20.05.13 12:13 Uhr
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Hartz IV einklagen lohnt sich

Immer mehr Hartz-IV-Empfänger klagen gegen die Entscheidungen der Jobcenter und sind dabei sehr oft erfolgreich.

So wurde nur jede zehnte Klage zurückgewiesen und 45 Prozent wurden anderweitig gelöst, wie etwa durch Vergleiche.

Linken-Parteichefin Katja Kipping will es gar anders lösen und zwar so, dass im Zweifelsfall immer der Hartz-IV-Nehmer recht hat.


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WebReporter: tipico
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Klage, Hartz IV, Arbeitslosigkeit, DIe Linke
Quelle: www.welt.de

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20.05.2013 12:47 Uhr von AKHaustuer
 
+31 | -1
 
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Die Qualität der Bearbeitung hat ja auch durch die selbstverschuldeten Probleme (hohe Mitarbeiterrotation, Personalknappheit in den Leistungsabteilungen) des Jobcenter-Apparats noch immer nicht zugenommen.

Außerdem, die inzwischen recht gut dokumentierte Masche "wir informieren dich nicht über deine Rechte, und wenn du sie doch erfährst lehnen wir alles trotzdem erstmal ab" führt halt zu vielen Klagen ...

... es ist schon schade, das man die wenigen Rechte, die einem von dem SPD/Grünen-Sozialkürzungsausschuss gelassen wurden nur durch Gerichte auch nutzen kann.
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20.05.2013 13:11 Uhr von Bierpumpe1
 
+1 | -13
 
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20.05.2013 13:13 Uhr von Hase25
 
+18 | -1
 
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@ Schlottentieftaucher

das alles innerhalb von 8 Wochen geht, glaubst aber auch nur du. Das geht vielleicht in gewissen Regionen, aber gewiss nicht Deutschland weit. Auch hat nicht jeder die Möglichkeit eine Arbeit im Ausland anzunehmen. Ich selbst habe es erlebt. Nach der lehre mit erfolgreichem Abschluss hab ich keine Einstellung bekommen.

Das ist nur ein Grund.

Anderseits muss man sich aber auch nicht unter wert verkaufen. Warum soll man arbeiten gehen, wenn man als Hartz IV empfänger besser lebt. Rechne einfach mal durch, was dir bei 5€ Stundenlohn bleiben. Die Firmen wissen doch, das du auf die Arbeit angewiesen bist und drücken dementsprechend die Löhne. Genauso wie dieser FDPler Rößler oder wie der heisst. 4€ Stundenlohn sind ausreichen. Ja, wenn man damit leben kann, das man dennoch vollkommen auf´s amt angewiesen ist, weil man mit ca. 700€ Brutto ja so gut leben kann.
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20.05.2013 13:17 Uhr von fuxxa
 
+11 | -2
 
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Finde nicht, dass man Hartz IV abschaffen sollte. Jeder sollte Hartz IV bekommen unabhängig davon, wieveil Knete man hat. Also auch Manager, Banker, die Quandt-Familie und die Aldi Brüder. Das wäre dann auch gerecht und wer will könnte auch freiwillig drauf verzichten. Dann bräuchte man auch keinen Mindestlohn. Der Satz müsste sich an der Leistungsfähigkeit der Gesellschaft orientieren und jedes Jahr neu angepasst werden. Wäre locker zu finanzieren, wenn man es schafft, dass Amazon, Google, VW und Co ihre Gewinne in Deutschland versteuern, statt zu 100% an Mutterkonzerne in Steueroasen zu übertragen.
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20.05.2013 13:59 Uhr von MARVINLOOP
 
+17 | -8
 
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WER ARBEITET IST SELBER SCHULD ZWEIDRITTEL WIRD VON DEINEM LOHN ABGEZOGEN; ÜBRIG BLEIBT NUR FÜRS ÜBERLEBEN WO DIE POLITIKER JEDEN MONAT ÜBER 7000 EURO VERDIENEN UND ICH MIT 1000 EURO KLAR KOMMEN MUSS GEHE ICH NICHT ARBEITEN.
ICH BIN BEREIT ZU ARBEITEN DAFÜR MÜSSTE DAS ARBEITEN LOHNEN DIE POLITIKER TUEN NICHTS GEHEN LOHNDUMPING, ZEITARBEIT DAN BLEIBE ICH EBEN ZU HAUSE.
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20.05.2013 14:03 Uhr von bigX67
 
+12 | -2
 
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@schlottentieftaucher:

du willst wirklich zurück in die frühindustrielle phase ?

warum bist du so neidisch ?
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20.05.2013 14:12 Uhr von D_C
 
+10 | -1
 
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War klar das die üblichen Intelligenzallergiker wieder ihren Mist ablassen müssen.
Wie dieser Schlottentieftaucher, der zwar keinerlei Ahnung hat wovon er da spricht, aber immer seinen geistigen Abfall hier abladen muß.
Und das bei nahezu jedem Thema.
Armes PISA-Kind.
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20.05.2013 14:26 Uhr von ladendetektiv
 
+9 | -0
 
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wir klagen auch gegen das Jobcenter. Ich gehe Vollzeit arbeiten, meine Frau bezieht Hartz IV somit wird mein Einkommen angerechnet.

Letzte Woche bekamen wir einen Berechnungsbogen (insgesamt 6 Briefe) das wir selbst aus dem Jahr 2011 noch Ansprüche hätten, die aber in die Rückzahlung eines Darlehns floss.
Für uns nicht nach vollziehbar da ohne Einverständnis ja nichts abgezogen werden darf.
Insgesamt beläuft sich das "Guthaben" auf rund 350,- Euro seit 2011.
Nicht gezahlte Regelleistungen die gegen unsere Kenntniss und Einverständnis einbehalten werden.

Was das ist kann sich jeder selber denken, für mich ist es Unterschlagung.
Zur Klageflut kann ich nur sagen, je mehr ein Leistungsbezieher seine Rechte kennt desto weniger benötigen einen Anwalt und haben schon im Widerspruch Erfolg ohne vor Gericht gehen zu müssen. (Kostenersparniss)

Ein Gespräch bei unserer Sachbearbeiterin:
SB: Ich handele nach meiner Fachanweisung!
Wir: Und diese Fachanweisung steht über dem SGB? (Artikel, Abs und SGBuch konkrett angesprochen.)
Daraufhin war die gute Dame fast schon nicht mehr in der Lage zu atmen. Eine klare Aussage haben wir bis heute nicht bekommen. Stattdessen müssen auch wir gegen die ARGE klagen.
Der Abteilungsleiter bat uns zu einem Gespräch in dem er unser versuchte einzuschüchtern was aber nichts nutzte.

btw.: bevor die Klage eingereicht wurde, wurde sie von einem Bekannten mit Fachkompetenz Korrektur gelesen und selbst der sagte das wir, mehr als gute, Aussicht auf Erfolg haben.

Unser Fazit, jeder Bescheid wird kontrolliert und bei der geringsten Unstimmigkeit zurück gewiesen.
Das kann ich nur jedem empfehlen, egal ob Aufstocker oder BG.
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20.05.2013 15:09 Uhr von neinOMG
 
+6 | -0
 
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Wäre auch schön wenn sich auch Arbeit lohnen würde. Dann müsste man nicht zum Jobcenter.
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20.05.2013 15:47 Uhr von majorpain
 
+1 | -6
 
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Habe mit den meisten Harzler kein Mitleid mehr. Hatte es zu oft habe denen Jobs vermittelt waren jetzt nicht so der Reißer aber haben sich gelohnt reichte für die täglichen Ausgaben im Leben.
Kam oft das ist zu wenig Geld, 30 min zu lang zu fahren etc. ne das ist nicht gut jetzt sitzt er schon 3 Jahre zuhause rum und macht Garnichts. Dies steht nun etwas verschleiert im Lebenslauf.
Leider ist der Bericht von diesem Reporter der wo bei Daimler war kein Einzelfall.
Sehe dies leider zu oft wenn man Arbeit angeboten bekommt das man fast nicht über die Runden kommt . Deswegen gehen auch viele von denen nicht arbeiten.
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20.05.2013 16:23 Uhr von quade34
 
+3 | -9
 
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Wenn mir eine junge vierfache Mutter, ohne Beruf, angeblich ohne Partner ( die Spermien kommen wohl mit der Post ) vorrechnet, dass sie mit allen Vergünstigungen auf ein Nettoeinkommen von rund 1800 € im Monat kommt, muss ich nicht mehr über den Unsinn von ALG2 nachdenken.
Das ist doch Rente mit 18.

[ nachträglich editiert von quade34 ]
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20.05.2013 16:37 Uhr von Pixwiz
 
+8 | -1
 
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Da wird wieder einer seinem Namen absolut gerecht...
Ist bestimmt Millionär oder sowas - und von solchen Kommentaren bekomme ich nur Brechreiz.
Gegen diese Bescheide vorzugehen ist genauso ein Recht wie gegen einen falschen Steuerbescheid Einspruch zu erheben.
Ich würde hoffen, das noch viel mehr gegen Ihre Bescheide und Verfahrensweisen aufmucken würden und sich nicht von Gesetzwidrigen Sanktionen und Einschüchterungsversuchen Kleinmachen lassen. Es sind ja nicht nur die bequemen, die richten sich ja meist einfach mit den Bezügen ein und gut ist. Ich könnte fast Wetten, das die meisten Einsprüche eher von gut ausgebildeten Fachkräften bekommen, die Familien zu ernähren haben und es mit Recht nicht einsehen, ihre Qualifikation und Arbeitskraft für einen Hungerlohn bereitzustellen, der eben nicht die vernünftige Lebensführung erlaubt. Wer arbeitet, soll einen Lohn beziehen, der ihn von den Sozialkassen unabhängig macht, fertig. Und ein erster Schritt wäre nach wie vor, diese unsoziale Zeitarbeit abzuschaffen. Die Kosten wären für den AG sogar teilweise geringer, einen befristeten Vertrag kann er dennoch vereinbaren etc. Keiner kann mir erzählen, das nach durchrechnen der Optionen Zeitarbeit irgendeine vernünftige und nicht durch andere Möglichkeiten zu ersetzende, sinnvolle Berechtigung hätte. Der Vorteil für die Gemeinschaft liegt hierbei auf der Hand, denn mit einem vernünftigen Lohn, der in die Tasche der Arbeitskraft fliesst, werden wiederum die Kassen vernünftig aufgefüllt. Was nützt mir ein Nettolohn von 2200 € über Zeitarbeit, aufgebaut mit Zuschlägen, wen das tatsächliche Netto nur bei 1500 liegt? Wird man da Arbeitslos, gibts nur 64%(67%) von 1500 und nicht von 2200. Und nebenbei macht sich die ZA die Taschen mit den Differenzbeträgen die Taschen voll. Wenn man Jahrzentelang gearbeitet hat, ist ein gewisses Niveau entstanden. Selbst wenn man entsprechende Abstriche macht und auf das minimalst notwendige runtergeht - die AG wollen trotzdem immer weiter drücken.
Wir haben keinen Mangel an Fachräften, wir haben einen Mangel an Arbeitgebern, die vernünftige Löhne zahlen wollen, sonst nichts.
Habe erstmal fertig.... grrrrrrrrrrr
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20.05.2013 18:27 Uhr von Marco Werner
 
+8 | -0
 
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Dieser Schwachmat hat mal erzählt, er würde in einer Schraubenfabrik arbeiten. Allerdings erklärt das nicht seine Postingzeiten, die unter der Woche immens schwanken und eher auf freie Einteilbarkeit seiner Zeit hindeuten. Anders gesagt: Er zählt höchstwahrscheinlich zu der Gruppe,die er hier mit schöner Regelmäßigkeit beschimpft. Ein typischer Forentroll.
So Schlotti, du Knallkopf, nun kannst du mich wieder mit Minus bewerten,wie du´s bei jedem meiner Postings machst.
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20.05.2013 18:53 Uhr von s3xxtourist
 
+6 | -0
 
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Fernab von Medien- und Stammtischhetze klagen diese Menschen sich nur das ein, was ihnen per Gesetz und Recht zusteht. Jedem, der meint, die Sozialleistungen in unserem Land seien zu hoch, ist es anheim gestellt, in ein Land seiner Wahl auszuwandern, in dem das Steuergeld nur zum Wohle seiner Leistungsträger invertiert wird. Ich empfehle da beispielsweise das Frankreich des 17. und 18. Jahrhunderts ;) Er muss sich dann aber nicht wundern, wenn er dann eines Tages unter der Arschlochbeseitigungsmaschine aka Guillotine landet ;-)

Die Sozialneider kapieren nicht, dass jeder Harz-4-Empfänger auch ein Konsument ist, und 100% seiner Zuwendungen wieder in den Geldkreislauf einbringt. Würde allen Harz-4-Empfängern, so wie einige Menschen es sich hier wünschen, das Geld gestrichen werden, würde das auch erhebliche Konsumeinbußen mit sich bringen, was letztendlich zu einer Schrumpfung der Wirtschaft führen würde....das würde dann wiederum zu mehr Arbeitslosen führen, die dann wiederum aus dem Kreis der Konsumenten ausscheiden würden u.s.w......
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20.05.2013 21:52 Uhr von D_C
 
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@dr.chaos

Minderbemittelte behaupten das ja gerne von sich.
Die Wahrheit sieht dann anders aus:
Intelektuell irgendwo zwischen Forrest Gump und Teelöffel.
Materiell kann er ruhig viel haben, das gleicht dann sein Intellekt aus.^^

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