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Vom Jungen zum Krieger: Bei einem Ritual musste wohl das Haustier getötet werden

Archäologen haben in der bronzezeitlichen Siedlung Krasnosamarskoe in der russischen Wolga-Region die Knochen von Hunden und Wölfen ausgegraben. Zunächst konnten sie sich keinen Reim auf die Knochen von mindestens 51 Hunden und sieben Wölfen machen.

Anhand der Knochen konnten die Forscher feststellen, dass die Hunde zunächst gehäutet, zerlegt, verbrannt und dann die Reste mit der Axt in kleine Stücke zerteilt wurden. Das Ritual geschah immer im Winter. In frühen Mythen und Geschichten Eurasiens fanden sie die Erklärung.

Das Ritual gehört zur Ausbildung von Jungen zu Kriegern. Bevor sie das Elternhaus verlassen, um sich den Kriegern anzuschließen, mussten sie sich einen Mantel aus Hundefell fertigen. Wahrscheinlich mussten sie dazu die Hunde töten, die sie seit ihrer Kindheit begleiteten.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Haustier, Jungen, Ritual, Krieger
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.05.2013 12:20 Uhr von MARVINLOOP
 
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20.05.2013 14:05 Uhr von ErnstU
 
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hmmmm ....

"gehäutet, zerlegt, verbrannt und dann die Reste mit der Axt in kleine Stücke zerteilt wurden"

Naja, wenn wir nur eine Wort austauschen und es "gehäutet, zerlegt, gebraten und dann die Reste mit der Axt in kleine Stücke zerteilt" umformilieren, könnte man auch glatt auf die Idee kommen, das sie die Hunde/Wölfe einfach nur geschlachtet und gegessen haben ... ist ja auch genießbares Fleisch und da es im Winder ja auch kaum Früchte etc. gab wurde dort eventuell halt auch vermehrt Fleisch gegessen. Nur weil wir heute keine Hunde essen heisst das nicht, das es nicht auch Stämme gegeben haben könnte die sich Hunde als Nahrungslieferanten während der Winterzeit hielten, bzw im Winter dann auch Wöllfe jagten wenn anderes Wild kanpp wurde. Und die Hundefelle wurden halt auch nicht vergeudet, sowas konnte man sich damals halt nicht leisten. Daraus jetzt sofort auf ein Männlichkeits-Ritual etc. zu schliessen ist eher eine Sympthom der Vorstellungen, die wir modernen Menschen gerne von solchen Vorzeit-Völkern gerne hätten .. abergläubig und primitiv, besonders wenn es auf Dinge trifft, die wir heute für uns selbst als Tabu empfinden, wie das essen von Hunden/Haustieren. Vielleicht haben sie auch nur rein praktisch und "rituallos" gehandelt.

[ nachträglich editiert von ErnstU ]
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21.05.2013 18:31 Uhr von JustMe27
 
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Erinnert an Game of Thrones, da hat sich der Autor für Kriegersklaven etwas ähnliches, aber noch schlimmeres ausgedacht, die müssen als Ritual ein Baby vor den Augen der Mutter töten ohne eine Reaktion zu zeigen. Er hat ja viel Geschichtliches dort eingebracht.

[ nachträglich editiert von JustMe27 ]

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