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Türkei: Schriftstellerin fordert im Fernsehen - "Der Islam muss sich ändern"

Die türkische Journalistin und Schriftstellerin Ayse Kulin hat öffentlich im Fernsehen gefordert, dass sich der islamische Glaube ändern müsse. Des Weiteren äußerte sie, dass der Islam als eine Terrororganisation wahrgenommen werde.

Kulin kann nicht verstehen, wieso die Verfasser von kritischen Büchern oder Karikaturen ermordet werden sollten. Kritik an den Büchern wäre akzeptabel, aber die Androhung von Mord nicht.

Die türkische Schriftstellerin ist der Meinung, dass der Koran neu interpretiert werden müsse. Aus diesem Grund hatte sie auch die amtierende Regierungspartei AKP unterstützt. Sie wurde aber leider auch von dieser enttäuscht.


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WebReporter: Captain-News
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Fernsehen, Islam, Änderung, Schriftsteller
Quelle: www.dradio.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.05.2013 15:13 Uhr von Prinz_taly
 
+11 | -13
 
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Bei so etwas gibt es keine tolleranz. Der islam mit dem koran ist bis zum weltuntergang gültig und kann nicht infach geändert werden.
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22.05.2013 15:49 Uhr von Big-E305
 
+12 | -8
 
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nicht der islam muss sich ändern, sondern seine teilweise radikalen anhänger für die es nichts anderes auf der welt gibt!!!

Warum sind muslime in manchen ländern total offen und in manchen ländern nicht? warum gibt es ein kopftuchzwang und ein kopftuchverbot? etc. etc.

mit neuinterpretieren gebe ich ihr recht aber ob das wiederum richtg interpretiert wird, und wer soll das denn tun, wage ich zu bezweifeln.

ausserdem hat die propagandamaschinerie die seit 2001 ein bild vom islam hervorgebracht welches falsch und verzogen ist, und teilweise falschmeldungen oder übertriebene meldungen bestätigen dies auch noch, geschweige denn von den sehr intelligenten fanatikern die auch noch den letzten toleranten menschen davon überzeugen den islam nun doch zu hassen.

im grunde sollte man einfach seine religion für sich selbst finden denn es ist eine sehr persönliche sache, jeder wird am tage des jüngsten gerichts (falls es das gibt) alleine vor dem schöpfer stehen und für seine taten gradestehen oder entlohnt werden.

dies gilt natürlich für alle religionen, und ja es gibt auch fanatische christen oder juden schaut euch einfach mal ein paar dokus an was z.b. so in texas abgeht, und interessant ist auch george bush der neuzeit tempelritter :)

[ nachträglich editiert von Big-E305 ]
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22.05.2013 16:02 Uhr von CroNeo
 
+16 | -3
 
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Nicht der Islam muss sich ändern, sondern die Leute, die diesen interpretieren.
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22.05.2013 16:02 Uhr von psycoman
 
+6 | -2
 
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@j.wankelbrecher:
Das würde das Problem an sich nicht lösen. Den Islam an sich kann man sicher kritisch sehen, aber wie alle Religionen ist er eben auch oft Auslegungssache, weshalb es verschiedenen Strömungen im Islam gibt.

Problematisch sind doch eigentlich nur die Extremisten, die anderen Leuten, also sowohl Muslimen als auch Nichtmuslimen, ihre Glaubensvorstellungen aufzwingen wollen.

Würden alle Muslime plötzlich Christen, hätte man eben mehr durchgeknallte christliche Etremisten als bisher.

Opus Dei und irgendwelche wirren Sekten hätten zulauf und würden vermutlich christliche Gottesstaaten, die strikte Befolgung christlicher Lebensweise und Unterdrückung ander forder, genau wie sie das bisher im Islam getan haben.

Extremisten sind immer schlecht, egal welcher Richtung.

Dem Islam könnte eine Aufklärung allerdings eimal guttun, wobei das vermutlich auch wieder mit Religionskriegen einher ginge, fürchte ich.

Das man andere Leute mit Privatkram, wie seiner Religion, überhaupt belästigt, oder das gar anderen Personen oder Familienmitglieder aufzwingt, ist schon schlimm genug.
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22.05.2013 20:42 Uhr von ErnstU
 
+3 | -3
 
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"Die türkische Schriftstellerin ist der Meinung, dass der Koran neu interpretiert werden müsse. Aus diesem Grund hatte sie auch die amtierende Regierungspartei AKP unterstützt. "

Lol .. was hat sie denn von der AKP erwartet, welche ein islamisches großosmanisches Reich wieder errichten will? Das ist ja wie man sich in der NSDAP angemeldet hätte um mit ihr gegen Rassismus zu kämpfen .... aber ansonsten hat sie völlig Recht. Leider wird die arme Frau nun auch auf der Todesliste der selbsternannten einzige wahren Gläubigen landen, die ja bekanntermassen vor Toleranz, Nächsenliebe und Gewaltlosigkeit nur so strotzen ....
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23.05.2013 09:04 Uhr von psycoman
 
+1 | -1
 
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@gorgonmola:
"Wie ist es möglich, soviel Hirnloses am Stück abzulassen? "

Was genau an meinen Äußerungen hirnlos ist, muss du mir bitte erklären.

Bestreitest du, dass es muslimische Extremisten und Terroristen gibt? Wenn ja, erübrigt sich jede Diskussion.

Würde man Wankelbrechers Vorschlag folgen, dass alle Muslime Christen werden sollten, wären diese Leute logischerweise dann eben keine muslimischen sondern christliche Extremisten und Terroristen, also genau was ich schrieb.
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23.05.2013 09:38 Uhr von CrazyWolf1981
 
+2 | -1
 
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Der Islam ist halt das, was vor hunderten Jahren das Christentum war. So mit Hexenverbrennung und allem drum und dran. Was sich geändert hat, sind die Menschen, die gebildeter sind, nicht blind einer Ideologie folgen sondern nachdenken und ihre eigenen Entscheidungen treffen. Da kann Papst und Kirche was sagen, die meisten hören da eh nicht mehr drauf oder überlegen zumindest mal. Beim Islam nicht, da wird schon von Kind auf eingetrichtert dass Wahrheit, Richtig und Falsch nur vom Islam bestimmt wird. Eigene Gedanken und Entwicklung sind unerwünscht. Haben ja schon viele mit dem Leben bezahlt die es versucht haben. Und so wird der Islam halt auch angesehen in der Welt, so wie er sich in der Welt zeigt. Türkei, Iran, Irak, Saudi Arabien, Afrika usw.
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23.05.2013 12:04 Uhr von GroundHound
 
+1 | -0
 
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Religionen kann man nicht ändern. Nur verwässern.
"Neu interpretieren" heißt: Das weg lassen, was nicht mehr in die Neuzeit passt. Unangenehme Passagen "glätten".

Es wird eh zum großen Krieg zwischen der freien Welt und dem Islam kommen. Das ist unausweichlich.
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23.05.2013 15:53 Uhr von mrs.cooper
 
+0 | -0
 
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Ich denke wir hier in Deutschland, einem Christenland, haben kaum Ahnung von dem was in muslimischen Ländern abgeht, Saudi-Arabien, Iran, Ägypten, Türkei... Da ist es für uns unvorstellbar krass. Ich war einmal im Türkeiurlaub und habe gleich den Unterschied zu z. B. Spanien oder Italien erlebt. Ab 19 Uhr waren KEINE Türkinnen mehr zu sehen, ich als Frau wurde komplett wie Luft behandelt, meinem Freund (blond und blauäugig) wurde zweimal Hitler und Nazi hinterher gerufen, obwohl wir uns immer freundlich verhalten haben. Ein Türke hat laut in einem Bus voll mit Deutschen und Holländern erzählt, dass er nie eine deutsche Freundin haben würde (wenn dann nur als Affäre), da diese viel zu arrogant (für meine Begriffe un-unterdrückt) sind und deutsche Männer alle doof sind und nur Fußball gucken. Es war komisch, habe mich schon wohler gefühlt in anderen Urlauben. Und wenn man dann noch liest, dass die Christen die am meisten verfolgte Religionsgemeinschaft auf der Welt ist und in einigen Ländern sogar die Todesstrafe auf das Konvertieren zum Christentum steht, kann der Islam nichts Gutes mehr sein. Ich denke jedoch auch, dass die Frau Kulin ab jetzt besser auf sich aufpassen sollte.

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