20.05.13 16:40 Uhr
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Loveparade-Katastrophe in Duisburg: Es wird wohl nie zu einer Anklage kommen

Thomas Feltes, Professor für Kriminologie an der Ruhr-Universität Bochum und Anwalt der Hinterbliebenen der Opfer der Loveparade-Katastrophe in Duisburg, rechnet damit, dass es in diesem Fall zu keiner Anklage mehr kommen wird.

Der Jurist hat diesbezüglich auch schon seine Mandanten unterrichtet. Zurzeit ermittelt die Staatsanwaltschaft immer noch gegen 15 Personen.

Feltes sagte: "Die Staatsanwaltschaft wird nur dann Anklage erheben, wenn sie mit 99 prozentiger Sicherheit mit einer Verurteilung rechnet. Für eine Verurteilung muss ich zweifelsfrei nachweisen, dass die Person wesentlich zum Tod oder zu Verletzungen beigetragen hat.” Dies sei aber sehr schwierig.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Anklage, Duisburg, Katastrophe, Loveparade
Quelle: www.bild.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.05.2013 17:02 Uhr von Jesus_From_Hell
 
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Und das ist auch gut so...

Shit happens.
Im großen wie im kleinen..

Aber inzwischen muss immer irgendwer immer juristisch Schuld sein, ist klar..
Menschen machen Fehler und manchmal hat das nunmal schlimme Konsequenzen. Aber es kann doch niemand behaupten das da jemand böswillig lachend die Genehmigung unterschrieben hat damit Leute draufgehen, wie sich einige das anscheinend vorstellen..

Wenn dann aber immer so ein Aufstand deswegen gemacht wird ist
1. Sowieso niemandem geholfen
2. Werden Veranstaltungen immer weiter erschwert und künstlich verteuert, mit unmöglichen Sicherheitsauflagen belegt etc...
-> zB 4 Leute müssen St. Martins das Pferd sichern, Diverse Sicherheitsleute für Abibälle, Umzüge, Karnevalsveranstaltungen....

Danke an Grün/Gelb/Schwarz und Ex-Rot .
Ihr Faschisten...


[ nachträglich editiert von Jesus_From_Hell ]
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20.05.2013 18:11 Uhr von HelgaMaria
 
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Musste man denn die vielen Menschen durch dieses Nadelöhr schleusen?

Ein breiter offener Weg aufs Gelände wo wirklich Platz für alle ist hätte man doch im Vorraus planen können und sollen.
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20.05.2013 18:53 Uhr von bbboys
 
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@ Theo_Neandonly
Falsch, man hätte sie nicht verlegen müssen. Ich bin duisburger und kenne die örtlichkeit nicht so gut wie es die Veranstallter sollten. Da die Autobahn A59 gesperrt wurde, dachte ich das der Umzug und der Weg auf das Gelände darüberlaufen würde. Fehlanzeige - da wurde der Fehler gemacht. Man hätte es gut und sicher planen können, wieso haben viele private Menschen mehr Verstand als diese angeblichen Profis ?
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20.05.2013 20:10 Uhr von HelgaMaria
 
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@Theo_Neandonly

Mit den Geländebedingungen wirst du bestimmt recht haben, da hab ich nicht die Kenntniss wie du.

Man konnte es nicht vorhersehen, das ist wohl wahr....
sicher musste das Gelände vorher abgesegnet werden, es ist schwer nachvollziehbar dass der Tunnel eine Abnahme bekommen hat.

Die komplette Veranstaltung zu verlegen wäre sicher nicht das Dümmste gewesen, wenn du recht damit hast dass der Tunnel den einzigen Zugang darstellt.

Was haben die nur aus der ehemaligen Loveparade gemacht?
Einst zog man durch lange offene Straßen und dann verlegt man ein so großes Event auf einen eingezäunten Platz...

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