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Fracking: Bei einem Test blieben 2.600 Liter Dieselöl in der Erde zurück

Die Bezirksregierung Arnsberg hat jetzt einen Abschlussbericht des Energieunternehmens Exxonmobil zu einem Fracking-Test in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2010 der Öffentlichkeit vorgelegt.

Aus dem Bericht geht hervor, dass 2.600 Liter Dieselöl im Boden geblieben sind. Exxonmobil erklärt, dass dies so erwartet worden ist, das Trinkwasser soll allerdings nicht gefährdet sein. Auch die Bezirksregierung sieht hier keine Gefahr.

Ganz anders sieht das ein Forscher. "Woher wissen die Schreiber, was in 50 oder 100 Jahren mit dem Diesel und anderen Kontaminanten passiert?", so Wolfgang Blendinger, Wissenschaftler an der Technischen Universität Clausthal.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Test, Erde, Diesel, ExxonMobil, Fracking
Quelle: www.ruhrnachrichten.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.05.2013 18:20 Uhr von rheih
 
+43 | -5
 
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Das Fracking mag in den Vereinigten Staaten von Amerika in dünn besiedelten Gebieten problemlos sein, in Deutschland allerdings, wo das Land sehr dicht besiedelt ist, nicht! Hier ist es eine Gefahr für die Menschen die hier leben.
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17.05.2013 18:22 Uhr von Borgir
 
+34 | -1
 
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Super. Dann kann die Bundesregierung auf ihr Gesetz, dass es für Fracking-Firmen wirklich einfach macht, so richtig stolz sein. Super Frau Merkel, danke dass sie nicht nur das Leben sondern auch noch die Umwelt versauen.
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17.05.2013 18:33 Uhr von Perisecor
 
+5 | -32
 
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17.05.2013 18:55 Uhr von tutnix
 
+21 | -1
 
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@Perisecor

das heisst aber auch, das 5-15% der fracking flüssigkeit, dessen zusammensetzung die konzerne aus nachvollziehbaren gründen lieber verschweigen, im boden verbleiben.
übrigens, warum wurde keine umweltverträgliche flüssigkeit verwendet? da müssen richtige idioten am werk gewesen sein.
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17.05.2013 19:14 Uhr von Perisecor
 
+2 | -19
 
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17.05.2013 20:00 Uhr von eckttt
 
+5 | -0
 
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mit dem Fracking bekommen wir dann alles auf einmal in die Nahrung Öl/Wasser/und Giftstoffe....

Super machen wir so weiter werden bald die Insekten den Planeten übernehmen...

Verdient hätten Sie es so wie Wir ihn gerade Kaputt Machen
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17.05.2013 20:37 Uhr von Petabyte-SSD
 
+4 | -1
 
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@ .clematis.
Ja, das ist echt witzig.
Habe mir überlegt, wie ich meien Hofeinfachrt von den wuchernden Pflanzen befreie.
Mit normalem biologischen Streuzalz funktioniert es.
Ist aber verboten!
Man muss giftige Pestizide benutzen.

[ nachträglich editiert von Petabyte-SSD ]
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17.05.2013 21:14 Uhr von tutnix
 
+7 | -1
 
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@Perisecor

willst oder kannst du es nicht verstehen? der test zeigt das eindeutig, das von den reingepumpten 25000 litern 2500 im boden verbleiben. das ändert sich auch bei der verwendung von richtiger fracking flüssigkeit nicht. wenn wirds eher noch schlimmer. ist ja nicht so, das beim fracking der untergrund nicht aufgebrochen wird und dadurch die möglichkeit des versickern sich erhöht.
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17.05.2013 22:38 Uhr von georgygx
 
+1 | -0
 
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So ein Dreck, Arnsberg ist auch nicht weit von mir und ich lebe hier in einem Naturschutzgebiet ...
Umgeben von viele Seen und Grundwasserbrunnen als Wasserquellen ...

Die Politiker können sich den Dreck doch in den eigenen Garten setzen.
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18.05.2013 01:20 Uhr von dashandwerk
 
+4 | -0
 
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Ähm, wo kann ich 2600 l Dieselöl in der Erde entsorgen?

Hier machen die immer Theater wenn ich mein Altöl in Nachbars Garten kippe.

Aber unter dem Deckmäntelchen Kohle zu machen geht das anscheinend.
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18.05.2013 01:21 Uhr von Gorli
 
+3 | -1
 
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Die Elbe führt jedes jahr 100.000 Tonnen Quecksilber, etliche tausend Tonnen Schweröl und sogar einige Tonnen Kokain.

Da fällt das nun wirklich nicht mehr auf
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18.05.2013 01:32 Uhr von helldog666
 
+3 | -0
 
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(über) Gasland - Die Wahrheit über Fracking
http://www.youtube.com/...

Fracking ist ein Verbrechen an der Natur und den Generationen die nach uns kommen, wie so vieles, irgendwann werden wir mit Scham und Schande auf unsere primitive zerstörerische perverse Vergangenheit zurückblicken und uns fragen wie wir diesen Planeten und seine Lebewesen so quälen konnten und das noch ohne Gewissen.
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18.05.2013 04:00 Uhr von Protonator
 
+5 | -0
 
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Ein Tropfen Diesel verunreinigt ca. 600 Liter Wasser.
Fracking ist und bleibt eine der umweltschädlichsten Wirtschaftsmethoden, die ich kenne. Und wenn dann auch in Deutschland das Wasser am Wasserhahn brennt*, wird das wieder nur schöngeredet und der schwarze Peter jemand anderem zugeschoben.

*http://www.youtube.com/...
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18.05.2013 05:54 Uhr von katorn
 
+2 | -0
 
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@ dungalop

"OBWOHL WIKIPEDIA etwas ganz anderes sagt!"

Nicht Wikipedia sagt, nur die Nutzer/Schreiber.

Es gibt (momentan) nur diese eine ERDE, und ich will meinen Kindern nicht einen toten Planeten zurücklassen.

"Wenn die Amerikaner ihr Öl durch Fracking fördern wollen, sollen sie das gefälligst in ihrem eigenen Land machen! Sollen die doch ihr eigenes Land/Trinkwasser auf Jahrzehnte verseuchen! Interessiert mich nicht, wenn die daran verrecken. Aber mich interesssiert es, wenn diese Amis das hier versuchen! "

Der nächste Krieg geht nicht um öl oder Religionen, er geht um Wasser.
http://www.welt.de/...
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18.05.2013 12:42 Uhr von Cassiopeia711
 
+2 | -0
 
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der planet wird sich der infektion mensch entledigen wenn dieser nicht kooperiert
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21.05.2013 12:43 Uhr von limasierra
 
+1 | -0
 
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Perisecor ist der typische Wirtschaftler... Was muss das muss!!!
Was interessiert uns was in 50 - 100 Jahren passiert, wenn wir dank unserer Fracking-Gegner den internationalen Wettbewerb verlieren und unsere Ressourcen nicht optimal genutzt werden? Dann kann Deutschland bald nur noch als Fracking-Gegner-Urlaubsparadies geldverdienen!!!

Kranke Scheiße! Und wir sind alle gleichermaßen daran Schuld, weil wir immer weiter wahrlos konsumieren, uns immer abhängiger von der Industrie machen und so weiter.. Es ändert sich nichts daran, dafür sorgen die profitmaximierenden Wirtschaftspsychopaten mit den Dollars und dem Reichtum und Luxus vor ihren Augen. Deren letzter Ausweg ist der unumgängliche nächste Weltkrieg.. Verdammte Bastarde!!!

Fracking stellt hierbei aber keine bedeutende Rolle dar, es ist einfach nur Stellvertreter für die Industrie.

[ nachträglich editiert von limasierra ]

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