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Kim Dotcom will Google und Facebook wegen Urheberrechtsverletzung verklagen

Gegen den Internetunternehmer Kim Dotcom laufen derzeit Ermittlungen wegen massiver Verletzung von Urheberrechten und nun will er den Spieß wohl umdrehen.

Dotcom, der mit bürgerlichem Namen Kim Schmitz heißt, plant die Internetgiganten Facebook, Google und Twitter zu verklagen, weil diese ein Anmeldeverfahren nutzen, dass auf seiner Erfindung basiert.

"Google, Facebook, Twitter, Citibank etc. bieten die Zwei-Schritt-Authentifizierung an. Massive Urheberrechtsverletzung von US-Firmen. Meine Erfindung. Mein Patent", so der Megaupload-Gründer. Sollten die Firmen ihn jedoch finanziell unterstützen, verzichte er auf eine Klage.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Facebook, Google, Kim Dotcom, Urheberrechtsverletzung
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.05.2013 12:35 Uhr von Marknesium
 
+5 | -2
 
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ja warum denn auch nicht?

ich find den mann sehr intelligent (wenn es seine idee war, und er nicht nur eine marionette von andren ist)
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23.05.2013 12:37 Uhr von derSchmu2.0
 
+5 | -1
 
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Finde das mehr als problematisch, sein Verhalten mein ich.
1. Auch wenn es nicht offiziell ist, sein Reichtum basiert auf Dienste, die Urheberrechtsverletzungen massenweise förderten. (ob so manche Urheberrechtsverletzung wirklich eine Verletzung ist, steht auf einem anderen Blatt, aber rechtlich gesehen genau das gleiche, was er nun erwartet).
2. Halte ich Patente für solche "Dinge" für äusserst fragwürdig.
In meinen Anfangszeiten als Webentwickler, wo ich mir jeden Schmu selbst erdacht habe...Im Nachhinein sah ich immer, dass diverse von mir selbst entwickelte Vorgänge von vielen benutzt werden, ja im Allgemeinen so üblich sind.
Wenn nun solche Vorgänge, Authentifikation in 2 Schritten, die man einfacher und anders ohne einen gewissen Mehraufwand nicht entwickeln kann, patentiert sind, wird die Welt, in der man Software entwickeln kann, um ein vielfaches kleiner. Dann kann jeder neue aber dennoch simple Vorgang die Entwicklung ausbremsen, wenn es darauf ein Patent gibt. Man sollte Patente ab einer gewissen Komplexität und bis zu einem gewissen Grad an Gebräuchlichkeit zulassen. Sowas wäre nach deutschem Bürokratentum auch messbar und möglich, schriftlich festzuhalten.
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23.05.2013 12:55 Uhr von -bomb-
 
+6 | -0
 
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Schade, ne Klage gegen Apple wäre doch ganz Interessant und in Mode. Obwohl, wahrscheinlich würde ne Klage zurückkommen da sein Gesicht die Runden Ecken vom Iphone verletzt
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23.05.2013 13:19 Uhr von Redditor
 
+4 | -4
 
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Iwie schaffts dieser schmierige Fettsack ja doch immer sich dem langen Arm des Gesetzes zu entziehen.. iwie sympathisch das Dickerchen auch wenn er sicherlich auch nicht mehr alle Latten am Zaun hat ^^
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23.05.2013 13:36 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -1
 
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Schmitz hat seinerzeit ein System aufgebaut, mit dem man geknackte Programme wie Photoshop und Co. verteilen konnte - und ganze MP3-Sammlungen auf einmal laden. Dieser Austausch war von ihm vollkommen beabsichtigt.
Ich erinnere mich an zahllose Links wie man für ein paar Dollar oder Schweizer Franken für 1 Monat an die Links kam.
Jetzt macht er genau dasselbe wie alle anderen Firmen, die sich durch ihn betrogen fühlten - er klagt.

Aber Unrecht kann nicht mit Unrecht vergolten werden - sollen die Gerichte entscheiden.

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