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200. Geburtstag: Leipzig feierte Richard Wagner

In Leipzig ist am vergangenen Mittwoch der 200. Geburtstag des Komponisten Richard Wagner mit einem Festakt gefeiert worden. "Wagner verkörpert wie kaum ein anderer Künstler unsere eigene gebrochene Geschichte", so Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière.

Wagner habe in Leipzig seine Wurzeln, so der Oberbürgermeister der Stadt, Burkhard Jung. In Bayreuth hatte der Ministerpräsident Bayerns, Horst Seehofer, den Komponisten als "Genie von Weltrang" bezeichnet.

In Leipzig hatte man sich jahrelang schwer getan, das Erbe des Komponisten zu pflegen. Allerdings setzt ein den letzten Jahren eine Rückbesinnung ein. Die Stadt wirbt derzeit sogar mit dem Spruch "Richard ist Leipzig".


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Leipzig, Geburtstag, Feier, Bayreuth, Komponist, Richard Wagner
Quelle: www.ad-hoc-news.de

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23.05.2013 06:50 Uhr von Borgir
 
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Wieder wird ein offener Antisemit ganz offen und herzlich gefeiert als "Genie von Weltrang". Ich lach mich tot. Seltsam, dass "Weltruhm", in dem man sich sonnen und etablieren kann, solche Sachen vergessen lässt.
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23.05.2013 07:42 Uhr von Phyra
 
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@Borgir
er wird nicht dafuer gefeiert, dass er antisemit war, sondern weil seine musik großartig ist.
Wer die beiden dinge nicht auseinanderhalten kann, sollte sich wirklich mal gedanken um seine eigene geisteshaltung machen.
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23.05.2013 09:38 Uhr von Lornsen
 
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Wagner sehe ich singulär. Er erhebt sich über das Ganze, wie eine kosmische Harmonie.
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23.05.2013 19:25 Uhr von Borgir
 
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@Phyra

ich kann niemanden feiern, dessen Persönlichkeit so dermaßen daneben ist. Da spielt die Erhabenheit seiner Musik keine Rolle.
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24.05.2013 02:26 Uhr von Phyra
 
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dann solltest du auch keinen nutzen aus irgendetwas ziehen, was von persoenlichkeiten die du nicht leiden kannst entstanden ist, ansonsten ist es einfach nur die doppelmoral des pseudo politisch korrektsein.

Z.B. duerftest du keine Autos fahren, da deren entwicklung maßgeblich von Henry Ford beeinflusst wurde, nur um mal bei der charaktereigenschaft des antisemitismus zu bleiben.

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