18.05.13 18:16 Uhr
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Neuer Telekom-Ärger: Auf dem Land in Zukunft keine neuen Festnetz-Anschlüsse mehr?

Nur langsam ebbt der Protest gegen die Telekom wegen der geplanten Daten-Begrenzung bei Flatrates ab, da droht schon der nächste Ärger beim rosa Riesen. Denn jetzt überlegt die Telekom angeblich, in Zukunft auf dem Land und an Stadträndern keine neuen Festnetz-Anschlüsse mehr zu verlegen.

Die Kupferkabel würden sich angeblich nicht mehr rentieren. Stattdessen sollen hier in Zukunft drahtlose Anschlüsse Verwendung finden.

Die Bundesnetzagentur soll dem Vorhaben allerdings kritisch gegenüberstehen, zumal die Telekom nach dem Telekommunikationsgesetz zur Bereitstellung eines Festnetzanschlusses zu erschwinglichen Konditionen für jeden Haushalt verpflichtet ist.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Telekom, Zukunft, Land, Ärger, Festnetz
Quelle: www.bild.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.05.2013 18:26 Uhr von IM45iHew
 
+39 | -8
 
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Die Kunden werden ganz sicher auf Drahtlose Alternativen zurückgreifen... Aber nur die dummen werden das bei der Telekom machen ;)

[ nachträglich editiert von IM45iHew ]
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18.05.2013 18:35 Uhr von BunkerFunker
 
+10 | -2
 
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Dachte ich mir schon, denn der Plan alle Analog und ISDN-Anschlüsse auf IP-(Telefonie) umzustellen macht ja nur Sinn, wenn die Leitungen das hergeben. Das tun aber viele Leitungen garnicht. Zum Telefonieren (1 Gespräch) braucht man wenigstens 1 MBit DSL (bzw. 128 kbit/s Upstream) - und es gibt noch genug Leute die mit 384 kbit rumeiern müssen.

[ nachträglich editiert von BunkerFunker ]
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18.05.2013 18:36 Uhr von keineahnung13
 
+3 | -8
 
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Nur das dämliche ist... die Drossel bei 10GB
sonst wäre ja LTE was feines...
Nein ich würde da eher Sateliten DSL nutzen, gab es auch mal von der Telekom, aber gibt ja zum Glück auch andere Anbieter...
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18.05.2013 18:44 Uhr von majorpain
 
+13 | -1
 
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Na ja Kabel Anbieter legen ja meistens in Neubaugebiete. Die sind sowiso schneller und 2. Keine Datenbegrenzung :-).

Aber irgendwie ist die Telekom auch selber schuld bei uns hat die KabelBW ausgebaut und dann kam die T-Com irgendwann mal auf die Idee DSL auszubauen.
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18.05.2013 18:59 Uhr von TeKILLA100101
 
+24 | -0
 
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die sollen auch kein kupferkabel legen, die sollen glasfaser legen O_o
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18.05.2013 19:18 Uhr von Pils28
 
+5 | -4
 
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Mir haben die vor 5 Jahren schon mitten in der Stadt keinen Anschluss gegeben, weil Netz ausgelastet war. Danke liebe Teledumm im Nachhinein dafür. Ach und vom Vertrag zurücktreten ging natürlich dennoch nicht.
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18.05.2013 19:30 Uhr von Revej
 
+2 | -2
 
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Soweit ich weiß muss die Telekom nur einen analogen Anschluss bereitstellen, dafür kann man auch eine kabellose Variante nehmen.
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18.05.2013 19:40 Uhr von jschling
 
+9 | -4
 
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al einfach ein paar Anmerkungen zu den vorhandenen Kommentaren:
nur Funk ist im Geschäftsleben oft keine Alternative, weil dort immer noch Fax im Einsatz ist, alleine wegen Unterschriften.
Man kann natürlich bei vielen Fon-Anbietern einen Faxeingang auf deren Server haben und bekommt das dann per Email, aber... also ich würde das nicht wollen
Da wo ich arbeite (Heizungs- und Lüftungsbauer), nutzen wir Telefonleitungen für herkömmliche Modemverbindungen zur Anlagenkonfiguration bei grösseren Kunden. Technisch würde es sich da auch via Internet machen lassen, nur wollen die meisten Admins das nicht wegen der Risiken (würde ich auch nicht wollen) - über VoIP bekommt man aber keine Datenverbindung (nicht mal faxen klappt wirklich gut)

VoIP braucht in SD-Qualität knapp 100kbit/s in jede Richtung = ein 300/300 Anschluss würde sogar für ISDN-like reichen und wird fast überall machbar sein

Sat-Internet + IP-Telefonie ist keine Alternative wegen der hohen Latenzzeiten für den Weg zum Satelliten und zurück = heftiges Echo, nicht wirklich akzeptabel

[ nachträglich editiert von jschling ]
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18.05.2013 19:56 Uhr von eckttt
 
+7 | -1
 
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das große Ziel ist doch bei den alles nur noch über´s Handy Netz laufen zulassen so Sparen die ne Menge Kosten und Nebenher brauch dann Jeder einen Vertrag und Mann Kann alles besser Kontrollieren wer ist wann wo..... Und und und
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18.05.2013 20:41 Uhr von Götterspötter
 
+12 | -0
 
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In der heutigen Zeit gehört so was wichtiges wie Kommunikation auch nicht in Private Hände !!

war von Anfang an einen blöde Idee wichtige Teile der Infrastruktur an die Private Wirtschaft auszusoucen
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18.05.2013 21:29 Uhr von BrianBoitano
 
+3 | -0
 
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Das haben wir nun von der Privatisierung... Privatisieren wir doch weiter die öffentlichen Einrichtungen, man sieht ja es ist zum Wohl aller Bürger.
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18.05.2013 22:14 Uhr von nur_ich
 
+3 | -2
 
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Die Telekom schaufelt sich ihr eigenes Grab, und jeden Tag wird es ein Stück tiefer.
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18.05.2013 22:41 Uhr von Floetistin
 
+2 | -4
 
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Naja. Darüber kann man jetzt denken wie man will.

Ist heutzutage ein Festnetzanschluß überhaupt noch notwendig?

Z.B. in AT ist ein Handy inzwischen durchaus ein vollwertiger Ersatz für Festnetz.

Andererseits ist die Telekom aber zum Ausbau verpflichtet.
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18.05.2013 22:45 Uhr von blaupunkt123
 
+6 | -3
 
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Klar liebe Telekom, dann kann man die Abzockmasche gleich weiterführen.

LTE Anschluss für 50 Euro im Monat und nach 30 GB ist dann Schluss.....

Bravo. Die Zukunft in Deutschland wird wirklich super.
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18.05.2013 23:02 Uhr von Floppy77
 
+4 | -4
 
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Die Telekom sollte man auflösen und wieder in staatliche Hand zurück geben, aber ohne die Leute in den Beamtenstatus zu erheben. Die machen zuviel Unsinn.
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18.05.2013 23:39 Uhr von keineahnung13
 
+3 | -0
 
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Glaub die SPD wars ne... glaube da hatte die CDU das sagen... als das Privatisiert wurde...

naja wenn die Drosselungen dann nicht wären, wäre mir wurst über was das Inet kommt wenn es funktioniert... aber so kannste nicht mal die Rechner updaten ohne gedrosselt zu werden...
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19.05.2013 00:58 Uhr von ms1889
 
+1 | -1
 
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hmm, keine telefon leitungen mehr...die spinnen ja.. weil sie keinerlei garantie übernehemn können das kein ausfall entsteht. wir sind ältere leute... ohne telefon würden wir keine hilfe mehr bekommen. was für ein asozialer und geldgeiler haufen.
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19.05.2013 01:11 Uhr von Bierpumpe1
 
+1 | -1
 
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Welcome back in the GDR.
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19.05.2013 01:24 Uhr von uwele2
 
+0 | -4
 
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Gibt ja noch mehr TK_Firmen. Warum soll die Telekom immer alle Leitungen verlegen?
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19.05.2013 10:45 Uhr von Xan
 
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Wie war das?
"Konkret machte Obermann außerdem den Festnetzausbau für die Flatrate-Beschränkungen verantwortlich. In den kommenden Jahren investiere die Telekom knapp sechs Milliarden in den Internet- und Festnetzausbau. Im Endeffekt würden alle profitieren."
Quelle(u.a): http://cbtech.de/...

Und jetzt gibts weniger Festnetzausbau? Kann mir das mal einer rational erklären? Vermutlich nicht. Ergo: Drossel --> Gier.
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19.05.2013 12:20 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -1
 
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Dummerweise sind die alternativen Anbieter nur für Privatleute gut und günstig.
Bei uns im Industriegebiet geht 3mal im Jahr die Leitung futsch. Die Telekom kommt nach 2 Stunden und repariert - die Kunden von den alternativen Anbietern warten dann einige Tage. In der Zeit hat man zahllose verärgerte Kunden verloren.
Nimmt man bei den alternativen Anbietern einen Geschäftsanschluss (bietet kaum einer an) wird das mal teurer als bei der Telekom. Und dann wartet man ebenso auf die Techniker der Telekom zur Reparatur - die sich dann extra Zeit lässt.

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
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19.05.2013 13:05 Uhr von Djerun
 
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damit will die telekom doch nur den verkauf von lte-volumentarifen ankurbeln

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