort hat zwar die Föderation das Kommando, allerdings ist es im Gebiet der Bajoraner, da ist alles etwas komplizierter ;)

Solche Vergleiche hinken immer wenn jemand kommt und versucht auf die Schwachpunkte hinzuweisen ;)

Es gibt auch noch mehr Situationen bei denen der "Star Trek"-Wirtschaft und Kommunismus vergleich hinkt, aber für mich ist es noch das Beste, weil anschaulichte, Beispiel, da so ziemlich jeder Star Trek kennt und es sich daher recht einfach vorstellen kann.

Kommunismus ist sonst eigentlich weit schieriger richtig zu erklären, daher kann man für solche Beispiele dankbar sein ;)

[ nachträglich editiert von MRaupach ]
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24.05.2013 20:54 Uhr von mort76
 
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...ich muß zugeben:
Der Herr in dem Video spricht mir zu schnell, ich verstehe nicht, was er sagt.

Ich glaube, es gab jetzt schon so viele wiedersprüchliche Aussagen über die Föderation und ihre Wirtschaft, daß man jede x-beliebige Theorie je nach Geschmack beweisen oder wiederlegen kann, die jemand dazu aufstellt.
Ich finde ja auch nicht, daß du falsch liegst- es kommt halt drauf an, auf welche Serie und welche Personen darin man sich ganz konkret bezieht.
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24.05.2013 21:34 Uhr von MRaupach
 
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@SpankyHam

Wieder ein Beispiel wie man aus 2 Zitaten eines macht und sie völlig aus dem Zusammenhang neu interpertiert...

Deuten wir mal die Marx Zitate anders:
"The classes and races, too weak to master the new conditions of life must give away"

Die Klassen und Rassen, welche sich nicht anpassen, müssen fortgebracht, also aus der Gesellschaft ausgegliedert werden.
Er sagt nur das sie wegsollen, nicht in Gulags oder Arbeitslager gesteckt sondern nicht Teil der Gesellschaft sein dürfen.
Ich interpreteire das simpel als Umsiedelung, wo sie ein eigenes Land gründen dürfen.

Das 2te Zitat ist ohne den Rest des Textes nicht einwandfrei zu deuten, aber Holocaust stand zumindest vor der NS zeit für den Begriff "Brandopfer", man kann also sagen das diese Vertreibung das Opfer ist, welches die Revulution bringen muss, aber es kann auch was völlig anderes sein, da es sich wie gesagt aus 2 Zitate aus 2 verschiedenen Werken von Marx handelt.

Ob meine Interpetation richtig ist?
Ich weiß es nicht, Zitate sollte man nicht Interpretieren ohne den Kontext zu kennen in denen sie Gesagt wurden.

Fakt ist allerdings: Marx Antisemitismus zu unterstellen ist sinnlos, da er selber Jude war ;)

Zugleich gilt er als Humanist, damit sind beabsichtigte Grausamkeiten eher unwahrscheinlich.

was Zbigniew Brzezinsk, so weis ich nur wer er ist, seine Schriften kenne ich nicht und wage daher keine Interpretation.
Ich möchte allerdings darauf Hinweisen das Brzezinsk Sicherheitsberater von Jimmy Carter war und die Amis eh ein einseitiges Bild vom Kommunismus haben ;)
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25.05.2013 10:15 Uhr von mort76
 
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SpankyHam,
deiner Logik zufolge sollte man also gegen die Demokratie sein, weil Guantanamo existiert?
Jetzt mal abgesehen davon, daß der Kommunismus sowieso nicht funktioniert, bedingt er andererseits aber auch nicht automatisch Gulags.

Hier landen Steuerfahnder in der Psychiatrie, wenn sie zu eifrig bei den Reichen fahnden, beispielsweise.
Sagt das etwas über die Demokratie als Konzept aus?

Wenn Menschen hingehen und ein x-beliebiges System ausnützen und pervertieren, liegt die Schuld beim Menschen, nicht beim System.
Man braucht sich ja nur anzusehen, was im Europaparlament real passiert, um zu bemerken, daß aus jedem guten System nach einiger Zeit ein Moloch werden kann.

[ nachträglich editiert von mort76 ]
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17.08.2013 21:24 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
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Dann schließe ich mich dem Verbotswahn mal an und fordere ein Verbot der Jungen Union wegen dummer Forderungen.

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