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Kalte Kernfusion doch möglich? Wissenschaftler mit neuen Erkenntnissen

Vor längerer Zeit sorgte der Wissenschaftler Andrea Rossi mit seiner Behauptung für Aufsehen, er habe angeblich einen funktionsfähigen Reaktor für eine sogenannte Kalte Fusion konzipiert. Seine selbst veröffentlichten Studien stießen jedoch auf wenig Beachtung.

Nun haben sich italienische und schwedische Wissenschaftler diesem Thema gewidmet, und ihre Ergebnisse deuten daraufhin, dass die von Rossi gemachten Aussagen tatsächlich stimmen könnten.

Die Forscher gaben zwar zu, dass sie nicht alle Schritte des Prozesses kontrollieren konnten. Allerdings sollen diese Faktoren zu gering sein, um das Gesamtergebnis in Frage stellen zu können.


WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft / Natur
Schlagworte: Wissenschaftler, Erkenntnis, Kernfusion, Kalte Fusion
Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de
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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.05.2013 10:33 Uhr von spencinator78
 
+16 | -32
 
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23.05.2013 10:45 Uhr von Marknesium
 
+19 | -17
 
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laut der quelle besteht unser planet aus yetis,murlocs,aliens,

sachen wie kalte fusion sind kein problem

etc.


echt arm, der quelle glaubt doch keiner mehr...
wenn die jetzt auf seriös machen würden,
hätten sie keine chancen haha
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23.05.2013 10:47 Uhr von Tuvok_
 
+17 | -7
 
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Tja dumm gelaufen... mit der Quelle kann es leider nicht seriös sein.
Die haben sich mit dem Wunder der Kalten Kernfusion damals undendlich Lächerlich gemacht und keiner nimmt die mehr ernst...
Bevor da nicht seriösere Quellen auftauchen glaube ich garnichts.
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23.05.2013 10:51 Uhr von aberaber
 
+13 | -13
 
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wenn ich kalt habe, dann fusioniere ich mit meiner frau :D


ps:
keine sorge, wenn es funktioniert wird man nie wieder etwas davon hören so lange es noch die atom- und öl-lobby gibt..
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23.05.2013 10:54 Uhr von Karlchenfan
 
+4 | -3
 
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"Die Forscher gaben zwar zu, dass sie nicht alle Schritte des Prozesses kontrollieren konnten. Allerdings sollen diese Faktoren zu gering sein, um das Gesamtergebnis in Frage stellen zu können."
Allein das gäbe mir so ein klitzkleines bisschen zu denken.
Weil wenn da mit Wasserstoffplasma in der Fusionsflasche geackert wird und man das nicht irgendwie sauber und vorallem dauerhaft eindämmen kann....es gibt weniger knallige Möglichkeiten,Löcher in die Landschaft zu stanzen.

[ nachträglich editiert von Karlchenfan ]
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23.05.2013 12:33 Uhr von gugge01
 
+14 | -2
 
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Nickel und Wasserstoff können beide in Wasser gelöst werden. Das ist ein chemischer Fakt.

Weiterhin kann diese Lösung mit Hilfe eines Elektroden Systems mit einem starken elektrischen Feld beaufschlagt werden. Das ist ein physikalischer Fakt.

Weiterhin ist das physikalische Phänomen bekannt das ein elektrisches Feld elektrophysikalischen Vorgänge in Wasser sehr stark beeinflussen kann.

Klar ist auch, das wen in ein Nickelion ein Proton eingebracht würde ein Kupferisotop entstehen würde. Wobei 2 Isotope (CU63 und Cu65) Varianten stabil sind und weitere 27 instabil.
Soweit zur Schulphysik.


Die große Frage ist!!!!!!
Kann ein elektrisches Wechselfeld einer bestimmten Frequenz und Stärke die Nickelionen und Wasserstoff zu einer intermetallischen elektriechen Reaktion überreden? Bei der das Wasserstoffproton gleich mit einer demokratischen 1zu28 Entscheidung „eingesaugt“ wird?

Vieleicht durch gelangweilte Neutronen die wegen des Elektronen „hin und her“ eine Sinnkrise haben?

Das ist eine Fragestellung die mir noch kein Physiker beantwotren könnte!

Man beachte, Wasserstoff ist zwar ein Gas besitzt aber elektro-physikalisch gesehen auch metallische Eigenschaften.

[ nachträglich editiert von gugge01 ]
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23.05.2013 12:38 Uhr von Aktenzeichen_XY
 
+5 | -0
 
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zumindest ist es von der Universität gemacht worden das Experiment: http://arxiv.org/...
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23.05.2013 13:27 Uhr von smogm
 
+8 | -0
 
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Seriöse Quellen:
http://www.forbes.com/...

http://www.extremetech.com/...

http://it.ibtimes.com/...

http://www.popsci.com/...

Dahinter steckt ein Phänomen das man LENR nennet.
Dabei wird das Elektron des Wasserstoffs durch ein elektrisches Feld in seiner Masse ehöht bis es irgendwann vom Proton geschluckt wird (electron-capture).
Dadurch wird es durch inversen Beta-Zerfall zu einem freien, langsamen Neutron was in einen Nickelkern wandert und dort unter Beta-Minus-Zerfall zu einem Proton und Elektron wird.
Nickel -> Kupfer + Energie.

So ist ganz grob die Widom-Larsen Theorie die auch die NASA untersucht:
http://arxiv.org/...

[ nachträglich editiert von smogm ]
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23.05.2013 13:34 Uhr von smogm
 
+5 | -0
 
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Interessant ist zudem dass das alles von der schwedischen Elforsk und Vattenfall finanziert wird.
Ich glaube kaum dass die zu blöd sind um einen Schalatanen zu entlarven.
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23.05.2013 14:06 Uhr von Gnarf456
 
+10 | -3
 
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Erstmal ein pauschales Ausgleichsplus für die Quelle.

Leider wird die Kernfusion keine Zukunft haben. Nicht so sehr, weil irgendetwas technisch dagegen spricht, irgendwann wird das Verfahren einsatzbereit und erforscht sein. Leider ist in dem Wort "Kern-" drin und es hat irgendwas mit Atomen zu tun, was für die Ökofaschisten und das Dummvolk Grund genug ist, sofort anzufangen zu schreien und zu protestieren.
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23.05.2013 17:16 Uhr von wombie
 
+3 | -3
 
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Rossi hat nie details veroeffentlicht, immer mit dem Argument "Wenn ich das veroeffentliche dann reissen sich das Energiekonzerne unter den Nagel und es verschwindet fuer immer".

Tolles Argument, wenn er tatsaechlich der einzige waere der wuesste wie´s geht braeuchte man ihn nur um die Ecke zu bringen.

Aber Rossi ist eh nichts weiter als ein Spinner. Bisher hat er naemlich absolut nichts bewiesen under er labert schon seit Jahren von irgendwelchen angeblichen Tests an Unis. Die Unis wissen nur nichts davon.
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23.05.2013 17:55 Uhr von Leeson
 
+4 | -0
 
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Ihr wisst schon, dass es bei GW-A mehrere Autoren gibt!?

Ist doch hier genauso.
Viele veröffentlichen hier nur Mist und Dreck,
andere wiederum gute News.

Aber so ist der Mensch, anstatt sich am Schönen zu erfreuen,
hackt er auf das Schlechte rum.
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23.05.2013 19:17 Uhr von smogm
 
+3 | -0
 
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@wombie:
Du scheinst dich mit der Materie auch nur in üblichen Quellen zu informieren die selbst nur mit Halbwissen um sich werfen.

Die eigentlichen Reaktionen die sein Reaktor zur Energieerzeugung nutzen, sind Low Energy Nuclear Reactions.
Das Thema ist wissenschaftlich nur minimals erforscht, da es häufig (wie auch hier :( !! ) mit dem Debekal der kalten Fusion von 1989 in Verbindung gebracht wird. Und da eine kalte Fusion, sprich geringe kinetische Energie der Teilchen, eben so physikalisch unmöglich ist, ist es in der renomierten Wissenschaft weitestgehend unerwünscht auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden. Sieht man aber mal von der reinen Bezeichnung "kalte Fusion" ab, ergeben sich ganz neue Möglichkeiten, und die haben einige Wissenschaftler in den letzten Jahren erkannt und weiter untersucht.

Martin Fleischmann, einer der Elektrochemiker die diesen Effekt 1989 erstmal Messen konnten, gab kurz vor seinem Tod in einem Interview zu Wort dass er es selbst am Meisten bereut habe den Prozess voreilig als kalte Fusion zu betiteln.

Es war einfach zu früh überhaupt etwas über den entdeckten Prozess zu sagen. Hätten Pons und Fleischmann den Effekt weitere sechs Monate genauer unter die Lupe genommen, hätten sie eventuell die Bedingungen für die Reaktion, und das Experimentprotokoll genauer spezifizieren können, wodurch eine Replikation einfacher und erfolgreicher gewesen wäre. Aber die University of Utah hat Druck für eine schnelle Publikation gemacht.

Das Problem bei den LENRs ist schlicht und ergreifend die "günstige" (sprich ohne mehr Energie reinzustecken als man am Ende heraus bekommt) Erzeugung des langsamen Neutrons (ultra low momentum neutron). Dieses Neutron könnte, laut Alan Widom und Lewis Larsen eventuell durch inversen Beta-Zerfall erzeugt werden, bei dem ein Proton ein Elektron schluckt.
Das frei werdende Neutron ist allerdings so langsam und "riesig" dass es die Oberfläche des Metallhydrids nicht verlassen kann, sondern direkt mit einem anderen Kern kollidiert und sich dort einlagert, und unter Beta-Minus-Zerfall wieder zu einem Proton und Elektron zerfällt.

Rossi behauptet nun er hätte ein Element bzw. eine Technik gefunden, mit der sich sehr effizient und günstig diese Neutronen erzeugen lassen. Er nennt diese Entdeckung "Katalysator". Was er darunter versteht, ob es ein zusätzliches Element is dass in die Nickellegierung gemischt wurde, oder eine Frequenz eines elektrischen Feldes, sagt er nicht.
Aus gutem Grund. Er hat vor die Sache zu kommerzialisieren.

Denk von Rossi was ihr wollt, aber schaut euch die Leute an mit denen er zu tun hat.
Große, mächtige Unternehmen die sich im Energiesektor auskennen und sehr wohl wissen wie man Ein- und Ausgangsleistung eines solchen Systems zweifelsfrei messen kann. Hinter den Kulissen ist mehr los als man denkt.

[ nachträglich editiert von smogm ]
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24.05.2013 12:01 Uhr von Karlchenfan
 
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Also das ist ein Bereich,bei dem meine physikalischen/chemoelektrischen Kenntnisse auf der Strecke bleiben,geb ich gern zu.Aber wie da auch immer verfahren werden wird,ab einer Verwendung außerhalb einer absolut überschaubaren,klinischen Laboreinrichtung muss das "idiotensicher" funktionieren,weil halt eine echte Fusion um ein Vielfaches effektiver ist,als die schon die banale Spaltung von Atomen,die uns schon jetzt vor unlösbare Probleme gestellt hat.
Und wenn uns Tschernobyl und Fukushima eins ganz genau gezeigt haben-Murphy ist immer da und zinkt die Karten.
Wenn uns als Menschheit so ein "lausiger" Atomspaltungsreaktor schon derartig an den Zahnnerven zieht,was mag dann wohl ein iritierter Fusionsreaktor anrichten?Ich will gar nicht den Schreier im Walde geben,eine kalte Fusion würde,wenn sie denn beherrschbar wird,viele Energieprobleme lösen,aber wie auch schon mal von mir angemerkt,es gibt wesentlich weniger spektakuläre Methoden,etwas hochgehen zu lassen,als ´n durchgeheder Fusionsreaktor,nur weil man bei der Fertigung und Absicherung einen gewissen Toleranzpunkt eingerechnet hat.
Wie gesagt,ein Schild mit " für Murphy verboten" wird sicherlich nicht ausreichend sein.

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