17.05.13 17:46 Uhr
 402
 

Patriot-Einsatz in der Türkei kostet deutschen Steuerzahler 30 Millionen Euro

Der deutsche Bundeswehreinsatz in der Türkei wird mit dem Geld der deutschen Steuerzahler finanziert. Ein Sprecher der Bundeswehr teilte mit, dass der deutsche Patriot-Einsatz zunächst 25,1 Millionen Euro kostet.

"Hiervon entfallen auf das Haushaltsjahr 2012 rund 0,5 Mio. Euro, auf das Haushaltsjahr 2013 rund 21 Mio. Euro und auf das Haushaltsjahr 2014 rund 3,6 Mio. Euro", fügte er noch hinzu. Wegen Mehrausgaben für die Unterbringung der Soldaten und Betriebsstoffe liegen die Kosten nun bei 30 Millionen Euro.

Die Fraktionssprecherin der Linken teilte mit, dass der deutsche Bundeswehreinsatz auf einer Lüge basiert, nicht Syrien sei eine Bedrohung, sondern das falsche Spiel der türkischen Regierung, die einen Krieg provoziert.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Captain-News
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Türkei, Einsatz, Steuerzahler, Patriot
Quelle: www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Merkel warnt vor erhöhter Anschlagsgefahr in Deutschland
Hitlercode auf Kinderkarussell
Falschnachricht bei Facebook: Grünen-Politikerin Künast stellt Strafanzeige

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
17.05.2013 17:51 Uhr von Captain-News
 
+24 | -10
 
ANZEIGEN
Wozu braucht die mächtige Türkei überhaupt die Unterstützung von Ungläubigen. Wo sie doch die besten "Facharbeiter" haben und sogar ein "neuartiges" Maschinengewehr erfunden haben. Von den "sensationellen" Drohnen möchte ich erst gar nicht schreiben.

[ nachträglich editiert von haberal ]



[ nachträglich editiert von Captain-News ]
Kommentar ansehen
17.05.2013 17:59 Uhr von Tamerlan
 
+5 | -11
 
ANZEIGEN
Bevor sich welche Entrüsten:

1. Die Kosten von bereitgestelltem Kriegsmaterial tragen natürlich die Geberländer. Hat die NATO damals so festgelegt.

2. Gibt es erheblichen türkischen Widerstand gegen die Patriots die in NATO-Hand ist und nicht in der Hand der türkischen Militärs.

3. Eine Theorie die ich mal aufgeschnappt hab sieht die Patriots als Überwachungsmittel der NATO-Staaten um auf das Einsatzgebiet an der syrischen Grenze permanenten Zugriff hat und verfolgen kann was türkische Militärs eigenmächtig machen.

Und als letztes zu der Aussage der Linken-Fraktionssprecherin: Hat Sie teilweise Recht, teilweise macht sie sich das aber auch zu einfach. Auf der einen Seite der türkische Aggressor, auf der anderen die armen kriegsscheuen NATO. Das die Lage weit komplizierter ist, wird wohl langsam jeder begreifen. Was da genau los ist, kann ich aber auch nicht sagen.
Kommentar ansehen
17.05.2013 19:18 Uhr von Perisecor
 
+2 | -6
 
ANZEIGEN
@ Tamerlan

1) Das ist reine Verhandlungssache. So trägt z.B. die Bundesregierung einen Teil der Kosten der US-NATO-Truppen in Deutschland, die USA tragen fast alle Kosten für NATO-Piloten-Ausbildungen in den USA, Kanada hat damals für Goose Bay zahlen lassen etc. etc.

3) Die Theorie ist Unsinn. "Die NATO" hat viele Möglichkeiten solcher Überwachung, die Patriots sind dazu aber militärisch schlicht ungeeignet.
Kommentar ansehen
17.05.2013 19:36 Uhr von Atze2
 
+2 | -4
 
ANZEIGEN
30 Mille

das sind Peanuts!

Da bekommt Griechenland, Spanien, etc wesentlich mehr.




Kleingeld.


@Pericesor
tatsächlich sind die Patriot da unten ungeeignet, da einfach "zu nah" dran. Patriot sind für Langstrecken-Raketen gut. Was die da an der Grenze sollen frag ich mich sowieso, Nutzen = Null

[ nachträglich editiert von Atze2 ]
Kommentar ansehen
17.05.2013 19:46 Uhr von FrankCostello
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Da kann was an der Rechnung nicht stimmen.
Kommentar ansehen
17.05.2013 19:50 Uhr von Perisecor
 
+1 | -7
 
ANZEIGEN
@ Atze2

Zur Luftabwehr taugen die Patriot schon, die NATO ist da ja lange nicht so breit aufgestellt wie Russland.

Aber das Radar der Patriot ist weder die ganze Zeit aktiv, noch kann es auch nur ansatzweise den syrischen Luftraum überwachen.


Hierfür bräuchte man dann stärkere Radaranlagen oder zumindest welche, die genau dafür ausgelegt sind - also entsprechende Schiffe (die bereits vor Ort sind) oder AWACS.
Kommentar ansehen
17.05.2013 20:12 Uhr von Atze2
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
@Perisecor

klar sind für die Luftabwehr die Patriot geeignet. Aber aufgrund der Reaktionszeit doch eher an der türkischen Grenze zu Syrien ungeeignet. Ich tippe mal die wurden stationiert falls der Iran eingreift, dann machen die Patriots wieder Sinn.

Du bist da vermutlich eher dran was Luftabwehr betrifft. Ich hab in ner Patriot-Einheit gedient. Die Reaktionszeiten sind Wahnsinn. Mittel- und Langstreckenraketen kannst locker abfangen, aber bei Kurzstrecken taugt Patriot nicht mehr. Siehe Kuwait-Krise, 4 von 5 konnten Patriot in Israel abfangen, aber 1 kam doch immer durch.

[ nachträglich editiert von Atze2 ]
Kommentar ansehen
17.05.2013 20:28 Uhr von Perisecor
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
@ Atze2

Was außer Patriot hätte man denn stationieren sollen? ;)

Das Problem in Kuwait und auch Israel war, dass Patriot in älteren Varianten einfach nicht für die Raketenabwehr ausgelegt war.

Mit PAC 3 und PAC 2 GEM(+) sieht das anders aus.



Wie gesagt, die NATO hat prinzipiell nur noch Patriot.

Aber - ich darf ja leider nicht verlinken - du kannst ja mal nach meiner heutigen News über die ESSM suchen. Der Test für bodengestützte Abwehrmaßnahmen wurde bestanden!
Kommentar ansehen
17.05.2013 23:30 Uhr von Schlauschnacker
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@Atze2
"30 Mille
das sind Peanuts!
Da bekommt Griechenland, Spanien, etc wesentlich mehr."

Wir können alle Zahlungen an die Südländer natürlich einstellen, dass die sich dann unsere Waren nicht mehr leisten können ist Dir wohl klar, oder? Wir exportieren 70% unserer Waren in die europäischen Länder. Wenn die sich ab sofort nur noch das kaufen, was sie sich auch leisten können, sind wir genauso pleite. Deren Kreditabhängigkeit finanziert unseren Wohlstand.
Kommentar ansehen
18.05.2013 02:05 Uhr von helldog666
 
+0 | -3
 
ANZEIGEN
Was soll ich sagen? Das macht den Kohl auch nicht mehr fett, als Sklave der Banken und ihrer Bankster wirds eh nie eine Staatssanierung geben, Kredite werden aufgenommen um die Zinsen von anderen Krediten zu zahlen die wieder aufgenommen wurden um andere zu tilgen.

Downward Spiral, Abwärtsspirale, schon gehört? Sowas dreht sich immer schneller bis zur finalen Klatsche die so manchem so heftig eine ins Gesicht ballern wird sodass derjenige mit der neuen Situation gar nicht mehr klar kommt.

[ nachträglich editiert von helldog666 ]
Kommentar ansehen
29.05.2013 19:39 Uhr von ElChefo
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Peri

"Was außer Patriot hätte man denn stationieren sollen? ;)"

Rein hypothetisch: MANTIS.

Da beiweitem nicht in ausreichender Stückzahl vorhanden, dann wohl doch wieder Patriot.

...das Signal ist das, was zählt.

Refresh |<-- <-   1-11/11   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Merkel warnt vor erhöhter Anschlagsgefahr in Deutschland
Gasexplosion nach Zugunglück in Bulgarien
Aiman Mazyek fordert mehr muslimische Vertreter im Rundfunkräten


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?