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Niederlande: Tropeninstitut muss Bücherei mit 900.000 Büchern schließen

Das Königliche Tropeninstitut in Amsterdam muss seine Bücherei schließen, weil das Institut von der Regierung keine Subventionen mehr erhält.

In der Bücherei lagern 900.000 Bücher, Karten und Dokumente. Die Ältesten stammen aus dem Jahr 1469. Man versucht nun, alles bei anderen wissenschaftlichen Institutionen unterzubringen. Gelingt dies nicht, müssen die Bücher entsorgt werden.

Hans van Hartevelt ist Direktor der 230 Jahre alten Einrichtung und spricht von einer "Katastrophe". Andere Einrichtungen hätten zwar Interesse gezeigt, aber sie müssten erst selbst nach Wegen zur Finanzierung der Übernahme suchen, so Hartevelt weiter.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Buch, Niederlande, Bücherei, Tropeninstitut
Quelle: www.dutchnews.nl

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.05.2013 16:02 Uhr von helldog666
 
+6 | -1
 
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Mister-L
Was für ein Bullshit, Bücher und überhaupt Gedrucktes überlebt jeden globalen EMP oder das Versagen von Elektronik( Im Wald Pilze sammeln, Smartphone leer, Pilzapp fürn Arsch, Buch, funktioniert immer), irgendwelche Elektronik eben nicht, es muss halt immer wieder erneuert/kopiert werden aber ansonsten sind Bücher die zuverlässigsten Speicher für Wissen überhaupt.

Dennoch, ja es wäre großartig sich das ganze digital betrachten zu können aber Digitalisierung als Ersatz für physisch gedrucktes? Nein! Und jetzt komm mir keiner mit, "die armen Bäume", dann wird eben auf Hanfpapier gedruckt, 1 Hektar Hanf bringt soviel Fasermaterial wie 5 Hektar Wald, ist schnellwachsend und wesentlich robuster in der Qualität.

[ nachträglich editiert von helldog666 ]
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24.05.2013 16:38 Uhr von Tuvok_
 
+2 | -2
 
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Digitale Daten und EWIG ?????????????
Guter Witz Denk nochmal genau nach .... nichts ist vergänglicher wie die Digitale Gesellschaft...
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24.05.2013 18:24 Uhr von Gnarf456
 
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Natürlich ist es nicht der richtige Weg, die Bücher zu digitalisieren und dann zu vernichten, aber darum geht es auch nicht. Jedem denkenden Menschen muss doch klar sein, dass es besser für die Chance der Überlieferung ist, wenn es ein Buch nicht nur physisch gibt, sondern auch noch eine digitale Kopie. Das mag bei Büchern aus der heutigen Zeit mit einer Millionenauflage nicht wichtig sein, aber einige der Bücher aus dem 19. Jahrhundert (gedruckt auf Papier, dass so viel Säure enthält, dass es sich selbst zersetzt) sind nur noch in sehr kleinen Stückzahlen vorhanden, einige sind schon verloren gegangen.
Zur Schließung der Bibliothek: Finde ich falsch, Geschichte muss bewahrt werden, das Geld könnte man anderswo besser einsparen.
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24.05.2013 18:44 Uhr von Floppy77
 
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Ich hoffe die Bücher kommen woanders unter und bevor man sie weg wirft könnte man sie immer noch versteigern. Einige alte Exemplare könnten vielleicht die Bücherei noch einige Zeit finanzieren.

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