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Lafontaine: Der Euro zerstört den Sozialstaat

Der frühere deutsche Finanzminister und Ex-SPD-Mann, sowie vormalige Vorsitzende der Linkspartei, Oskar Lafontaine, erklärt das Eurosystem zur Gefahr für den Sozialstaat, sowohl in Deutschland, als auch den übrigen Euroländern.

Eine weitere Kompetenzübertragung auf das Europaparlament sei zur Rettung des Eurosystems nicht günstig, weil kein Parlament so "vom unkontrollierten Lobbyismus gesteuert" werde, wie das Europaparlament.

Lafontaine hält die Abkehr vom Eurosystem jetzigen Zuschnitts und die Wiedereinführung nationaler Währungen für unausweichlich.


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WebReporter: skytrain
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, System, Oskar Lafontaine, Sozialstaat
Quelle: www.handelsblatt.com
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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.05.2013 18:34 Uhr von CoffeMaker
 
+22 | -1
 
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"weil kein Parlament so "vom unkontrollierten Lobbyismus gesteuert" werde, wie das Europaparlament. "

Jop, wenn von da Beschlüsse kommen wo keiner weiß wer die überhaupt angeordnet hat dann ist das wohl ein Zeichen das da was ganz schön faul ist.
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23.05.2013 20:10 Uhr von peritrast
 
+9 | -2
 
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Wo einer Recht hat, hat er Recht. Ganz besonders richtig liegt der LaFo mit seiner Beurteilung des sogenannten Europaparlamentes.
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23.05.2013 20:10 Uhr von mort76
 
+4 | -0
 
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sommermensch,
das bedeutet aber leider nicht, daß man unser Parlament nicht trotzdem noch übertreffen kann, was die Korruption angeht...das Europaparlament ist doch viel anonymer, unübersichtlicher und unnahbarer, da ergibt sich sowas wohl ganz von selbst.
Es ist ja auch der effektivste Angriffspunkt für alle Lobbys: maximale Reichweite in den Ländern, maximale Unkontrollierbarkeit, und alle einzelnen Länder müssen nach der Pfeife tanzen...

Das Europaparlament taucht in deiner Rangliste wahrscheinlich garnicht erst auf, wäre aber sicher VOR uns platziert, wenn es dort berücksichtigt würde.
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23.05.2013 22:12 Uhr von quade34
 
+2 | -7
 
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Warum schmiss er dann die Brocken hin? Er hätte doch etwas machen können. Aber hinterher herumlabern ist sicherlich einfacher.
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24.05.2013 09:08 Uhr von mort76
 
+2 | -1
 
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Quade,
er hat nicht die Brocken hingeschmissen- er hätte seine Linie in der SPD zu diesem Zeitpunkt niemals durchsetzen können.
Da war es eine lonsequente Entscheidung, zu gehen.
Andere wären auf ihrem Stuhl pappen geblieben, nur des Machterhalts wegen.

Und ganz abgesehen davon...was meinst du mit "er hätte ja was machen können"?
Also, ich meine, mich daran erinnern zu können, daß er nach seiner SPD-Karriere schon noch so ein paar Kleinigkeiten gemacht hat, nicht?

Hätte man auf Lafontaine gehört, stände die SPD heute nicht so schlecht da und wäre sogar wirklich wählbar...
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24.05.2013 10:33 Uhr von maki
 
+1 | -1
 
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Wird nicht mehr lange dauern, bis Kreislers Prophezeihungen zum Euro (von 1996!!!) komplett wahr werden.

http://www.youtube.com/...
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24.05.2013 12:56 Uhr von RaphaelChristani
 
+1 | -1
 
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@ mort76

"Da war es eine lonsequente Entscheidung, zu gehen.
Andere wären auf ihrem Stuhl pappen geblieben, nur des Machterhalts wegen."

Das gleiche wollte ich gerade schreiben.
Gegen die Bande von Lobbyistenhuren, die seinerzeit an der Spitze der SPD standen, hätte er garnichts ausrichten können.

Solange immer noch einige von denen das Sagen haben, ist dieser Verein für mich gestorben.
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27.09.2013 15:03 Uhr von quade34
 
+0 | -1
 
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Warum schließt er sich nicht der AfD an?

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