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Deutsche Forscher entwickeln ein Tsunami-Warnsystem

Forscher des Deutschen Geoforschungszentrums Potsdam (GFZ) haben ein Tsunami-Warnsystem entwickelt, welches sich auf GPS-Daten stützt und sehr genaue Ergebnisse nach nur wenigen Minuten liefert. Damit kann die Stärke des Erdbebens und des Tsunamis sehr viel genauer als bisher ermittelt werden.

Die Wissenschaftler hatten ihr Modell mit Daten des Seebebens und des Tsunamis von 2011 vor Japans Küste, welches die Fukushima-Katastrophe verursachte, simuliert. Japan verfügt über ein sehr dichte Netz mit 1.200 GPS-Empfänger des japanischen GEONET-Arrays.

In ihrer Simulation konnten die Forscher bereits nach einer Minute annähernd die tatsächliche Stärke des Bebens und des drohenden Tsunamis ermitteln. Nach nur drei Minuten hatten die die exakten Werte und hätten damit eine sehr viel genauere Warnung herausgeben können.


WebReporter: Brujis
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Forscher, Deutsche, Tsunami, GPS, Warnsystem
Quelle: www.wissenschaft.de

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18.05.2013 14:53 Uhr von Brujis
 
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Das bisherige Warnsystem basiert allein auf seismische Messungen. Es ist zwar ähnlich schnell, allerdings sehr viel ungenauer. So waren die Behörden von einem Beben mit einer Magnitude von 7,9 ausgegangen, tatsächlich waren es 9,0. Dadurch wurde die Gefahr durch den Tsunami unterschätzt. Das neue System hätte die tatsächliche Gefahr sehr genau dargestellt.

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