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Amnesty International prangert Folter und Einschränkung der Meinungsfreiheit an

Amnesty International zeigt in ihrem Bericht, wie es um die Menschenrechtslage im vergangenen Jahr weltweit stand. Demnach gab es in 159 Ländern schwere Menschenrechtsverletzungen.

Ferner berichten die Reporter in über 112 Ländern, in denen es organisiert Folter und Misshandlung gab. In 101 Ländern wurde die Meinungsfreiheit eingeschränkt. Amnesty International erwartet von Deutschland wegen den Flüchtlingen eine großzügige Unterstützung der Nachbarländer von Syrien.

"Es ist ein Skandal, dass Flüchtlingen die Grenzen versperrt werden, während Waffen, die zu Kriegsverbrechen und Verletzungen der Menschenrechte benutzt werden, oft ungestört passieren können", so Selmin Caliskan, Generalsekretärin von Amnesty in Deutschland.


WebReporter: Haberal
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Folter, Amnesty International, Einschränkung, Meinungsfreiheit
Quelle: www.gmx.net

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.05.2013 12:50 Uhr von sooma
 
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Hier dazu ein Interview aus Februar(!) mit Selmin Caliskan:

http://www.sueddeutsche.de/...

Süddeutsche: "Derzeit tobt in Syrien ein grausamer Bürgerkrieg, unzählige Menschen sind auf der Flucht. Reichen die humanitären Maßnahmen der Bundesregierung aus?"

Caliskan: "In Bezug auf Flüchtlinge auf keinen Fall. Deutschland tut nicht genug. Dabei wäre es so einfach, vielen Betroffenen zu helfen. Denjenigen Syrern, die in Deutschland Familie haben, sollte es möglich sein, schnell und unbürokratisch hierherzukommen. Die Bundesregierung sollte schnellstens tätig werden. Das wäre auch ein Zeichen der Solidarität gegenüber den syrischen Nachbarländern, die mit etwa 900.000 syrischen Flüchtlingen an die Grenzen ihrer Aufnahmekapazitäten gelangt sind."

Süddeutsche: "Immerhin leistet die Bundesregierung finanzielle Hilfe für die Versorgung syrischer Flüchtlinge in der Region."

Caliskan: "Das sollte sie fortsetzen. Außerdem wird Syrern hier im Asylverfahren derzeit fast immer Schutz gewährt. Doch die meisten syrischen Flüchtlinge mussten auf gefährlichen und teilweise illegalen Wegen fliehen, bis sie endlich einen Asylantrag in Deutschland stellen konnten. Auch Flüchtlinge, die bei ihren syrischen Verwandten in Deutschland unterkommen wollen, erhalten kein Visum. Die gesetzlichen Hürden des Familiennachzugs sind einfach zu hoch. Deshalb fordern wir eine großzügige Aufnahme syrischer Flüchtlinge, die Familienangehörige in Deutschland haben. Eine solche Entscheidung sollte die Bundesregierung jetzt treffen und in der EU dafür werben, statt abzuwarten, bis sich alle EU-Staaten zur Aufnahme syrischer Flüchtlinge durchringen."

[ nachträglich editiert von sooma ]
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23.05.2013 17:28 Uhr von Jolly.Roger
 
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Die Aufnahme von Flüchtlingen aus weit entfernten Ländern ist das einzige, was man an Deutschland zu bemängeln hat, die Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Nachbarland ist das einzigen, was man an der Türkei zu loben hat.

Werfen wir doch einfach mal einen Blick in den Report... ;-)

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