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Mission zum Mars: 78.000 bewarben sich für Mission von der keiner mehr zurückkehrt

Das niederländische Unternehmen "Mars One" startete jetzt eine Kampagne und suchte Menschen, die auf dem Mars leben wollen. Viele bewarben sich für eine Reise von der es kein zurück mehr geben wird.

"Nach Ablauf von nur zwei der insgesamt 19 Wochen dauernden Bewerbungsfrist meldeten sich über 78 000 Leute für das Astronauten-Auswahlprogramm in der Hoffnung, im Jahr 2023 Mars-Siedler zu werden", so "Mars One".

Der Flug zum roten Planeten in einer winzigen Raumkapsel wird rund acht Monate dauern. Aufgrund nicht vorhandener Technologie ist keine Rückkehr möglich. Die Mission soll 2023 gestartet werden und das im Rahmen einer Reality-TV-Show.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mars, Mission, Bewerber, Mars One
Quelle: www.focus.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.05.2013 12:37 Uhr von fuxxa
 
+9 | -14
 
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78.000 gescheiterte Existenzen ;)

Kann mir schon vorstellen, wie es 2023 auf dem Mars aussehen wird

http://s554.photobucket.com/...
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19.05.2013 13:04 Uhr von AlphaTierchen1510
 
+19 | -3
 
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@ fuxxa
oder eher 78.000 Visionäre. Wir bräuchten mehr Menschen auf der Erde dennen Wissenschaftlicher fortschrítt wichtiger ist als irgend etwas anderes.
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19.05.2013 13:53 Uhr von CrixD
 
+10 | -1
 
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@nochmalblabla

Hat man sowas ähnliches nich auch über ein paar Andere gesagt? Einer davon hieß glaub Ich Kolumbus...
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19.05.2013 16:09 Uhr von Humpelstilzchen
 
+3 | -2
 
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Die werden dann alles Irdische hinter sich lassen und neues Leben kreieren! Aber eines werden Sie unweigerlich mitnehmen! Ihre Kredite und andere Bankverpflichtungen! Die Krake wird nicht locker lassen, außer du haust sie in die Pfanne! Und das "Medium" Fernsehen ist auch mit dabei! Live mitten aus der Unterhose! Da muss doch Kapital raus zu schlagen sein! Na denn Mal Toi, Toi, Toi, und immer ne Handbreit Klopapier in Reichweite!

[ nachträglich editiert von Humpelstilzchen ]
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19.05.2013 18:37 Uhr von Floetistin
 
+7 | -1
 
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nochmalblabla

Der Vergleich mit Kolumbus passte perfekt, nur du scheinst die Geschichte nicht zu kennen.

Kolumbus wurde damals ausgelacht, verspottet, ins Abseits gedrängt und generell nicht ernst genommen.

Ein Seeweg nach Indien? Der in die ganz andere Richtung gehen soll als Indien überhaupt liegt?
Das ist ein Witz!
Die Erde ist immerhin eine Scheibe! Wie will er in Indien (im Osten!!) ankommen wenn er nach WEsten segelt?
Und bevor er irgendwo hin kommt haben ihn längst Seeungeheuer verschlungen, Skorbut hat seine Mitsegler getötet und wer doch noch lebt stirbt elendiglich an Nahrungsmangel.

Ersetze "Strahlung" mit "flacher Erde", ersetze selbst zu produzeirende Nahrung/Luft mit "Skorbut" (oder Krankheiten generell) und du siehst der Vergleich passt.


Wir schreiben das Jahr 2013. Die Technologie entwickelt sich nciht linear, sondern expotentiell. Was heute noch in den STernen steht ist in 5 Jahren möglich.

Ob der Termin 2023 zu halten ist sei mal dahingestellt. es kann auch 2025 werden oder 2030. Was solls.
Wichtig ist es so ein Mega-Projekt überhaupt zu beginnen!!

Ich kanns mir durchaus vorstellen. Habitate hat man bereits auf der Erde gebaut und getestet. Nicht 100% perfekt aber nah genug dran um daran weiter zu forschen und sie zu perfektionieren.
Pflanzen züchten die der Strahlung widerstehen, durch Gentechnik mehr Sauerstoff produzieren und widerstandsfähig sind.
Materialien herstellen die ebenfalls widerstandsfähig sin dund gegen Strahlung schützen.
Wenn man sich erstmal darauf konzentriert, kann man es auch schaffen.
Wichtig ist es überhaupt erstmal zu versuchen.

Ich stelle mir das so vor:

1. Schritt: Vorbereitung (Ausbau und Test der Technologien die benötigt werden) - ich gehe mal von aus man hat diese bereits ausgewählt.

2. Schritt: Ausbildung der "Mars-Siedler"

3. Schritt: Man schickt mehrere unbemannte Raketen zum Mars und sorgt für einen geeigneten Siedlungsplatz. Die entsendeten Messgeräte, Roboter, Sonden, etc. sind vielfach einsetzbar. Ich könnte mir hier kombinierbare Bauteile vorstellen (ja, analog zu Transformern) um z.B. ein Basisterminal zu erstellen, dass die Landung der Siedler koordiniert.

4. Schritt: Kurz vor dem Start der bemannten Mission schickt man leichte transportable Habitat-Baumaterialien hoch, evtl. "gefaltet", die sich auf ein Signal selbst aufbauen (wie z.B. ein Selbst aufblasbares Schlauchboot oder ein Schirm bei dem man den Knopf drückt).
Versorgungsgüter (Sauerstoffflaschen, Nahrung, Wasser, Pflanzensamen, Werkzeuge, etc.) sind ebenfalls dabei und landen in der Nähe der Basis.

5. Schritt: Die Siedler kommen an und sammeln die Versorgungsgüter ein, schließen sie an das Habitat an und nehmen es in Betrieb.


Bis dahin hat man per Satellit mit Sicherheit eine ständige Verbindung zur Erde und evtl. sogar schon ein "Internet" eingerichtet (ohne Drosselung).

Die Technologie für all das ist grundsätzlich schon vorhanden. Wir sprechen hier vor allem von Gentechnik, Recycling, Hightech-Materialien, etc.
Aber sie ist noch nicth ausreichend erforscht.

mit dem inzwischen gewerblichen Interesse am Mars wird sich das sehr schnell ändern.


Ich freu mich drauf!

[ nachträglich editiert von Floetistin ]
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21.05.2013 08:47 Uhr von MrDesperados
 
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@ nochmalblabla

Warum Blei und Wasser? Ein Magnetfeld mit entsprechender Stärke würde es doch auch tun oder nicht? :-)

Soweit ich weiß, beträgt das irdische Magnetfeld über dem Boden noch ca. 40 µT. Da wir hier nur eine kleine Raumkapsel haben und Solarzellen zwischen Erde-Mars genug Energie liefern können, halte ich diese Umsetzung für wahrscheinlicher als eine Metallabschirmung oder Wassertanks.
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21.05.2013 15:58 Uhr von Rychveldir
 
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Das irdische Magnetfeld ist aber ziemlich groß, da ist verglichen mit dem Feld um eine Raumkapsel eine Menge Bremsweg und -zeit da, um Teilchen abzubremsen.

Flache Erde war ein Mythos, die Strahlung ist Messbar und nachgewiesen. Möglich ist es sicher, aber nicht einfach. Bin mal gespannt, was daraus wird.

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