22.05.13 14:48 Uhr
 356
 

Papst Franziskus: Menschen sollen Gutes tun, da wir alle Geschöpfe Gottes sind

Papst Franziskus hat am heutigen Mittwoch alle Menschen dazu aufgerufen, Gutes zu tun. Unabhängig von Religion und Glauben, seien alle Menschen gleich und Geschöpfe Gottes.

Gleichzeitig verurteilte er Tötungen und Kriege im Namen einer Religion. Wer behaupte, er dürfe im Namen Gottes töten, begehe Gotteslästerung.

Wenn man erkennen würde, dass alle Menschen Geschöpfe Gottes und damit gleich seien, könne ein Dialog stattfinden. Außerdem sei die Pflicht der Menschen "Gutes zu tun", ein Art "Personalausweis" die der Vater den Menschen gegeben habe.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Forderung, Papst Franziskus, Gutes
Quelle: de.radiovaticana.va

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Papst Franziskus erlaubt Priestern, Abtreibungen zu vergeben
Vatikan: Papst Franziskus schließt Heilige Tür
Papst Franziskus erhält für "Nächstenliebe" den Bambi

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
22.05.2013 14:56 Uhr von stoske
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Manometer, das sind ja mal ein paar Neuigkeiten. Gut das wir einen Papst haben, der sich traut mal die wichtigen Dinge auszusprechen, da wäre ich ja im Leben nicht von alleine drauf gekommen.
Kommentar ansehen
23.05.2013 18:27 Uhr von Iceland62
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Franziskus:
"Die Jünger beklagten sich, weil andere „nicht zu ihrer Partei“ gehörten, sie seien ein wenig intolerant gewesen, weil sie angenommen hätten, nur wer die Wahrheit habe, könne Gutes tun. Da hätten sie geirrt, so der Papst."
http://de.radiovaticana.va/...
Man kann sich also irren, obwohl man "die Wahrheit hat"?

Laut Johannesevangelium war (der biblische) Jesus im Gegensatz zum Papst außerstande, zwischen Gutem und der Wahrheit zu unterscheiden:

"Joh. 3,20 Wer Böses tut, der hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden. 21 Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zu dem Licht, damit offenbar wird, dass seine Werke in Gott getan sind.

Theologen haben aber ohnehin ein Problem eine anständige Antwort zu geben, wenn man sie fragt, wie sie den Begriff "Wahrheit" eigentlich definieren. Dazu reden sie zu selten über Tatsachen um das anständig hinzubekommen, aber alternativ über Glaubenswahrheiten, höhere Wahrheiten, tiefere Wahrheiten, metaphorische Wahrheiten, katholische Wahrheiten, evangelische Wahrheiten, muslimische Wahrheiten oder Unwahrheiten, metaphysische Wahrheiten, personifizierte Wahrheiten (Jesus ist die Wahrheit), ... .

Dass dabei die "Wahrheiten", die mit den Tatsachen übereinstimmen auf der Strecke bleiben, kann nicht sonderlich verwundern.

Auch die Aussage "die Wahrheit zu haben", ist meines Erachtens geistiger Dünnpfiff. Einen Glauben an irgendwas, das "theologische Wahrheit" sein soll, aber nichts mit Fakten zu tun hat, hat der Herr und damit etwas, was außerhalb der Theologie nicht als Wahrheit bezeichnet wird.

Aber es ist selbstverständlich zu begrüßen, dass Franziskus zwischen gut und wahr unterscheiden kann im Unterschied zum Autor des Johannesevangelimums, was auch immer er mit Wahrheit meint. Das was ich als wahr bezeichne scheint es nicht zu sein: nichts was mit Tatsachen zu tun hätte.

[ nachträglich editiert von Iceland62 ]

Refresh |<-- <-   1-2/2   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Papst Franziskus erlaubt Priestern, Abtreibungen zu vergeben
Vatikan: Papst Franziskus schließt Heilige Tür
Papst Franziskus erhält für "Nächstenliebe" den Bambi


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?