20.05.13 18:00 Uhr
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Wenn eine Marken-Jeans nur einen Euro kostet

Viele Klamotten in unseren Kleiderschränken stammen aus Ländern wie Bangladesch, wo Arbeiterinnen für einen Hungerlohn hart arbeiten müssen.

Doch seit den Unglücksfällen dort in mehreren Fabriken achten viele Verbraucher bei uns auf die Herkunft ihrer Kleidung. Doch ein Boykott solcher Jeans würde kaum helfen, da ein Großteil der Kleidung aus Asien - ein Drittel davon aus China - stammt.

Die Lohnkosten für die Herstellung einer Marken-Jeans in Asien liegen bei lediglich einem Euro.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Asien, Jeans, Herkunft, Niedriglohn, Textilindustrie
Quelle: www.bild.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.05.2013 18:13 Uhr von skipjack
 
+24 | -1
 
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Faires halber sollte man(n) jedoch erwähnen, dass man(n) hier keine Marken Jeans für einen 1€ bekommt...

Der Lohnwucher in anderen Ländern ist leider bekannt...

Nicht bekannt ist leider die Gewinnspanne, nicht nur von Jeans Hosen, sondern eben auch Sportbekleidung wie z. B. Shirts, Trikots, Turnschuhe, ect.
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20.05.2013 19:59 Uhr von nur_ich
 
+19 | -1
 
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Auf der anderen Seite gibt es Leute wie mich, z.B., die sind drauf angewiesen in Läden wie KIK und so klamotten zu kaufen, weil sie sich in anderen Läden keine Klamotten kaufen können, weil sie es sich nicht leisten können. Nur mal so anmerk.
Die Medaille hat immer 2 Seiten ;-)
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20.05.2013 20:19 Uhr von HackeSpeck
 
+1 | -2
 
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der verbraucher ist immer der böse....

stars werben schon dafür, komplett nackt rumzulaufen...

siehe kee$ha
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20.05.2013 20:42 Uhr von Humpelstilzchen
 
+3 | -0
 
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Ja ne is klar! Und das wird dann auch alles nur billig hergestellt und verkauft, damit der Kunde Geld spart! Und an die Gewinnspanne denkt keiner! Und schon gar nicht der Unternehmer!!!
Das ist ja wie die vollkommen selbstlose Abwanderung deutscher Betriebe in billig produzierende Länder! Nur zum Vorteil der Arbeiter, oder was!?

[ nachträglich editiert von Humpelstilzchen ]
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20.05.2013 20:49 Uhr von Finalfreak
 
+7 | -3
 
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Warum stellt keiner in Deutschland die Sachen her.
Die 5€ mehr bei den Lohnkosten machen den Kohl nicht fett.
Bei über 50€ Verkaufspreis, bleibt noch mehr als genug Gewinn haften.
Aber die Gier macht den Strich durch die Rechnung.
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20.05.2013 21:58 Uhr von Bud_Bundyy
 
+3 | -2
 
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@Finalfreak

Weil zwischen 4 € am Tag und 8,50 € die Stunde (Was ein Arbeitgeber-brutto von 11€ ist) Welten liegen, in etwa 84 € pro Tag.
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20.05.2013 22:02 Uhr von wrazer
 
+9 | -1
 
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@Finalfreak,
Wenn man Klamotten kauft die in Deutschland hergestellt werden, gilt man hier als Nazi. Von daher keine Alternative.

Außerdem muss man auch sehen was die Alternativjobs in solchen Ländern sind. Viele sind froh überhaubt für solche Marken arbeiten zu können, da andere Arbeitgeber des Landes i.d.R noch weniger bezahlen.
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21.05.2013 09:07 Uhr von dashandwerk
 
+3 | -0
 
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Das es auch anders geht beweist diese Firma.

http://de.wikipedia.org/...
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21.05.2013 09:31 Uhr von TeKILLA100101
 
+1 | -0
 
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@tsunami13

von 2 € könnten sie besser leben, und weder dir noch den ganzen armen menschen, die alle leider zu kik rennen müssen, weil sie sonst nur nackig wären, würde das nicht weh tun oder?

der lohn für die menschen dort wäre aber mal eben verdoppelt, die hose bei uns müsste dafür aber nicht doppelt so teuer sein.

davon abgesehen, ist die news absolut dämlich. die überschrift sagt, dass eine marken-jeans nur 1 euro kostet. im letzten satz steht, dass die lohnkosten 1 euro betragen. besteht die jeans aus lohnkosten oder was?
und kommt die von alleine hergeflogen?
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21.05.2013 09:36 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -3
 
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Jaja die Hungerlohngeschichte...

Die bekommen im Monat auch nur 400€ was absolut nicht geht... (mag man meinen)

Aber was man vergisst... Da hinten braucht man nicht so viel Geld zum Leben. Hab ein Jahr da hinten gelebt (berufsbedingt) und hab in der Woche umgerechnet 10€ gebraucht und hab da ein besseres Leben gehabt als hier.

Da ist das Lohngefüge einfach nicht so hoch wie hier in Europa. Das einzige was man anprangern muss sind die Arbeitsbedingungen. Viele Stunden keine UVV etc.
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21.05.2013 10:11 Uhr von Farscape99
 
+2 | -0
 
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Wenn man ein T-Shirt bei Kik für Euro 3,00 kauft, erwartet man auch nicht die beste Qualität und man weiß, dass hier bei der Produktion günstigst gearbeitet wurde
Was ich nicht korrekt finde ist, wenn Kik und z.B. Mango im gleichen Werk produzieren. Mango verkauft die Hemden/Shirts viel teurer. Es mag sein dass die Qualität des Materials besser ist, das macht aber in Bangladesh keinen allzu großen Preisunterschied. Und die Arbeiter dort bekommen deswegen auch nicht mehr Gehalt.
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21.05.2013 15:58 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -0
 
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@TeKILLA100101

"die alle leider zu kik rennen müssen,"

KIK finde ich in diesem Rahmen nicht mal so problematisch, da sie die Preise weitergeben. Aber wenn ein Nike Trikot in China gefertigt wird sehe ich das kritischer.

"der lohn für die menschen dort wäre aber mal eben verdoppelt,"

Das klingt schön und wäre sicher auch richtig, aber evtl. nicht folgenlos, da dann eine Näherin mehr als ein Lehrer verdient, würden ggf. gebildete Leute ihr können mit einfachen Arbeiten verschwenden. z.B auf den Philippinen verdient man im Callcenter oft mehr als ein Arzt im staatlichen Krankenhaus.
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21.05.2013 21:14 Uhr von ms1889
 
+0 | -0
 
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so wird doch mitlerweile in ALLEN branchen gearbeitet. sogar im high-tech bereich.
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22.05.2013 10:26 Uhr von Chromat
 
+0 | -0
 
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@tsunami13:
Die Lebensmittelpreise sind aber nicht alles.
Möglich das der Lohn hier für das notwendigste reicht, aber Extras sind da keine drin.
Vergleiche mal deren Leben mit Deinem.
Meinst Du vielleicht die haben ein Auto in der Garage? Oder einen Fernseher? Denkst Du die würden sich kein fließendes warmes und kaltes Wasser wünschen? Eine vernünftige Toilette?
Diese Liste könnte man noch weit fortführen.

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