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Deutschland in Schuldenfalle: Studie zeigt, warum Staatsschulden nicht abbaubar sind

Deutschland wird die angehäuften Staatsschulden nicht abbauen können. Das belegt eine Studie der CESifo.

Die Staatsverschuldung Deutschlands beträgt zur Zeit mehr als zwei Billionen Euro. Auch wenn die Refinanzierungskosten niedrig bleiben und die Wirtschaft Deutschlands erneut stark wachsen würde, wären die Schulden nicht zu tilgen.

Dies wäre nur machbar, wenn zum Beispiel der "Nominalzins auf lange Sicht unter dem BIP-Wachstum bleiben würde. Dies ist aber nicht der Fall". So das Ergebnis der Studie.


WebReporter: Haberal
Rubrik:   Wirtschaft / Börse & Finanzen
Schlagworte: Deutschland, Studie, Abbau, Staatsschulden
Quelle: www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de
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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.05.2013 16:01 Uhr von Perisecor
 
+16 | -28
 
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22.05.2013 16:25 Uhr von CoffeMaker
 
+31 | -3
 
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"
Staatsschulden sind die beste Erfindung der Menschheit;"

Jop, und sie ermöglichen ganz legal dem Staat sein eigenes Geld gegen Zinsen zu borgen. Eine ganz clevere Angelegenheit. Können sich ein paar Leute schön die Taschn voll hauen ohne einen Finger krumm machen zu müssen.
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22.05.2013 16:43 Uhr von alles.Gelogen
 
+22 | -2
 
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@Peri

Teilweise hast du recht. Ohne die Staatsschulden hätten wir nicht unbedingt diesen Fortschritt. Die Staaten hätten wesehntlich weniger Geld.

Nur zu welchem Preis erkaufen wir uns dieses? Im Grunde genommen finanziert der Staat seinen Luxus auf Pump.

Wir zahlen in etwa 80.000.000.000 € Zinsen im Jahr. Was könnte man mit diesem Geld machen? Das Problem ist, wenn der Staat einmal Schulden hat, bekommt er diese nicht mehr los, und muss stätig neue Schulden machen. Und ist somit abhängig vom Geldgeber. Diese entscheiden dann wann ein Staat pleite geht und wann nicht.

Griechenland war übrigens nicht Pleite. Es war nur nicht mehr in der Lage, die Strafzinsen (um dir 30%) zu tragen, die von heute auf morgen fällig waren. Dies könnten wir im übrigen auch nicht. Sollten die Banken bei uns derartige Zinsen verlangen, wären wir sofort Pleite.

Spanien ist mit ca. 70 % Des BIP verschildet und gilt als Pleite. Wir erreichen bald eine verschuldung von 100% und haften nebenbei für halb Europa, und bekommen das Geld nachgeworfen. Eigentlich ein widerspruch.

Hitler zog übrigens früher als geplant in den Krieg, da D pleite war, weil die Banken (ua. auch die Bush Dynastie in den USA) keine weiteren Gelder zur Verfügung gestellt hat.

Kurz und knapp, Staatsschulden sind der untergang jeder Nation. Den der Staat verkauft sich. Griechenland muss alles privatisieren (Bahn, Trinkwasser, Strom). Das nutzt dem griechischen Volk..........
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22.05.2013 17:17 Uhr von ghostinside
 
+8 | -6
 
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So ein Quark. Staatsschulden sind natürlich abbaubar. Denn wenn jemand Schulden hat, hat ein anderer auch das Geld. In Deutschland betragen die Schulden 2 Billionen, das Geldvermögen aber 6 Billionen. Klar soweit ? Immer wieder diese Verblödungsmasche.
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22.05.2013 17:22 Uhr von Perisecor
 
+4 | -10
 
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@ alles.Gelogen

"Im Grunde genommen finanziert der Staat seinen Luxus auf Pump. "

Das ist mir bewusst. Ich sehe das aber nicht als Problem.



"Wir zahlen in etwa 80.000.000.000 € Zinsen im Jahr. "

Nein, Deutschland zahlt für das Haushaltsjahr 2013 ~33 Mrd Euro.



Letztlich können Staaten mit eigener Geldpolitik nicht pleite gehen, siehe z.B. Simbabwe. Ob und wann ein Staat Bankrott anmeldet entscheidet er, prinzipiell, selbst. Vgl. hierzu die bereits von mir genannte Russland-Krise.


All das, was du gesagt hast, ändert aber nichts an meinen Argumenten: Der Staat gibt weit mehr Geld aus, als er hat, und deshalb haben wir alle mehr, als wir sonst hätten. Wenn dann das Geldsystem resettet wird haben wir 2-3 schlechte Jahre und danach geht es uns so gut wie zuvor - nur dass wir die tollen Sachen, die davor gebaut und erforscht wurden, zusätzlich haben.
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22.05.2013 17:43 Uhr von certicek
 
+9 | -3
 
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Geldschöpfung in öffentliche Hand

1. Wiederherstellung des staatlichen Vorrechts der Geldschöpfung in der Verantwortung der Zentralbank

2. Beendigung jeglicher Bankengeldschöpfung

3. Inumlaufbringung neuen Geldes durch öffentliche Ausgaben.

http://www.monetative.org/...
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22.05.2013 19:25 Uhr von mort76
 
+3 | -2
 
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Perisecor,
da wüßte ich jetzt aber mal gerne, WOVON genau ich dadurch mehr habe...Steuern? Schulden?
Also, beim einfachen Volk kommt das Geld jedenfalls nicht an.
Nicht im Schulsystem, nicht im Gesundheitssystem, nicht in der immer maroder werdenden Infrastruktur.
Die Steuern steigen, die Gehälter schrumpfen durch die Inflation zusammen.
Und einen Reset wird es nicht geben, dafür sind wir zu wichtig.

Bei uns läuft es eher wie in den USA: es wird dafür gesorgt, daß wir hochverschuldet bleiben, dadurch werden wir erpreßbar. Und so soll es auch bleiben, weshalb es weder für die USA noch für Deutschland einen Reset geben wird, es sei denn, hier gäbs wieder Krieg im Land, und das wäre dann ein hoher Preis für "Bauwerke und Forschung".
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22.05.2013 19:36 Uhr von Phillsen
 
+3 | -1
 
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@Perisecor.
"Staatsschulden sind das beste..."
Das stimmt so aber nicht ganz. Schulden helfen niemandem.

Straßen, Schulen und Krankenhäuser helfen den Menschen.
Diese Investitionen durch Schulden zu Finanzieren ist ja auch noch kein Problem. Und im Prinzip leiht sich der Staat das Geld ja nur bei seinen Leuten um mit der Investition auch einen Cashflow zu erzeugen, der die Investition dann amortisiert, bzw nach der Amortisation unterhält.
Soweit wäre das ja auch alles Easy. Das wäre der Inbegriff von Wohlstandszuwachs durch die temporäre Aufnahme von Fremdkapital.

Aber heutzutage werden schulden gemacht um Einrichtungen zu Unterhalten, die das durch einen selbstgenerierten Cashflow autonom tun sollten.
Und hier haben wir das Problem. Die Schulden die sich so anhäufen, die lassen sich nie zurückbezahlen. Sie generieren nämlich keinen Mehrwert, der seinerseits wieder einen Cashflow erbringen könnte.
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22.05.2013 19:48 Uhr von SpankyHam
 
+2 | -2
 
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Im späten 19. Jahrhundert waren alle Währungen an Gold gebunden und somit wuchs auch nicht die Geldmenge und trotzdem erreihcte man nie dagewesenen technischen Fortschritt, Wohlstand und Wachstum
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22.05.2013 19:53 Uhr von newschecker85
 
+2 | -1
 
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Es ist doch ganz einfach wie Deutschland die Schulden tilgen kann, und zwar langfristig:

1. Politiker-Diäten deckeln

2. SV-Beiträge und LST auf einen Einheitssatz machen, z.b ab einen gewissen gehalt z.b 30%, was dann mittels bei zuviel gezahlter sich über die Steuererklärung geltend gemacht werden kann.

3. Mindestlohn und Höchstlohn einführen

4. Umverteilung der Einkommens- und Vermögenswerte, sprich Reiche werden stärker zur Kasse gebeten.

5. Kommissionen zur Kosten/Nutzen-Rechnung von Investitionen der öffentlichen Gelder.

6. Zusammenlegungen von Bundesländern und Landkreisen.

7. eine einheitliche Krankenkasse (spart unnötige Ausgaben für Managergehälter)

8. Beamte zahlen zur Refinanzierung der Pensionen in einen Pensionstopf ein (also wie bei Arbeitnehmern die Refinanzerung der Rentenversicherung)

9. Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenzen der SV.

10. Reduzierung und Speziealisierung der Bundeswehr sprich: Klein aber schlagkräftig.

11. Entwicklungshilfe für China streichen, da China kein Entwicklungsland mehr ist, sondern fast ein Schwellenland an der Grenze zur Industrienation.

12. Steuerhinterzieher knallhart bestrafen, keine Straffreiheiten bei Selbstanzeige

13. Strom als Existenzbedürfnis sollte verstaatlicht werden

14. Bildung- und Gesundheitsreform, denn die Schüler von Heute sind die Steuerzahler von morgen.



Wenn diese Punkte alle erfüllt werden, dann würden die Staatsschulden deutlich sinken.

[ nachträglich editiert von newschecker85 ]
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22.05.2013 20:06 Uhr von Perisecor
 
+3 | -4
 
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@ Ghost-Rider

Schon schade, dass du direkt bei der erste Möglichkeit, geistig zu versagen, eben diesen Weg gehst.

So sprach ich ausschließlich von staatlichen Schulden und zu keiner Zeit von Privatschulden, wie du es tust.
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22.05.2013 20:10 Uhr von Perisecor
 
+5 | -4
 
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@ mort76

Natürlich hast du Vorteile vom Schulsystem, vom Gesundheitssystem und von der Infrastruktur.

Wie viele Stromausfälle hattest du die letzten Jahre? Wie oft gab es kein fließend warmes und kaltes Wasser? Wie oft lief dein Klo über?

Hast du nicht auch irgendwie einen Computer und Internet, damit du dich hier überhaupt beteiligen kannst?


Das alles und viel mehr unterstützt der Staat direkt (z.B. durch den Bau einer Straße) oder indirekt (z.B., indem er Forschungsgelder investiert oder eine Umgebung schafft, die dafür sorgt, dass KabelBW neue Leitungen legt).


Das Problem ist doch, dass wir viel zu selten schätzen, was wir haben. Wann warst du denn das letzte Mal dankbar dafür, dass du eine Wohnung hast? Mit Fenstern und einer Türe? Das ist in 2/3 aller Länder weltweit kein Standard.

Wann hat dich denn die Luftverschmutzung vor der Türe das letzte Mal krank gemacht? Über die Hälfte aller Menschen leidet unter massiver Luftverschmutzung - davon lebt aber keiner in Deutschland.
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22.05.2013 20:13 Uhr von Perisecor
 
+3 | -3
 
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@ Phillsen

Die meisten Einrichtungen lassen sich nicht kostenneutral oder mit Gewinn betreiben, ohne nicht massive Einbußen in der Allgemeinverfügbarkeit als Konsequenz zu haben. Das betrifft sowohl Kultur wie auch z.B. das Gesundheitswesen.

Gleichwohl fließt das meiste Geld nach wie vor in Ausbau und Instandhaltung und damit stehen diese Dinge dann auch zur Verfügung.
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22.05.2013 20:25 Uhr von Floetistin
 
+3 | -4
 
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Es ist fürchterlich und eigentich nicht nach meinem Willen aber ich muß Perisecor hier unterstützen.

Wobei ich noch zusätzlich anmerken möchte, daß es wichtig ist wie hoch ein Staat verschuldet ist.

Ein produktiver Staat kann durchaus sehr hoch verschuldet sein (siehe Japan oder Deutschland).

Allerdings kann ein weniger produktiver Staat nicht so hohe Schulden aufnehmen.

Das kann man vergleichen mit einer Privatperson.

Person A hat ein eigenes Haus, Miethäuser und 3000 Euro netto pro Monat.

Person B wohnt zur Miete, bekommt 1200 Euro monatlich netto.

Person A kann sich sehr hohe Kredite leisten. Durchaus auch mehr als er "eigentlich" monatlich tilgen kann - weil er eben Haus und Miethäuser hat (die zähle ich mal zur Produktivität dazu, da ich annehme er hat sie sich erarbeitet).

Person B bekommt nur sehr wenig Kredit und nicht mehr als nach Abzug der pauschalen Beträge für Wohnung, Lebenshaltung, etc. übrig bleiben.



Ich seh edas mit dem Reset allerdings nicht so gelassen wie Perisecor.
Denn die Entscheidung ob oder ob nicht ist sehr delikat. Entscheidet man sich dafür, werden Kreditinstitute gut aufpassen (mehr als 2 - 3 Jahre) ob sie dem Staat wieder soviel Geld geben wollen wie zuvor.
Evtl. drängt man den Staat dann zu Privatisierungen - Veräußerung von Volkseigentum.

Aber generell hat Peri schon Recht. Müsste ein Staat nur mit dem auskommen was er eh schon verfügbar hat, könnten wir uns kaum Infrastruktur leisten.
Erst die Möglichkeit Schulden zu machen, macht uns frei.

Paradox....
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22.05.2013 20:26 Uhr von Guruns
 
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Mich würde mal interessieren welches Land keine Schulden hat und welches wirklich in der Lage ist seine Schulden auf Null zu bekommen.
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22.05.2013 20:45 Uhr von mort76
 
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guruns,
Brunei Darussalam und diverse andere Emirate wegen Erdöl
Liechtenstein und Luxemburg...du weißt schon.
Macau wegen Glücksspiel
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22.05.2013 20:56 Uhr von Floetistin
 
+1 | -3
 
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mort:

"da wüßte ich jetzt aber mal gerne, WOVON genau ich dadurch mehr habe...Steuern? Schulden?
Also, beim einfachen Volk kommt das Geld jedenfalls nicht an.
Nicht im Schulsystem, nicht im Gesundheitssystem, nicht in der immer maroder werdenden Infrastruktur.
Die Steuern steigen, die Gehälter schrumpfen durch die Inflation zusammen.
Und einen Reset wird es nicht geben, dafür sind wir zu wichtig."

Du haust da etwas volkommen durcheinander.

Die Steuern steigen nicht und die Gehältern schrumpfen nicht weil wir mehr Schulden haben.
Das geschieht aufgrund von Entscheidungen in der Politik und der Wirtschaft.

Die Schulden werden (größtenteils) aufgenommen um staatliche Institutionen, Subventionen, etc. aufrecht zu erhalten und auszubauen.

Eine Fehlinvestition ist es allerdings Geld aufzunehmen um anderen langfristig zu helfen.

Aber auch hier steckt eine Überlegung mit drinnen. Denn wir als Deutsche sind stark vom Export abhängig.
Und wenn Länder wie Griechenland pleite gehen und die Leute dort sich unsere Produkte nicht mehr kaufen können - geht es uns auch schlecht.


Die Frage ist eher wo die Grenze gezogen werden soll. Wo muß man Schluss machen Schulden auszubauen?
Bis zu einem gewissen Grat ist es gut und sinnvoll Fremdkapital aufzunehmen.
Und dieser PUnkt ist bei Deutschland später erreicht als z.B. bei Spanien, Griechenland oder Rumänien.


Nimm mal die Buslinien in deiner Stadt. Museen. Vereine. Grünpflanzen. Usw.
Das kostet Unmengen an Geld. Und was meinst du wovon das finanziert wird?
Sicher nicht von den Steuern und Busfahrscheinen alleine.
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22.05.2013 21:21 Uhr von Draco Nobilis
 
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Der Witz ist, das die Schulden vieleicht den Fortschritt angekurbelt haben(was zu beweisen wäre, und zwar im großen Rahmen), aber der böse Haken:
Die Zinsen die gezahlt werden um den Kredit zu bedienen werden die Kreditsumme übersteigen! Und das schon bald!
Ach und die Lebensqualität ist zwar gestiegen, in den letzten Jahren jedoch sogar im Gegenteil, sinkt sie wieder.
Ganz einfach weil nicht mehr den Fortschritt gedient wird, sondern dem Geld. Das Ergeniss sind Einsparungen bei Bildung, Infrastruktur(Gerade Internet ist in DE Steinzeitlich), Forschung und ein sinken der Lebensqualität(sinkende Löhne, teure Heizung, teurer Strom, teures Wasser etc. pp.). Wer klar die Fakten erkennen kann sieht das der gesamte Konsum und die gesamte Wirtschaft auf Talfahrt ist.

Auch sehr lustig:
Geld "arbeitet" nicht, das tun Menschen.
Das Geld vermehrt sich aber NUR bei denen die das Geld Verleihen, niemals aber bei denen die es als Kredit beziehen. Das Verleihen von Geld ist aber keine Arbeit.

Das gesamte System ist derzeit darauf ausgelegt das die Kreditnehmer arbeiten und die Kreditgeber davon Profitieren ohne dabei arbeiten zu müssen.
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22.05.2013 21:56 Uhr von Draco Nobilis
 
+1 | -3
 
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@Floetistin:
"Aber auch hier steckt eine Überlegung mit drinnen. Denn wir als Deutsche sind stark vom Export abhängig.
Und wenn Länder wie Griechenland pleite gehen und die Leute dort sich unsere Produkte nicht mehr kaufen können - geht es uns auch schlecht."


Ähm... mit Verlaub, noch alle Tassen im Schrank?
Wenn also eine Bedingung der Hilfsgelder für Griechenland war das sie deutsche U-Boote von ThyssenKrupp kaufen dann ist das nichts weiter als:

Steuergeld --> Griechenland --> U-Boot Kauf --> ThyssenKrupp

Mit dem Problem das im Nachhinein WEDER das Geld NOCH die Ware Deutschland in irgendeiner Weise zur Verfügung steht. Das einzige was man in DE davon hat ist ARBEIT! Den der Lohn der Arbeiter wird ja inform von Steuern wieder nach Griechenland geschickt, damit die schön weiterkonsumieren. Was Deutschland macht ist sich zu Tode exportieren, übrigens ist vieles davon "getürkt".

Also nochmal, Geld UND Ware sind weg! Und die Forderungen gegenüber anderen Ländern ist UNEINTREIBBAR! Den wenn man sie eintreiben könnte, wäre Deutschland nicht verschuldet, unsere Forderungen übersteigen nämlich die Verschuldung. Wir schaffens nicht mal unser Gold nach DE zu holen-.-

Ach, statt Griechenland kann man jedes Land und den ESM allgemein einsetzen, das ist NICHT gegen Griechenland gerichtet, aber es war ein Beispiel das es GENAU SO zu 100% gab.
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22.05.2013 22:12 Uhr von Perisecor
 
+3 | -4
 
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@ Draco Nobilis

"Steuergeld --> Griechenland --> U-Boot Kauf --> ThyssenKrupp"

Schon lustig, hört deine Argumentation doch genau dort auf, wo es interessant wirt:

ThyssenKrupp --> Umsatzsteuer + Lohnsteuer --> Menschen, die von ihrem Lohn wiederum Steuern zahlen und andere Produkte erwerben


Natürlich kann man Staatsschulden auch eintreiben. Es bringt volkswirtschaftlich nur nichts, wenn ein Land ohne Rohstoffe nicht nur andere Länder in den Ruin treibt, sondern sie sich auch zum Feinde macht.


"(was zu beweisen wäre, und zwar im großen Rahmen)"

Der gesamte 2. Weltkrieg des Deutschen Reiches lief auf Pump - Grundlagen in der Raketentechnik, der Computerisierung, der Feinmechanik, der Datenübertragung, des Radars und - warte, gleich kommt´s! - des Autobahnbaus wurden gelegt.

Vieles davon gab es zwar auch als Parallelforschung in anderen Ländern, allerdings ebenfalls größtenteils auf Pump.


Und das war jetzt nur ein ganz offensichtliches Beispiel.




"Ach und die Lebensqualität ist zwar gestiegen, in den letzten Jahren jedoch sogar im Gegenteil, sinkt sie wieder."

Klar. Und das erzählst du im Internet, welches ohne gestiegene Lebensqualität gar nicht für dich verfügbar wäre.

Du bist wie die Leute, die sich darüber beschweren, dass ein Golf jetzt 20.000€ kostet und dabei außer acht lassen, dass er dafür auch größer ist und viele Serienextras mitbringt.


Deutschland geht es gut und der Lebensstandard ist mit der höchste auf der ganzen Welt. Sogar Leute, die nichts tun und HartzIV bekommen sind reicher, als 80% aller anderen Menschen - und können gleichzeitig noch den ganzen Allgemeinluxus nutzen.



Wo der Lebensstandard nun konkret gesunken ist, hast du auch nicht erwähnt. Nur, dass dir das Internet zu langsam ist - mal abgesehen davon, dass ich mit 150MBit nicht meckern kann, ist alleine die Internetverfügbarkeit schon ein Anstieg im Lebensstandard.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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22.05.2013 22:35 Uhr von Bud_Bundyy
 
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@SpankyHam

"Im späten 19. Jahrhundert waren alle Währungen an Gold gebunden und somit wuchs auch nicht die Geldmenge und trotzdem erreihcte man nie dagewesenen technischen Fortschritt, Wohlstand und Wachstum"

ähm du meinst den Wohlstand im 19. Jahrhundert auf der Erde? Was verstehst du unter Wohlstand und wie stellst du dir die Lebenssituation und Möglichkeiten der Menschen damals vor?
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22.05.2013 22:39 Uhr von Bud_Bundyy
 
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@ Perisecor

"Das Problem ist doch, dass wir viel zu selten schätzen, was wir haben. Wann warst du denn das letzte Mal dankbar dafür, dass du eine Wohnung hast? Mit Fenstern und einer Türe? Das ist in 2/3 aller Länder weltweit kein Standard."

...und genau das ist das was hier keiner rafft! Dann kommen so platte Aussagen wie man kann uns hier nicht mit .... vergleichen. Ich glaube die meinen wir hätten Gottgegeben Anspruch auf all die Vergünstigungen weil wir in der Mitte von Europa geboren sind.
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22.05.2013 22:40 Uhr von Fabrizio
 
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ein Leben auf Pump kann genauso wenig funktionieren wie der real existierende Sozialismus. Klingt komisch, ist aber so.
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22.05.2013 23:27 Uhr von Draco Nobilis
 
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@Perisecor

a.
Du weißt aber das ThyssenKrupp ganz sicher nicht 100% des Geldes als Steuer + Lohn auszahlt? Und schon gar nicht in DE? Selbst mit indirekter Rückführung über Import(welcher Import?^^) oder Investitionen bleibt es ein Minusgeschäft

b.
Das wir damit den (deutschen)privaten Sektor mithilfe Steuergelder subventionieren. Das sollte der EU eigentlich nicht gefallen, ist schließlich verboten. Hat man ja letztens bei den Solarpanelen aus China festgestellt, natürlich erst NACHDEM die Branche hier abstürzte-.-

c.
Staatsschulden sind nicht eintreibbar, ich habe nichts anderes behauptet. Also warum lassen wir überhaupt zu das wir so große Forderungen anhäufen die uneintreibbar werden und damit quasi abgeschrieben werden müssen?

d.
Ich habe gesagt das es den Wohlstand früher gesteigert hatte, du sagst mir nichts neues. Aber in den letzten 30 Jahren wird es schwer übergeordnetes Beispiel zu benennen.

e.
Ja genau, das Internet das in DE topmodern ist und man an der Telekom sieht(die die Überschüsse die in DE erwirtschaftet werden, werden in die Tochterunternehmen in den USA gesteckt). Es gibt kaum ein modernes Industrieland das so extrem an Volumentarifen und Schmalband hängt wie DE.

f. Dein Golfbeispiel ist ja schön, wenn die Leute den auch mehr verdienen würden als früher um sich damit also ein solches Auto zu leisten. Die Anzahl der Neuzulassungen geht so drastisch Bergab, das kannst du kaum bestreiten und stützt auch hier meine These. Auch wenn die Autos sich weiterentwickelt haben gibt es immer weniger die sich solche leisten können, also kommt der Wohstand einer immer kleineren Gruppe zu.

g. Du hast die Steigenden Kosten bei Heizung, Strom und Wasser nicht entkräftet. Bei Geringverdienern, welche eine wachsende Schicht in DE ist, machen sie einen großen Teil der Kosten aus. Im Europavergleich sind wir hier mit gewaltigem Abstand am teuersten im Verhältniss zur Kaufkraft des jeweiligen Landes.

h. Ich würde es akzeptieren wenn du sagst das es dir gut geht. Aber ich denke das du nicht für ganz DE sprechen kannst. Schon gar nicht für die die anderer Meinung sind, und davon gibt es nunmal viele. Übrigens, wer ist eigentlich dieses Deutschland? Definiere das bitte mal damit ich weiß woran ich bei dir bin.

i. Der Vergleich das es uns mit Hartz IV besser geht als Entwicklungsländern ist schön, gut das wir uns immer an ebenbürtigen Nachbarn messen um gut dazustehen. Wir sollten unsere Arbeitspolitik auch an China orientieren, genauso wie unsere Menschenrechte. Aber Merkel macht ja gerade genau dies. Für den Markt müssen wir eben einiges in kauf nehmen (xD).
Nein im ernst, Wir sollten uns vieleicht an unseren südlichen Nachbarn orientieren...

[ nachträglich editiert von Draco Nobilis ]
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22.05.2013 23:36 Uhr von Draco Nobilis
 
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Ich habe nicht gesagt das mir das Internet zu langsam ist das ist wieder mal eine Behauptung deinerseits.

Es ist nicht mal DSL 2000 für jeden in DE verfügbar.
Statt also GBit Internet und mehr in Städten auszubauen, was sich ja wirtschaftlich für Unternehmen lohnt. Wäre es für die Menschen in DE besser jedem Breitbandinternet zukommen zu lassen. Aber da kommt wieder die heilige Geldkuh ins Spiel^^ Plötzlich Decken sich die Interessen der Menschen nicht mehr mit denen des Geldes, und hier sehe ich die Probleme, nicht nur bei einem eher weniger wichtigen problem wie dem Internet.

So nebenbei habe ich DSL 32MBit mit Option jederzeit auf 128MBit zu wechseln, ich kenne aber auch andere die nicht in dieser Lage sind.

Ach bei a. Vergessen, was denkst du wo die Steuern der Arbeiter ThyssenKrupps wieder Landen? Richtig... Griechenland/ESM und Co...

[ nachträglich editiert von Draco Nobilis ]

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