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Bonn: Zwei 13-Jährige mobbten Mitschüler mit YouTube-Video - 5.000 Euro Schmerzensgeld

Das Landgericht Bonn hat zwei 13-jährige Jungen aus dem Rhein-Sieg-Kreis zur Zahlung von 5.000 Euro Schmerzensgeld verurteilt. Sie hatten vor drei Jahren ein Video mit einem demütigenden Rap-Song über einen Mitschüler gedreht und es anschließend bei YouTube hochgeladen.

Der Rap-Song enthielt nach Angaben der Richter pornografische Elemente und war in einer entwürdigenden und obszönen Sprache verfasst.

Das gleichaltrige Mobbingopfer, welches einen Migrationshintergrund hat, sah sich in seiner Ehre verletzt und musste sogar die Schule wechseln. Seine Eltern zeigten den Fall an, daraufhin wurde das Video von YouTube entfernt.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Video, YouTube, Schmerzensgeld, Mobbing, Mitschüler
Quelle: www.t-online.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.05.2013 21:28 Uhr von ErnstU
 
+26 | -6
 
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"Das gleichaltrige Mobbingopfer, welches einen Migrationshintergrund hat, ..."

Ah, und die Mobber waren dann vermutlichmal deutsche Jungs, deshalb wurde es auch verfolgt und sogar bestraft. Wenn ein deutscher Junge von seiner Klasse öffentlich und täglich so kulturell bereichert ... äh ... gemoppt wird, was natürlich nie jemand bemerkt hat, das er Selbstmord begeht, dann heisst es nur immer: Es war zwar moralisch verwerflich was die da gemacht haben, aber rechtlich kann man leider nichts machen, zu jung, nicht beweisbar, kulturell bedingt ....blabla"


Jaja, ich weiss, alles nicht wahr, ich bin ein Nazi, weil ich gerechte und harte Verfolgung und Strafe für alle Täter fordere und die Nachsicht und "Problemlösung durch Wegschauen" bei Tätern gewisser Herkünfte ablehne, ich bin böse und überhaupt ein ganz übler Untermensch ... erzählts eurer Oma, die interssiert das...

[ nachträglich editiert von ErnstU ]
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22.05.2013 22:06 Uhr von spl4t
 
+15 | -1
 
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Wieso wird hier der Migrationshintergrund explizit erwähnt und nicht wie sonst von den Checkern zensiert?

Und NEIN, ich bin kein Nazi....Täter sollten immer (gleich) bestraft werden, Migrationshintergrund hin oder her!
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22.05.2013 22:40 Uhr von TheRoadrunner
 
+3 | -1
 
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Mobbing wird glücklicherweise generell mehr und mehr als das Problem, das es ist, erkannt - sowohl unter Erwachsenen als auch unter Kindern und Jugendlichen.
Es gab erst vor kurzem eine Klage auf Schmerzensgeld in Höhe von 900.000 Euro, die zwar abgewiesen wurde, aber zeigen sollte, in welchen Dimensionen man hier inzwischen denkt.
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22.05.2013 23:15 Uhr von TheRoadrunner
 
+2 | -4
 
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@ Arne
"Z.B. Schweinefleisch an allen Schulen (landestypisches Essen)"
Da werden sich auch die deutschen Vegetarier freuen.

"keine islamischen Feiertage (außer derjenige nimmt sich normalen Urlaub)"
... und genau das ist es, was gegenwärtig erwogen wird, nicht mehr und nicht weniger. Es geht lediglich darum, dass die Hürden für die Verweigerung eines solchen Urlaubs erhöht werden.

"Der Islam gehört nicht zu Deutschland und wird dies auch nie."
Warum nicht, wenn ein immer größer werdender Anteil der Bevölkerung muslimisch ist?
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23.05.2013 08:12 Uhr von Ganker
 
+3 | -0
 
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Da kann ich Arne nur zustimmen.
Wenn ich in ein anderes Land ziehe, dann muss ich auch drauf klar kommen, dass man dort ggf. andere Sachen ist.
Mir schmeckt z.B. kein Fisch, möchte ich auch nicht wirklich wieder mal probieren. Und was mach ich da, in jeder Mensa wenn es mal Fisch gibt? Ganz einfach, ich esse etwas anderes und falls es wirklich nur Fisch an dem Tag gibt, nehm ich mir selbst was mit. Problem gelöst.
Wenn die Muslime kein Schweinefleisch mögen, sollen sie es nicht essen.

Muslimische Feiertage finde ich auch vollkommen Falsch.
Ich geh ja auch nicht in die Türkei und sag: "So Freunde, Tag der Deutschen EInheit heute. Da geh ich mal nicht arbeiten!". Totaler Schwachsinn, aber unabhängig von Muslimen, egal mit welcher Religion man das so machen würde.

Und das, speziell die Türken "überall" Moscheen bauen wollen: Wusstet ihr, dass es in Ankara (Türkische Hauptstadt) per Gesetz verboten ist neue Moscheen zu bauen weil es keinen Platz dafür gibt?
Hallo, gehts noch? Das ist die Hauptstadt des Landes und die wollen hier in Deutschland Moscheen bauen?
Ich geh ja auch nicht nach Indien und baue dort eine Christliche Kirche weil ich mich in meinem Glauben verletzt gefühlt habe.

Religion verknüpft mit dem Staat ist IMMER schlecht. Egal in welchem Land, egal in welcher Religion.
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23.05.2013 10:44 Uhr von TheRoadrunner
 
+0 | -0
 
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@ Arne
"Das bedeutet nicht, dass es jeden Tag Schweinefleisch gibt, sondern dass man Schweinefleisch nicht komplett streicht."
Dann sind ja alle zufrieden. Die wenigsten Muslime wird es, ebenso wie die wenigsten Vegetarier, stören, wenn andere Schweinefleisch essen. Und ein paar Querulanten gibt es immer - zumindest in der Hinsicht wären sie ja in Deutschland perfekt integriert :)

"Diese kulturelle Identität wird in Deutschland leider immer wieder geopfert"
Wenn Schweinefleisch für unsere "kulturelle Identität" entscheidend ist, ist uns echt nicht mehr zu helfen.

"Bildung > religiöser Wahn"
Gilt das dann auch für das Christentum?
Wäre es so schlimm, einen muslimischen Feiertag beispielsweise in einen Zeitraum zu legen, in dem ohnehin Ferien sind (z.B. zwischen 24.12. und 6.1.)? Mir ist es ehrlich gesagt relativ egal, ob anderen nun die Himmelfahrt Christi, Mariä, oder Mohammeds feiern.

"Der Islam ist nicht mit dem Grundgesetz vereinbar und daher ein Fremdkörper."
Es gibt "den Islam" genausowenig wie "das Christentum". Wenn man etwas von vorneherein als Fremdkörper betrachtet, erschwert das leider die Integration ungemein.

@ Ganker
"Totaler Schwachsinn, aber unabhängig von Muslimen, egal mit welcher Religion man das so machen würde."
Sehe ich an sich auch so. Sollten wir also die christlichen Feiertage abschaffen? Die Wirtschaft fände es sicher toll :)

"Wusstet ihr, dass es in Ankara (Türkische Hauptstadt) per Gesetz verboten ist neue Moscheen zu bauen weil es keinen Platz dafür gibt?"
Wenn es in der Türkei unsinnige Gesetze gibt, dann müssen wir dem doch nicht nacheifern?

"Religion verknüpft mit dem Staat ist IMMER schlecht."
Dann sollten wir aber schleunigst unseren Staat vom Christentum entknüpfen...
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23.05.2013 16:41 Uhr von B4Lou77
 
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Echt hart wie das dargestellt wird. Ich bin zufälligerweise einer der Beklagten und:

1. Ein Nazi ? Ich stamme aus Russland und das würde wohl alles erklären.
2. Schulwechsel.. Klar wegen uns :) - Nein Mein Mitschüler ist genau wie ich wegen schlechter Noten auf eine andere Schule "geflogen"

3. Kleine Erklärung: Wir waren jung und haben diesen Rapscheiss durchgehend gehört und nun.. eins kam zum anderen.
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23.05.2013 17:50 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ Arne
Ich für meinen Teil bin Agnostiker. Nur weil ich nicht an die Götter der anderen glaube, heißt es ja nicht, dass es sie nicht gibt. Jedenfalls kann ich deren Nichtexistenz ebenso wenig wissenschaftlich beweisen wie die Gläubigen die Existenz.

Im Islam gibt es viele verschiedene Strömungen, und der beste Weg zur Bekämpfung des radikalen Islam ist meines Erachtens, den gemäßigten Islam zu akzeptieren und zu fördern, ja: ihm die Chance zu geben, sich zu integrieren.

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