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Hessen: Strenggläubige Schulverweigerer-Familie muss Geldstrafe zahlen

Seit 20 Jahren weigert sich ein hessisches Ehepaar nun schon, seine Kinder auf eine staatliche Schule zu schicken und zog deshalb immer wieder vor Gericht.

Nun wurde die strenggläubige Familie vom Amtsgericht Fritzlar zu einer Geldstrafe von 700 Euro verdonnert, da sie die deutsche Schulpflicht missachte.

Insgesamt hat das Paar neun Kinder, die es allesamt daheim unterrichtet. "Das Urteil kommt nicht überraschend. Wir werden so weitermachen wie bisher", so der 51-jährige Vater: "Bevor wir unsere Kinder in eine zweifelhafte Umgebung geben, nehmen wir das lieber selber in die Hand."


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Familie, Geldstrafe, Unterricht, Zuhause
Quelle: www.sueddeutsche.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.05.2013 13:02 Uhr von Andreas-Kiel
 
+5 | -3
 
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Das sind die Grundlagen, aus denen dann Extremisten hervorgehen (oder schon sind).

Die haben doch voll einen an der Waffel.

Was ich nicht verstehe: normalerweise werden doch notorische Schulschwänzer von der Polizei abgeholt und in die Schule gebracht, warum klappt das da nicht?

[ nachträglich editiert von Andreas-Kiel ]
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23.05.2013 14:11 Uhr von TheUnichi
 
+3 | -1
 
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@nochmalblabla

Ich denke, das sind einfach dumme Menschen

Gerade die Vielfalt an Kultur, die unterschiedlichen Menschen, denen man in der Schule begegnet und die einzelnen Gruppierungen, die sich in der Schule bilden zeigen den Kindern doch erst am besten, wie das Leben wirklich funktioniert

Wir können alle einen auf Friede-Freude-Eierkuchen machen oder den Kindern gleich von vornherein klar machen, dass das Leben nicht immer einfach ist (Und nie sein wird!) und sie damit besser auf das Leben vorbereiten

Öffentliche Schulen sind sehr wichtig für Kinder meiner Meinung nach, denn sie sind nichts weiter als eine kind-gerechte Version des wahren Lebens
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23.05.2013 14:40 Uhr von psycoman
 
+2 | -0
 
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Wern die Eltern sich nicht an die Gesetze halten, hätte man ihnen vielleicht die Kinder wegnehmen können. Aber vermutlich haben die Kinder sonst keine Problem, wie Misshandlung, Vernachlässigung, Mangelernährung oder ähnliches, daher reicht wohl das reine Schulschwänzen bzw. Verweigern nicht aus.

Wieso wandern die Eltern nicht in die USA aus, wo einige Bundesstaaten Homeschooling erlauben? Ein Land das meine Religionsfreiheit gefühlt so sehr einschränkt, sieht mich nur noch von hinten, oder?
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28.05.2013 09:58 Uhr von cyp
 
+0 | -0
 
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Das diese 9 Kinder ohne Schulabschluss keine Lehrstelle geschweige denn einen Job bekommen scheint den Eltern auch völlig egal zu sein. Können die Kinder ja wiederrum ihre 9 Kinder alle unter der Brücke selbst unterrichten.

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