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Freiheitsstrafe droht: Schulamt verklagt Schulverweigerer-Familie aus Hülsa

Seit fast 20 Jahren verweigert ein strenggläubiges Ehepaar aus Hülsa ihren Kindern den Schulbesuch. Die Kinder werden von den Eltern selbst unterrichtet, weil sie Angst haben, dass sie in der Schule mit Gewalt, Alkohol, Rauchen und Drogen in Berührung kommen.

Zu diesem Zweck haben die Eltern 20.000 Bücher zu Hause. Darunter auch anerkannte Lehrmittel.

Nun hat das Schulamt die Nase voll und hat die Eltern der Kinder vor dem Amtsgericht Fritzlar verklagt. Bis zu vier Monate Freiheitsstrafe drohen. Der stellvertretende Schulamtsleiter sagte: "Der Schulbesuch ist Gesetz. Wir müssen uns als untergeordnete Behörde nach dem Gesetz richten."


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Familie, Schule, Unterricht, Verweigerung, Freiheitsstrafe
Quelle: www.bild.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.05.2013 09:18 Uhr von Phyra
 
+12 | -3
 
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die bedenken sind aber durhcaus verstaendlich, wenn man sieht was heutzutage selbst an weiterfuehrenden schulen rumlaeuft.
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22.05.2013 09:23 Uhr von blade31
 
+8 | -1
 
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sollen sie doch die Kinder in Heilige Christliche Internate stecken... Früher oder Später müssen die ja mal aus dem Haus können ja nicht ewig behütet werden...
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22.05.2013 09:30 Uhr von Maedy
 
+7 | -3
 
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Es gibt eine Schulpflicht in Deutschland-wenn die Familie das nicht möchte dann muss sie eben in ein Land ziehen,in dem keine Schulpflicht besteht.
Ich möchte nicht wissen was die Eltern schon an Bußgeld etc gezahlt haben....
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22.05.2013 10:25 Uhr von Pittjes
 
+6 | -2
 
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Der Erfolg gibt den Eltern natürlich auch recht. Bei Prüfungen haben die Kinder regelmäßig Einserabschlüsse hin gelegt.
Aber. . . wir haben nun mal eine allgemeine Schulpflicht.
Vielleicht sollte man deren Haushalt als Schule (Sonderschule) deklarieren in der die Lehrer entgeldfrei arbeiten und deren Kapazität mit den eigenen Kindern erschöpft ist.
Kleine Privatschule eben. Aber halt eine Schule.

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