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Berlin: Missbrauchsopfer tötete vorbestraften Sexualstraftäter - Dreieinhalb Jahre Haft

In Berlin wurde ein 16-Jähriger zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt, weil er seinen vorbestraften Peiniger erstochen hat.

Der 16-Jährige soll von dem vorbestraften 55-jährigen Täter sexuell missbraucht worden sein. Zu der Tatzeit war der Jugendliche 15 Jahre alt.

Der 16-Jährige hat vor dem Gericht die Tat gestanden. Die Staatsanwaltschaft hatte fünf Jahre gefordert. Der Getötete hatte bereits wegen Missbrauchs von sieben Kindern im Jahr 2002 eine Verurteilung.


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WebReporter: Haberal
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Berlin, Haft, Opfer, Sexualtäter
Quelle: www.gmx.net

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.05.2013 12:05 Uhr von kleefisch
 
+44 | -16
 
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Scheiß Urteil. Ich hätte für Freispruch plädiert.
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17.05.2013 12:21 Uhr von Kamimaze
 
+1 | -1
 
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Ist fast, wie dieser Fall hier, die Jungs mussten auch anschließend in den Knast:

--> http://www.youtube.com/...
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17.05.2013 12:24 Uhr von Jalex28
 
+6 | -42
 
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17.05.2013 12:25 Uhr von Leimy
 
+25 | -2
 
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Er ist im Juli 2012 mißbraucht worden und hat ihn im November 2012 erstochen. Das hat nichts mit Notwehr zu tun. Das wird aber erst in der Quelle deutlich.
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17.05.2013 12:26 Uhr von Slyzer
 
+22 | -1
 
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"wie kann man sich denn als 15jähriger missbrauchen lassen?"

nicht jeder 15 jährige ist groß und stark.
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17.05.2013 12:31 Uhr von Kamimaze
 
+2 | -6
 
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@Jalex28

> "wie kann man sich denn als 15jähriger missbrauchen lassen?"

Das hab ich mich bei dem Fall hier...

--> http://www.youtube.com/...

... auch immer gefragt, nur hier war das "Opfer" 20 Jahre und der Täter ein behinderter Rollstuhlfahrer.
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17.05.2013 13:21 Uhr von deraufdersucheist
 
+6 | -7
 
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Ich geben meinem Vorposter nochmalblabla recht - Selbstjustiz ist unbedingt zu bestrafen - natürlich nur sofern man die Täter auch erwischt und überführen kann!
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17.05.2013 13:31 Uhr von SpeedyJT
 
+7 | -3
 
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"Der Getötete hatte bereits wegen Missbrauchs von sieben Kindern im Jahr 2002 eine Verurteilung."

Ich erschrak als ich mich dabei erwischte im ersten Augenblick gedacht zu haben "Bravo, er ist tot".
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17.05.2013 13:43 Uhr von Klugbeutel
 
+10 | -7
 
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Gut gemacht, dafür lohnt es sich auch 3 Jahre abzusitzen.
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17.05.2013 13:54 Uhr von bdb2212
 
+5 | -11
 
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für mich ist er ein held, solten mehr ihnen geben
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17.05.2013 14:02 Uhr von BlackBird197
 
+7 | -2
 
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Ihm den Tot zu wünschen ist eine Sache, aber diesen Schritt des Tötens selbst zu gehen eine Andere. Mitleid bringe ich für den VORBESTRAFTEN Sexualstraftäter keins auf, ich hätte ihm jedoch den Knast und ein paar "nette" Zellengefährten gewünscht.
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17.05.2013 14:08 Uhr von HubuMubu
 
+10 | -0
 
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Ich kann die Tat des Jungen absolut nachvollziehen und er hat mein Verständnis.
Trotzdem ist das was er gemacht hat gegen das Deutsche Recht gewesen und die Strafe ist somit auch richtig.

Aber wie schon gesagt wäre ich in seiner Lage gewesen hätte ich mir auch den Tod dieses Menschen gewünscht und mit 3 Jahren Haftstrafe kommt er mit 19 wieder raus und hat immer noch sein ganzes Leben vor sich.

Soll nicht heißen das ich Selbstjustiz befürworte, im Gegenteil.
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17.05.2013 14:28 Uhr von sullyjake78
 
+7 | -1
 
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Es ist schwer zu sagen wie man Urteilen soll, Ok Selbstjustiz ist nicht Ok, auch wenn 90% der Leser dieses Artikels zu 100% "Hurra!" gedacht haben, wäre der 7 fache Täter damals vernünftig bestraft worden wäre es zu diesem Tötungsdelikt gar nicht gekommen, daran sieht man mal wieder was Fehler im Justizsystem bewirken können.

Trotzdem ist mein Ehrlicher Gedanke als Vater von 3 Kindern "Gott sei Dank ist dieses Schwein Tot und kann keinen weiteren schaden mehr anrichten!"
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17.05.2013 15:11 Uhr von keakzzz
 
+2 | -0
 
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aus der Quelle, nur mal so zum Vergleich:

"Ein 16-Jähriger, der in Berlin einen vorbestraften Sexualtäter erstochen hat, ist zu dreieinhalb Jahren Haft wegen Totschlags verurteilt worden. [...] Die Staatsanwaltschaft hatte fünf Jahre Haft wegen Mordes aus niedrigen Beweggründen beantragt.

[...]

2002 war der Mann wegen Missbrauchs von sieben Kindern zu drei Jahren und sieben Monaten Haft verurteilt worden."
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17.05.2013 15:26 Uhr von Wieselshow
 
+3 | -6
 
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Und sowas ergeht IM NAMEN DES VOLKES? Die Mehrheit des Volkes wäre wohl für einen Freispruch!!!

Verschi*** Justiz! Von wegen IM NAMEN DES VOLKES!
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17.05.2013 15:35 Uhr von Suffkopp
 
+2 | -3
 
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Mich erschreckt ehrlich gesagt immer dieses Unrechtsbewusstsein bei denen die "Held" und "Freispruch" schreien.
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17.05.2013 16:44 Uhr von omar
 
+2 | -0
 
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Naja, Mord ist Mord. Auch wenn es mildernde Umstände gibt...
Der hat aber zumindest ne Chance auf ein normales Leben nach dem Knast (bei guter Führung vielleicht sogar früher). Der Kinderschänder macht das nicht nochmal... mein Mitleid hält sich daher in Grenzen.
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17.05.2013 16:47 Uhr von TheUnichi
 
+0 | -6
 
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Jetzt mal ganz im Ernst Leute, ihr seid doch alle erwachsen, oder nicht?

Ihr wisst nicht annähernd, was genau da abgelaufen ist und der Mord hat erst lange nach der Vergewaltigung stattgefunden

Hier handelt es sich um Mord, ganz normalen Mord und für Mord steht eine feste Strafe auf dem Plan

Die Beweggründe sind doch egal, die Tat ist das relevante, denn nur, wenn man die Gründe nicht mit betrachtet, kann man parteiisch bleiben. Die Gründe betrachtet jeder unterschiedlich und für den einen sind Dinge gerechtfertigt, die es für den anderen nicht sind. Mord ist grundsätzlich NIE gerechtfertigt

Niemand hat das Recht zu Selbstjustiz, weil Selbstjustiz immer damit endet, dass der Überlebende die "Wahrheit" erzählt, weil er der einzige Zeuge ist. Selbstjustiz ist nicht richtig und GRUNDSÄTZLICH parteiisch

@Wieselshow
Das bezweifele ich ganz stark und du bist auch definitiv nicht die Stimme des Volkes. Unsere Gesetze verbieten Selbstjustiz und die hat die Mehrheit des Volkes geschrieben.

@Johnny_Speed
Stammtischgelaber, aber nicht einen Funken Wahrheit enthalten


Lasst uns doch nicht in der Zeit zurückgehen und wieder zu Höhlenmenschen werden, wir hatten Selbstjustiz bereits vor vielen hundert Jahren auf dem Tagesplan und damals wurde sie abgeschafft, das hatte einen guten Grund
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17.05.2013 18:17 Uhr von HubuMubu
 
+0 | -0
 
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@TheUnichi

Bei der Urteilsfindung sind die Beweggründe, also das Motiv doch von entscheidender Wichtigkeit.
Mord ist eben nicht gleich Mord.
Dies war ein Mord aus Rache.
Das ist etwas anderes als ein Mord aus Gier, Sexueller Lust oder einfach nur dem Spaß an der Gewalt.
Das bewerte ich schon anders.

Falsch ist selbstjustiz trotzdem!
Aber die Gründe die den Jungen dazu getrieben haben diesen Mann zu töten sind für mich nachzuvollziehen.
Auch wenn es falsch war gab es eben diese milde Strafe weil der Richter das Motiv des Jungen mit in das Urteil einbezogen hat.
Denn aufgrund seiner Beweggründe ist nicht davon auszugehen das er nocheinmal mordet. Er hat sein Ziel ja erreicht. Sein Peiniger ist tot.
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17.05.2013 18:22 Uhr von yeah87
 
+0 | -0
 
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Is absolut verständlich aber strafe muss sein sonst gäbe es viele tote ob verdient oder nicht
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17.05.2013 21:03 Uhr von TheUnichi
 
+0 | -2
 
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@HubuMubu

Eben dass du es anders bewertest ist ja das Problem daran, damit bist du parteiisch

Die Straftat an sich bleibt aber dieselbe

Was für den einen Fair ist, mag für den anderen Unfair sein, deshalb bleiben wir generisch strikt und damit absolut fair für alle
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18.05.2013 10:51 Uhr von OliDerGrosse
 
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für ein Tötungsdelikt gar nicht so viel.
Da wurden aber viele Augen zu gedrückt.

Na jetzt kann er ganz inruhe ne Ausbildung machen mit Weckservice und drei Mahlzeiten.

Fast wie bei Mutti ....

Selbstjustiz geht halt mal gar nicht.
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18.05.2013 14:11 Uhr von HubuMubu
 
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@The Unichi

Dann fragt doch mal einen Richter wie ein Urteil findet.
Das Motiv ist entscheidend.
Wenn man die Beweggründe völlig ausser acht lassen würde könnte es keine faire Urteilsfindung geben. Deswegen wird bei straftaten ja auch immer nach einem Motiv gesucht.

Und nein man ist nicht parteisch wenn man den Unterschied zwischen einem Menschen der z.B aus Angst mordet und jemanden der aus Gier mordet.
Es ist wichtig um ein faires Urteil zu finden.

Es macht ja auch einen Unterschied ob jemand ein Brot stiehlt weil er am verhungern ist oder ob jemand stiehlt weil er sich bereichern möchte.
Diebstahl ist beides.

Um ein neutrales faires Urteil zu finden muss man wissen was das Motiv ist.

Deswegen gibt es ja Notwehr, Fahrlässigkeit, niedere Beweggründe, Affekt.
Das wirkt sich auf das Urteil aus. Zu Recht.

Laut deiner Argumentation wäre dann ja unser gesamtes Rechtsystem parteiisch und unfair, da es die verschiedenen Fälle individuell bewertet.
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19.05.2013 16:05 Uhr von BRILLOCK2003
 
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7 Leben hat der Sextäter kaputt gemacht,und Läuft weiter zwischen unseren Kindern rum.
Armer sechzehn jähriger,bist damit wohl nicht klar gekommen,das der Verbrecher dich Vergewaltigt hat in jungen jahren.Tut mir echt Leid für dich,aber ich kann dich verstehen.
Ausbleibende Gerechtigkeit ist das für mich.

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