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Türkei: Erneut ein Blasphemie-Prozess - Frauenrechtlerin angeklagt

In der Türkei steht die türkische Frauenrechtlerin Canan Arin demnächst vor einem Gericht. Das Verbrechen, das sie begangen haben soll: Sie soll den Staatspräsidenten der Türkei und den Propheten beleidigt haben.

Die Frauenrechtlerin ist damit nicht alleine: In der Vergangenheit wurde der Autor Sevan Nisanyan wegen "Blasphemie" zu mehr als einem Jahr Haft verurteilt. In dem Prozess gegen Arin wird Staatsanwalt Osman Sanal die Anklage erheben. Sanal spielte bereits beim Ergenekon-Verfahren eine zweifelhafte Rolle.

2011 soll Arin gesagt haben: "Stellt euch vor, da gab es einen Propheten, der ein siebenjähriges Mädchen mit nach Hause nimmt und wartet bis sie die Regel bekommt, um mit ihr zu verkehren. Jetzt stellt euch einen türkischen Präsidenten vor, der als 30-jähriger Mann ein 14-jähriges Mädchen ehelichen möchte."


WebReporter: dr.chaos
Rubrik:   Politik / Ausland
Schlagworte: Türkei, Prozess, Blasphemie, Frauenrechtlerin
Quelle: www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.05.2013 18:18 Uhr von atze.friedrich
 
+23 | -3
 
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Mit dem was sie 2011 gesagt hatte, hat sie nur die Wahrheit gesagt. Aber das darf man in der Türkei unter einer islamischen AKP-Regierung wohl nicht mehr. Auch war der Gül sicherlich beleidigt, obwohl er sich eigentlich schämen müßte.
Stattdessen klagt man lieber diese Frau an. Der Vorwand der Blasphemie ist scheinheilig, da der Vorfall mit diesem Propheten auch in den Hadithen steht. Zumal eigentlich in der Türkei auch die Religionsfreiheit gelten sollte und man diesen auch als falschen Propheten betrachten darf.
Selbst Atatürk hat nicht schmeichelhaft über diesen geredet.
Aber die AKP ist dem osmanischen Mittelalter näher als der Demokratie.
Solche Vorfälle sollte man in Europa genau registrieren auch wegen den EU-Betrittsverhandlungen mit der Türkei.
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23.05.2013 18:55 Uhr von Borgir
 
+14 | -4
 
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Hinterwäldler.....
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23.05.2013 19:19 Uhr von Truth_Hurts
 
+10 | -1
 
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Haberal, wir warten auf dein Statement. Die Türkei ist doch das Paradies der Menschenrechte, Quell aller Forschung und das Leuchtfeuer der Demokratie in diesen finsteren Zeiten?
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23.05.2013 19:41 Uhr von lamor200
 
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was würde wohl haberal dazu sagen... :)
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23.05.2013 21:01 Uhr von ErnstU
 
+4 | -1
 
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Soviel zur Meinungsfreiheit in der Türkei, Trennung von Religion und Staat und Kritikfähigkeit der türkischen Regierung, denn schliesslich hat sie ja nur einen Vergleich aufgrund von Fakten angestellt, die sogar im heiligen Märchenbuch stehen .... mal wieder beweist die Türkei, das sie in einem modernen, freiheitlichen und zivilisierten Europa nichts verloren hat.
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23.05.2013 23:49 Uhr von Jolly.Roger
 
+4 | -1
 
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Peinlich, dass sie für die Aussage, die schlicht und ergreifend die Wahrheit ist, überhaupt eine Anzeige bekommt....noch peinlicher, dass sie sogar vor Gericht erscheinen soll.
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24.05.2013 01:45 Uhr von Nightvision
 
+1 | -1
 
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wenn ich sowas lese könnt ich kotzen,denn die türkei soll laut verfassung ein laizistisches land sein. dieser prozess wiederspricht der türkischen verfassung und ist ein versuch die verfassubg zu untergraben. die türkei muss noch demokratischer werden statt islamisiert zu werden. meine vorfahren haben nicht für so einen scheiss gekämpft ,sondern für eine freie republik in der die menschen sagen und denken können was sie wollen. es ist eine schande , wenn man sieht wie wenig die türkei in den letzten 90 jahren geschafft hat. vom anspruch her eine weltmacht ,aber vom handeln her noch 3. mittelalter welt. die türkei hat leider immer noch 2 problem am hals die sie überwinden muss , den islam und den nationalmus. wir sind ein land das doppelt gestraft ist. wenn man diese menschen wegen sowas anklagt ,dann setzt man atattürk mit auf die anklagebank, denn der konnte mit den fantasien eines kamelhirten auch nichts anfangen.
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24.05.2013 07:15 Uhr von Gothminister
 
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Mohammed war vieles, Prophet, Massenmörder, Kinderf..er. Aber er war ganz sicher kein Gott und deshalb ist es keine Blasphemie, sondern Wiedergabe von niedergeschriebenen Fakten. Zudem man Tote nicht beleidigen kann.
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24.05.2013 08:05 Uhr von ErnstU
 
+3 | -0
 
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@ Gothminister

"Mohammed war vieles, Prophet, ....."

Und selbst mit Propheten ist das so eine Sache. Wenn wir heute mordend, brandschatzend und Kinder schändent durch die Länder ziehen und das damit begründen würden, das wir eine Stimme in unserem Kopf hören und uns irgendwelche höheren Wesen erschienen sind, was wir zum Beweis auch in unserem Tagebuch niedergeschrieben haben, dann komm wir heutzutage höchstens in die geschlossene Psychiatrie, aber niemand käme auf die Idee uns Prophet zu nennen .... das unterscheidet eine zivilisierte, aufgeklärte Gesellschaft von Mohammeds Zeiten.
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24.05.2013 10:15 Uhr von psycoman
 
+2 | -1
 
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Die Wahrheit ist also beleidigend, interessant.

Kinderehen werden in vielen islamischen Ländern doch damit gerechtfertigt, dass Mohammed die Ehe mit Aischa mit neun Jahren vollzogen hat, sprich Sex mit einem Kind gehabt.

Ist das also nicht so gewesen und nur eine böse Lüge der Islamhasser?
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24.05.2013 10:58 Uhr von Mankind3
 
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Haberal wird hier nix schreiben, es werden wohl ehr wieder 20 Kinderschänder in Deutschland News kommen als Konter.

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