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Wissenschaftler entdecken "Missing Link" des Primaten-Stammbaums

Wissenschaftler können aufgrund von fossilen Überresten zweier neu entdeckter Primatenarten, die Lücke im Stammbaum der Menschenaffen schließen. Die neuen Arten, Rukwapithecus fleaglei und Nsungwepithecus gunnelli, sind zwischen 20 und 30 Millionen Jahre alt.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich in dieser Zeit die Wege von geschwänzten Altweltaffen (Cercopithecoidea) und Menschenartigen (Hominoidea) trennten. Bislang gab es keine fossilen Funde aus dieser Zeit, dem Oligozän. Bisher verfügten die Forscher nur über Hochrechnungen der DNA-Mutationen.

Von beiden Arten fanden die Forscher Überreste der Zähne. Die Untersuchung dieser ergab, dass Rukwapithecus ein menschenartiger Primat war, während Nsungwepithecus klar zu den geschwänzten Altweltaffen gehörte. Damit fand die Trennung früher als bislang gedacht statt.


WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaftler, Lücke, Primat, Menschenaffe
Quelle: www.spiegel.de

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