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Österreich: Ein möglicher Kindesmissbrauch könnte ungestraft bleiben

Im September 2012 hatte der zehnjährige Marian gegenüber der Polizei seinen Vater schwer beschuldigt. Dieser soll den Jungen schwer sexuell missbraucht haben. Doch sein Vater bestreitet die Vorwürfe, laut ihm handelt es sich dabei um eine Verleumdung.

Die mitgeschnittene Aussage des Jungen landete bei der Staatsanwaltschaft in Korneuburg. Bei dem beschuldigtem Vater handelt es sich um einen Pfarrer. Zwischen den Eltern des Kindes bahnt sich ein Sorgerechtsstreit an. Mitte Februar hatte die Staatsanwaltschaft den Fall ad acta gelegt.

Ein Psychologe hatte bei dem Jungen eine posttraumatische Belastungsstörung festgestellt. "Der Bub sagt schwarz auf weiß, dass der Papa das mit ihm gemacht hat", so der Anwalt der Mutter des Jungen. Nun muss ein Dreier-Richtersenat über den Fall entscheiden.


WebReporter: Haberal
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Österreich, Verfahren, Pfarrer, Kindesmissbrauch, Einstellung, Beschuldigung
Quelle: kurier.at

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23.05.2013 08:27 Uhr von psycoman
 
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Und wo ist jetzt die Meldung. Es wurde ein Verbrechen angezeigt und bei Kindesmissbrauch wird wohl oft Wort gegen Wort stehen.

Wenn die Staatsanwaltschaft das Verfahren einstellt, sieht sie wohl keine Schuld. Es müsste doch durch ein paar Psychologen zu klären sein, ob der Junge tatsächlich missbraucht wurde.

Wenn der Typ ein Verbrechen begangen hat, dann gehört er ins Gefängnis, hat er das nicht, oder lässt sich die Schuld nicht beweisen, dann ist er natürlich frei zu sprechen.

Vielleicht sollte man ersteinmal einen Urteilsspruch abwarten.

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