17.05.13 11:53 Uhr
 628
 

Karstadt: Investor Nicolas Berggruen wird kein Geld in das Unternehmen stecken

Kürzlich gab es beim Kaufhauskonzern Karstadt eine Versammlung, zu der rund 300 Betriebsräte eingeladen waren. Andrew Jennings, der Leiter des Unternehmens, hatte dabei erklärt, dass Karstadt den Flächentarif aussetzt (ShortNews berichtete).

Jennings führte weiter aus, dass Karstadt, falls diese Maßnahme nicht durchgeführt wird, etwa zusätzliche 800 bis 1.000 Vollzeitstellen streichen müsse.

2010 hatte Investor Nicolas Berggruen Karstadt übernommen. Damals hatte er erklärt, dass, falls der Konzern Geld braucht, er eigenes Geld zur Verfügung stellen würde. Doch Jennings erklärte jetzt, dass kein Geld von Berggruen zu erwarten ist.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Geld, Unternehmen, Investor, Karstadt, Nicolas Berggruen
Quelle: www.berliner-umschau.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
17.05.2013 11:53 Uhr von rheih
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
Bei der Übernahme hatte Investor Nicolas Berggruen auch erklärt, dass es keine Kündigungen geben soll...
Kommentar ansehen
17.05.2013 14:07 Uhr von Perisecor
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Die Zeit der Kaufhäuser ist eben vorbei.

Wie auch bei Opel haben hier nur bedingt die Mitarbeiter (egal ob nun Management oder Verkauf) versagt, sondern die Kunden haben entschieden.

Früher (...) war es eben so, dass man aus dem Dorf mit dem Bus in die große Stadt gefahren ist. Dort hat man dann in den 2-3 Kaufhäusern Klamotten angeguckt, zwei neue Pfannen gekauft, noch 1-2 Garnituren Bettwäsche mitgenommen und oben im Restaurant gegessen.

Heute gibt es das alles in spezialisierten Läden, im Idealfall als Einkaufszentrum - mit deutlich mehr Auswahl.



Was sich halten können wird sind exklusive Kaufhäuser á la KaDeWe, Galeries Lafayette oder Warenhaus GUM.



Und das ist auch nicht schlimm. Statt bei Karstadt arbeiten die Menschen dann eben wo anders.

Hier kann sich ja einfach jeder mal fragen, wann er das letzte Mal in welchem Umfang in einem solchen Kaufhaus eingekauft hat.
Kommentar ansehen
18.05.2013 11:18 Uhr von Perisecor
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ Gothminister

Beim Thema Schlecker wird aber gerne vergessen, dass dafür über längere Zeit - nämlich die gesamte Zeit des Niedergangs doppelt Mitarbeiter beschäftigt wurden. Nämlich bei Schlecker UND den neuen Konkurrenten wie DM und Rossmann.

Da diese mehr Mitarbeiter pro Filiale beschäftigen als Schlecker, bleibt am Ende ein deutliches Mitarbeiterplus.

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?