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So sieht ein Spion aus - Russischer Geheimdienst enttarnt weiteren Agenten

Der Streit der Geheimdienste eskaliert. Nach der Verhaftung eines mutmaßlichen CIA-Agenten in Moskau (Shortnews berichtete), hat der russische Geheimdienst FSB nun auch den Klarnamen des örtlichen CIA-Büroleiters veröffentlicht und verstößt damit erneut gegen "diplomatische Gepflogenheiten".

Erst letzte Woche flog Ryan Fogle auf, ein CIA-Agent, der unter falschen Namen in der US-Botschaft in Moskau arbeitete und dort versuchte, einen Mitarbeiter des FSB gegen Geld abzuwerben. Von größeren Geldbeträgen ist die Rede.

Der FSB reagiert mit Veröffentlichung, nachdem Russland die USA gewarnt und gebeten hatten, die Abwerbung russischer Sicherheitskräfte zu unterlassen. Der CIA hatte das ignoriert. Putin bezeichnete die erneute Eskalation als wörtlich "kein Beitrag zu Festigung des gegenseitigen Vertrauens".


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WebReporter: fernsehkritik
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Geheimdienst, Spion, Verstoß
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.05.2013 10:52 Uhr von fernsehkritik
 
+5 | -4
 
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Ja, da ist der Russe empfindlich und irgendwie kann man die Aktion des FSB sogar nachvollziehen, nachdem die USA sich wieder mal als Herr über Gott und die Welt aufschwingen und jede Warnung in den Wind schießen. Dank des Internetzeitalters findet die FSB-Veröffentlichung nachhaltig Präsenz und so werden die Ausweispapiere des Spions wohl noch eine Weile im Netz herumgeistern.

Selbst dran Schuld, kann man da nur sagen.

Hier anschauen: http://www.spiegel.de/...

[ nachträglich editiert von fernsehkritik ]
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19.05.2013 11:10 Uhr von fernsehkritik
 
+2 | -2
 
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Ideal auch zum Selberbasteln :)) (Botschaftsausweis hier: http://www.spiegel.de/...
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19.05.2013 12:53 Uhr von Perisecor
 
+3 | -1
 
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Ob Ryan Fogle ein CIA-Agent ist und was genau er getan hat, ist überhaupt nicht klar. In der Quelle steht deshalb auch überall mutmaßlich.

In der News hingegen wird das alles als Fakt dargestellt. Und das ist schlicht falsch.


Warum die russische Story zumindest inhaltliche Lücken hat, habe ich in der Ursprungsnews schon zusammengefasst. Alleine diese schriftlichen "Beweise" sind lächerlich, denn das wäre das erste Mal in der Geschichte der Auslandsgeheimdienste, dass jemand detailliert schriftlich angeworben würde.
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19.05.2013 12:56 Uhr von Perisecor
 
+4 | -2
 
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@ benjaminx

Es geht hier nicht darum, dass man einen aufgedeckten Spion vorführt sondern darum, den - der Gegenseite stets bekannten - Stationsleiter auffliegen zu lassen.

Das ist, neben ein paar anderen Sachen, ein absolutes Tabu und kann schnell in einer Gewaltenspirale enden.
Und hierbei hat der FSB wohl vergessen, dass er nicht mehr der gefürchtete sowjetische KGB ist.



Leider ist dein Kommentar wieder typisch, auch in anderen Bereichen: Du verstehst nur einen (kleinen) Teil des Sachverhaltes und ziehst daraus dann völlig sinnlose Schlüsse. Dass diese Schlüsse dann meistens gegen die USA sind, ist zwar ebenfalls lächerlich, aber gar nicht mal dein Grundproblem.

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