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Jetzt macht das Arbeitsamt per Facebook Jagd auf mutmaßliche Hartz IV-Betrüger

Hartz IV-Empfänger müssen laut einem Datenschützer vorsichtig sein, was sie in sozialen Netzwerken wie Facebook von sich preisgeben.

Denn die Arbeitsagenturen können bei berechtigtem Betrugsverdacht diese Netzwerke zu Recherchezwecken nutzen.

Stellt sich jemand zum Beispiel als mittellos vor und protzt dann auf Facebook mit einem schicken Auto, droht Ärger. Ebenso wenn sich jemand krank meldet und dann Partyfotos von sich postet.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Facebook, Hartz IV, Jagd, Betrüger, Arbeitsamt
Quelle: www.bild.de

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51 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.05.2013 11:25 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+117 | -13
 
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Gilt das dann auch für Firmen die sich als "Mittellos" präsentieren um ihren Angestellten einen Hungerlohn zu zahlen, dann aber schicke Firmenwagen vor der Tür haben?

Das wäre dann Fair.

Ich meine wir als Steuerzahler müssen doch nicht solche Firmen indirekt subventionieren, oder?



[ nachträglich editiert von Best_of_Capitalism ]
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24.05.2013 11:31 Uhr von burnIn
 
+96 | -12
 
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Die Jobcenter Mitarbeiter sollten mal lieber ans Telefon gehen wenn man Sie erreichen möchte als im Internet rumm zu surfen lol
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24.05.2013 11:37 Uhr von 2MAD4U
 
+19 | -94
 
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24.05.2013 11:39 Uhr von PeterLustig2009
 
+21 | -86
 
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24.05.2013 11:46 Uhr von Gnarf456
 
+62 | -12
 
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Das heißt, wenn jemand Hartz IV bekommt und bei Facebook ein Foto von sich postet, wie er neben einem Ferrari steht, gibt´s ärger, weil es ja sein Ferrari sein könnte? Und wenn man krank ist und zu Hause sitzt und aus Langeweile seine Partyfotos des letzten Monats durchsortiert und auf Facebook uploadet, wird man bestraft? Ich weiß ja nicht, aber wenn ich in der Lage wäre, würde ich sicherlich klagen, vermutlich bekommt man recht.
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24.05.2013 11:51 Uhr von tafkad
 
+46 | -6
 
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@PeterLustig2009

Man merkt das Du absolut keine Ahnung hast....
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24.05.2013 11:55 Uhr von Maedy
 
+16 | -6
 
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*Aber der Datenschutzbeauftragte Peter Schaar stellt klar: Facebook-Kontrollen sind nicht erlaubt.

Nur „in absoluten Ausnahmefällen“, z.?B. bei einem konkreten Betrugsverdacht, dürften Jobcenter Daten in sozialen Netzwerken erheben.

Schaar: „Jobcenter-Mitarbeiter dürfen sich aber keinesfalls zur gezielten Recherche in soziale Netzwerke einloggen oder sich gar unter falscher Flagge mit den Betroffenen ‚befreunden’, um so an deren Daten zu gelangen.“

Auch der Einsatz von Suchmaschinen wie Google sei rechtswidrig. Erst müssten Ämter versuchen, die Angaben von Betroffenen zu erhalten. Nur wenn die sich weigern, könnte auch das Internet genutzt werden. Aber: „In jedem Fall ist der Betroffene über eine Datenerhebung zu informieren.“

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) geht davon aus, dass ihre Jobcenter nicht in Facebook schnüffeln. Auf allen BA-Computern sei der Zugang zu sozialen Netzwerken gesperrt. Allerdings ist die BA nur an 306 Jobcentern beteiligt. Weitere 104 werden von Kommunen mit ihren Computern in Eigenregie betrieben.

Und: BA-Mitarbeiter können private Smartphones oder Computer nutzen, um Hartz-IV-Empfänger zu überprüfen.*

Also eigentlich viel Lärm um nichts....
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24.05.2013 12:01 Uhr von Mankind3
 
+39 | -2
 
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Man sollte immer aufpassen was man auf Facebook postet, egal ob Arbeiter, Arbeitsloser, Schüler oder sonst was.
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24.05.2013 12:06 Uhr von asianlolihunter
 
+9 | -50
 
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24.05.2013 12:09 Uhr von Kojote001
 
+30 | -6
 
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@ PeterLustig2009
Du scheinst echt keine Ahnung von der Materie zu haben. Niemand wird gezwungen für nen Hungerlohn zu arbeiten ?? Dann schau mal nach was in den Pflichten für Arbeitslose steht da wirst du ganz schnell merken das man ab einer gewissen Zeit überhaupt keine Wahl mehr hat und die Stelle annehmen muss, egal für welchen Stundenlohn. Dazu muss auch noch gesagt werden das, gerade für die Jobcenter, auch eine geringfügige Beschäftigung als Arbeit zählt das heißt maximal 450€. Und nimmst du so eine beschäftigung nicht an wirste ganz schnell Sanktioniert.
Soviel dazu mein lieber Peter, was das mit den Fotos angeht kann ich nur sagen das die es nix angeht was ich in Facebook und Co. posten tue. Erstens ist mit einem Foto weder belegt das das Fahrzeug auch mir gehört... schreiben kann man vieles aber im Endeffekt zählt was in den Papieren steht. Und zweitens kann ein Foto erst recht nicht beweisen das ich trotz Erkrankung Partys feiern tue... was wohl daran liegt das auf den Fotos keine Datumsangaben zu sehen sind es ist maximal der Zeitpunkt zu sehen wann ich es auf Facebook oder sonstwo Hochgeladen hab.

@ Schlote
Was heißt hier im Chor gejammert ?? Hast du schonmal was von dem Wörtchen Privatsphäre gehört ?? Scheinbar nicht denn sonst würdest nicht so einen Scheiß labern. Und von wegen die Hartzer haben es selber in der Hand, du scheinst nicht zu wissen was auf dem Arbeitsmarkt los ist. Mehr möchte ich dazu nicht ins Detail gehen, nur soviel noch... es sind nicht alle Hartzer Assis ( wie du es wahrscheinlich denken tust ) sondern der größte Teil will arbeiten findet aber keinen passenden Job und das alles trotz "Fachkräftemangels" !

@ 2mad4u

Erstens hast du den Beitrag von Best _of_capitalism nicht verstanden. Denn darin ging es bestimmt darum das es nicht sein kann das man als HartzIV Empfänger regelrecht seiner Privatsphäre beraubt und Sanktioniert wird und das sogar wenn man arbeiten geht und aufgrund der Hungerlöhne die manche Chefs zahlen auf die Jobcenter angewiesen ist. Während die Chefs und ihre Firmen munter weiter ihre Hungerlöhne zahlen und sich somit vom Steuerzahler ihre Angestellten subventionieren lassen ohne auch nur annähernd mit Konsequenzen zu rechnen.
Und zweitens, hast du schonmal daran gedacht das man selbst als Berufstätiger sich mit dem Jobcenter abgeben muss ??? Der Grund dafür ?? Siehe Erstens!!!!!
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24.05.2013 12:22 Uhr von Maedy
 
+10 | -2
 
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-es darf NICHT den HartzIV Beziehern online hinterher geschnüffelt werden-nur bei Ausnahmen und da muss der Betroffene vorher informiert werden.
So gesehen macht man aus einer Mücke einen Elefanten,denn die meisten Menschen lassen sich nichts zu schulden kommen ...
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24.05.2013 12:33 Uhr von PeterLustig2009
 
+7 | -29
 
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24.05.2013 12:43 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+21 | -5
 
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PeterLustig2009

"2. Steht da ganz klar drin dass man sich bemühen muss einen Job zu bekommen, wenn ich dem potentiellen Arbeitgeber sage, sorry für 4€ arbeite ich nicht (das muss man natürlich anders ausdrücken) ist das Pech für ihn hat aber keine Folgen für mich"

Du hast die 4€ Lohn angegeben ich habe lediglich das aufstocken angedeutet. Und auch sonst keiner hier hat von 4€ gesprochen

Ja und Firmen lassen sich dann den rest lohn auf Steuerzahlerkosten bezahlen, dafür sind keine "Sittenwidrigen" Löhne notwendig, es können auch Löhne von 7,50€ die Stunde sein.

Dagegen können sich Alg II Bezieher nicht wehren, dann schön am Fließband stehen und Millionen für die Chefetagen ranscheffeln, damit die dann mit ihren Firmenwagen protzen können und NICHTS zu befürchten haben!

Da kommt dann nicht das Jobcenter hin und sagt, "Nee nee nee! Ihre Angestellten zahlen Sie schön zu 100% allein, wenn Sie so einen dicken Wagen fahren!"

Das stört mich! Wenn schon denn schon!

[ nachträglich editiert von Best_of_Capitalism ]
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24.05.2013 12:47 Uhr von Slyzer
 
+16 | -2
 
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"Niemand wird gezwungen für 4€ arbeiten zu gehen."

du bist wohl nicht auf dem aktuellen Stand.

Wenn du eine vom Jobcenter angebotene Stelle nicht besetzt weil du "kein bock hast für 4€ arbeiten zu gehen" dann kürzen sie dir dein H4, bis du nichts bekommst.

Und da wir in einer Finazgesellschaft und nicht in Afrika leben ist das eigentlich latenter Sklavenhandel.

Sklaven haben ja immerhin auch eine geringe Entlohnung bzw. Essen bekommen.

Das Prinzip ist hier das gleiche.

Motivation zu arbeiten bekommt man jedenfalls nicht, wenn man wie scheisse behandelt wird oder?

"1. Steht da ganz klar drin dass keine sittenwidrigen Löhne angenommen werden müssen!!"

gibts eine Definition für Sittenwidrige Löhne?

Wenn nicht, dann kann man auch 1 Euro die Stunde für zumutbar gestalten.

Ist 1 Euro die Stunde denn "sittenwidrig", wenn ein relativ bedeutender Teil der Gesellschaft bereits jetzt zu solchen Löhnen arbeiten muss?

[ nachträglich editiert von Slyzer ]
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24.05.2013 13:12 Uhr von PeterLustig2009
 
+2 | -25
 
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24.05.2013 13:21 Uhr von DanielDomspatz
 
+4 | -1
 
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Es ist doch ganz einfach... man macht sein Profil nicht öffentlich schon können die schauen bis sie schwarz werden. ich glaube kaum daß man die Arge als Freund annehmen kann....
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24.05.2013 13:28 Uhr von Mankind3
 
+9 | -1
 
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@Peter

Nette Definition die du von "ordentlich Bezahlt" hast. Wenn man so wenig verdient das man noch beim Amt aufstocken muss, kann von ordentlich bezahlt wohl keine rede sein.
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24.05.2013 13:28 Uhr von BHuxol
 
+4 | -1
 
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Es ist ein zweischneidiges Schwert.
Auf den ersten Blick sinnvoll, aber auf den zweiten......

Es kommt auch auf die Intelligenz und den gesunden Menschenverstand an.

Ich musste mal nach einem Streit mit einem Arbeitgeber auch ALG2 beantragen. (Gut, nach dem mein AG von seinem Anwalt zusammengepfiffen worden ist, war das dann hinfällig.)

Weil man im Internet eine selbstständigen Handwerksmeister mit meinem Namen gefunden hat, wurde gegen mich ein Strafverfahren wegen versuchten Betruges und Leistungsmißbrauchs eingeleitet.
Das fast 1500 Km zwischen uns beiden lagen, war unerheblich.

[ nachträglich editiert von BHuxol ]
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24.05.2013 13:31 Uhr von PeterLustig2009
 
+2 | -14
 
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24.05.2013 13:36 Uhr von Suffkopp
 
+3 | -8
 
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Was ich an dieser ganzen Diskussion immer wieder komisch finde:

1. wird immer nach Ausflüchten gesucht warum ein Arbeitssuchender ja keine Arbeit annehmen kann und sollte

2. wenn sich ein FB Nutzer in die FB-Öffentlichkeit begibt hat er keine Privatspäre im FB mehr

3. wenn dem Jobcenter ein "Verdacht herangetragen wird" hat er den zu überprüfen. Sicher als erstes indem er nachfragt und denjenigen noch mal auf die Auswirkungen einer falschen Angabe hinweist. Sollte sich der Verdacht erhärten muss dem nachgegangen werden (wird doch bei allem möglichen hier auch gefordert)

All diese Argumente sind komsich und gehen irgendwie am Leben vorbei.
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24.05.2013 13:44 Uhr von ms1889
 
+5 | -4
 
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staatliche bespizelung ist doch heute deutscher standard! seit zusammenführung ost/west muß man sich immer mehr die frage stellen welches system gewonnen hat...auf staatsebene, scheint das ddr system gewonnen zu haben.
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24.05.2013 13:48 Uhr von Brain.exe
 
+3 | -1
 
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Facebook auf Privat und nur Freunde als Freunde und nicht jede 08/15 Bekantschafft nur um 1000 "Freunde" zu haben dann kann das Amt garnichts sehen. So einfach ist das.
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24.05.2013 14:01 Uhr von Frank1.0
 
+3 | -1
 
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Es gibt die "Krankschreibung" als solches gar nicht man wird nicht Krankgeschrieben sondern AU Arbeitsunfähig. Mit Nichten Unerheblich, so kann ich zum Beispiel AU geschrieben sein muß deshalb aber nicht zwingend zu Hause sein. Und das "Auto" gehört nicht mir sondern......... wer Bescheissen will findet auch einen Weg. Undwer Ehrlich ist braucht keine Kontrolle durch wen auch immer zu fürchten
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24.05.2013 14:20 Uhr von Mister_Kanister
 
+5 | -0
 
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ist doch hier eine sinnlose diskussion ... in FB gibt es eine Privatsphäre die es auch erlaubt bei richtiger einstellung das hier nur ausgewählte leute mein Profil betrachten können. und ich wünsche denen viel spaß beim nachgehen von irgendwelchen bildchen.. naja vielleicht haben sie dann mal realitätsnähere Arbeitszeiten und machen mal nicht Freitag um 12 Uhr dicht..
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24.05.2013 14:42 Uhr von Suffkopp
 
+0 | -3
 
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ich hab kein FB aber wie schaut es denn mit Freunden von Freunden aus. Was können die sehen oder mitbekommen. Denn dann wäre die Privatspäre ja garkeinen bei FB

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