23.05.13 09:35 Uhr
 491
 

Kampfjet, Panzer, Drohne: Bei deutschen Rüstungsprojekten ist Fehlplanung die Regel

Ob bei Kampfhubschrauber, Kampfjet, Panzer, Kriegsschiff oder Drohne: Bei deutschen Rüstungsprojekten sind Fehlplanungen, wie beim jüngsten "Euro Hawk"-Desaster, die Regel.

Zum Beispiel der Kampfhubschrauber "Tiger". Der wurde deutlich verspätetet und zu teuer für den Einsatz in Afghanistan fertiggestellt. Anschließend wurde er von Offizieren der Bundeswehr als nicht geeignet deklariert. Aufgrund Mängeln wird er nun nicht mehr als Kampfhubschrauber bezeichnet.

Beim Schützenpanzer "Puma" haben die Hersteller immer noch mit technischen Problemen zu kämpfen. Beim Kriegsschiff "Korvette 130" hatten die Hersteller von losen Schrauben bis hin zu Schimmelbildung sowie unter anderem mit Probleme an der Getriebekupplung zu Kämpfen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Haberal
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundeswehr, Fehler, Panzer, Drohne, Kampfjet, Rüstung
Quelle: www.focus.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Österreich: Wegen Frauen und Gebildeten hat Van der Bellen die Wahl gewonnen
Russland: Neue Strategie zur Informationssicherheit
Diskussion über Kanzlerbefähigung von Martin Schulz: Kein Abitur

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
23.05.2013 09:53 Uhr von Bildungsminister
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Das Problem sind an sich nicht die Fehlschläge, die gibt es in einem solchem Hightech-Bereich immer. Und es gibt ja auch genug Erfolgsmodelle, wie z.B. den Leopard, oder andere Projekte.

Das Problem ist, dass viele dieser Projekte durch den Staat mitfinanziert werden, und am Ende der Steuerzahler die Zeche zahlt, wenn wieder mal jemand beratungsresistent war. Viele dieser Projekte laufen mitunter über EADS, und da zahlen wir alle drauf.

Wenn eine Rüstungsfirma mit eigenen Geldern so umgeht, dann soll mir das egal sein. Wenn wir aber alle dafür haften dürfen, wenn schon bei Projektstart klar war, dass es ein Fehlschlag war, dann ist das schlicht nicht in Ordnung, und gehört mitunter bestraft.
Kommentar ansehen
23.05.2013 10:35 Uhr von PeterLustig2009
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Man sollte sich nicht von den Medien verleiten lassen zu glauben dass Milliardenprojekte vorangetrieben und finanziert werden wenn vor Projektstart schon feststehen würde dass das Projekt ein Fehlschlag wird
Kommentar ansehen
23.05.2013 10:38 Uhr von Gierin
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Ich glaube "Fehlplanung" ist das richtige Wort. Wenn man bedenkt, dass z.B. der "französische" Tiger schon erfolgreich in Kriegsgebieten eingesetzt wurde und wird, kann es nicht an der Technik an sich liegen.
Die Entscheidungsträger sind vermutlich Schreibtischtäter, die Rat bei Experten suchen, die ebenfalls nur Theoretiker sind und keine Ahnung von der Praxis haben aber glauben sie hätten die Quadratur des Ei des Kolumbus entdeckt.
Ich meine, wer kommt auf die Idee, dass ein moderner Kampfhubschrauber (Tiger) keine Bordkanone braucht??

[ nachträglich editiert von Gierin ]
Kommentar ansehen
23.05.2013 11:15 Uhr von TeKILLA100101
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
ja wenn der uli seine steuern bezahlt hätte, wäre das alles auch gar kein problem! der böse!!!!!
Kommentar ansehen
23.05.2013 13:15 Uhr von D0M3
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
das ist das Problem, wenn Leute sowas planen, die KEINE Ahnung haben. Fachkräfte bei der Bundeswehr werden immer übergangen und oben sitzt dann der Schreibtischtäter, der sich profilieren möchte. Treten Probleme auf, gibt es nur die Möglichkeit: Verheimlichen und der Führung nicht mitteilen und nach unten hin Druck machen, damit diese - egal wie - behoben werden. Ob es technisch möglich ist oder nicht, interessiert dann nicht. Dadurch passiert dann sowas wie bei der Drohne oder sonst wo. Doof, wenn die betroffenen Soldaten selber schon seit Jahren wissen, dass die niemals fliegen wird. Aber deren Meinung zählt dann nicht.

Refresh |<-- <-   1-5/5   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Verfassungsgericht: Beschwerde von Muslima mit deren Argument abgelehnt
"Safe Shorts" sollen Frauen vor einer Vergewaltigung schützen
Viermal im Monat zu Drogentest: Harte Auflagen für Brad Pitt, um Kinder zu sehen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?