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Hamburg entgeht nur knapp atomarer Katastrophe

Nach Recherchen des Norddeutschen Rundfunks ist Hamburg Anfang Mai nur knapp einer atomaren Katastrophe entgangen, als der mit 20 Tonnen nuklearem Material beladene Frachter "Atlantic Cartier" in Brand geraten ist.

Der Frachter war unter anderem mit Uran-Hexafluorid beladen, welches bei Kontamination Gebiete weitestgehend und langfristig unbewohnbar machen kann. Neben dem spaltbaren Material war das Containerschiff auch noch mit hochentzündlichem Ethanol und Munition beladen.

Das Schiff befand sich zur Zeit des Brandes in der Nähe der Hafencity, in der gerade der evangelische Kirchentag stattfand. Es waren über viele Stunden 200 Feuerwehrleute und Spezialisten im Einsatz, ehe der brennende Container in Sicherheit gebracht werden konnte.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Hamburg, Katastrophe, Frachter
Quelle: www.rtntvnews.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.05.2013 11:46 Uhr von ~frost~
 
+87 | -7
 
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Na klar.... da beladen wir doch einfach mal einen Atom-Frachter zusätzlich mit Sprengstoff und Ethanol...
Wenn Bumm, dann richtig Bumm.

Das Perfekte Ziel für Terroristen... mit wenig Aufwand einen riesen Schaden verursachen
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17.05.2013 11:55 Uhr von Perisecor
 
+25 | -14
 
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@ ~frost~

Das Schiff ist knapp 300m lang und kann 2000+ Container aufnehmen ( http://www.hafen-hamburg.de/... ), dazu es war auch nicht voll damit. Neben ein oder zwei Containern mit ungefährlichem Nuklearmaterial waren eben, irgendwo an völlig anderer Stelle, eben auch Container mit anderen Stoffen.

Da bietet jeder Mittelständler, der in Deutschland für Aldi und Co. Deo und Duschgel herstellt mehr Gefahrenpotential, auch für die umliegende Bevölkerung. Von großen Chemiewerken in Ludwigshafen, Offenburg etc. ganz zu schweigen.
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17.05.2013 11:58 Uhr von PeterLustig2009
 
+12 | -6
 
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@frost

Die Gefahr war nicht wirklich existent. Wenn man weiß wie groß so ein Frachter ist, weiß man auch dass die weit genug auseinander standen. Außerdem standen die Behältnisse mit dem "explosiven" Material in einem extra geschützten Bereich.

Also keien Sorge alles gut :D
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17.05.2013 12:02 Uhr von Gnarf456
 
+14 | -15
 
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Norddeutscher Rundfunk... Moment, gehört der nicht zum gleichen öffentlich-rechtlichen Rundfunk wie die Leute, die zugegeben haben, in einen Bericht über Amazon gezielt Lügen verbreitet zu haben? Ah ja.
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17.05.2013 12:03 Uhr von ~frost~
 
+3 | -2
 
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Na dann bin ich beruhigt ;)
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17.05.2013 12:07 Uhr von Perisecor
 
+10 | -4
 
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@ ~frost~

Ganz vergessen. Gefahrenstoffe werden (zumindest in diesen Regionen...) auch nicht einfach wahllos in Container geworfen, sondern befinden sich in Spezialbehältern, welche wiederum in größeren Packungseinheiten in speziellen Gefahrgutcontainern stehen.

Diese Gefahrgutcontainer stehen wiederum, und das hat PeterLustig2009 ja bereits gesagt, in einem speziellen Bereich.


Da kann zwar theoretisch dennoch etwas passieren, aber gerade bei Nuklearmaterial ist die Luftrichtung wichtig. Und auch hier sei nochmal gesagt: Hiroshima und Nagasaki sind blühende Weltstädte und das Tschernobyl-Areal wäre, bis auf wenige Punkte, auch wieder bewohnbar.

Das alles würde aber natürlich die Schlagzeile schmälern und ist daher nicht im Interesse der meisten Journalisten.
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17.05.2013 12:10 Uhr von Kati_Lysator
 
+10 | -3
 
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ganz wichtig war noch zu erwähnen, das gerade der evangelische kirchentag statt fand.
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17.05.2013 12:30 Uhr von Nebelfrost
 
+7 | -4
 
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ich habe den glauben an die menschheit bzw. an ihre vernunft endgültig verloren!
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17.05.2013 12:50 Uhr von TeKILLA100101
 
+10 | -2
 
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@Nebelfrost

Danke du sprichst mir aus der Seele, zumindest wenn du damit das Gleiche aussagen willst wie ich :)

Egal, ob Spezialbereich oder nicht, ob superduper toll gesichterte Fässer in einem superduper ummantelten Spezialgehäuse... Solche Sache zusammen zu transportieren ist krank!

Wenn man sich anguckt, für welche "kleinigkeiten" es alles Zusammenladeverbote gibt, und bei sowas isses dann wurscht...
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17.05.2013 13:45 Uhr von Captnstarlight
 
+0 | -6
 
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Hochinteressant!
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17.05.2013 14:15 Uhr von ~frost~
 
+1 | -1
 
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Perisecor:
Muss zugeben, das habe ich alles nicht bedacht bevor ich panisch kommentierte ;)

Wie wäre es aber, wenn Terroristen (es scheinen ja Zellen in Hamburg zu existieren) über diese Beladung Bescheid wissen und das ausnützen möchten?
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17.05.2013 14:29 Uhr von Perisecor
 
+4 | -3
 
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@ ~frost~

Welches Terrorszenario schwebt dir denn da vor? Diebstahl? Ein Sprengstoffanschlag?


Als Vergleich mag ich, bevor du antwortest, du nur kurz die Geschichte der SS Atlantic Conveyor ansprechen. Das Schiff war von deutlich älterem technischen Standard und wirklich von oben bis unten mit Kerosin, Raketen, Bomben und Geschützmunition beladen. Das Schiff wurde von einer Exocet penetriert und ist trotzdem nicht mit großem Knall explodiert und hat die totale Vernichtung herbeigeführt. Es hat Feuer gefangen und konnte, mitten im Südatlantik, halt einfach nicht gelöscht werden.
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17.05.2013 15:31 Uhr von Suffkopp
 
+3 | -3
 
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Nene, wenn da was passiert, dann kommt eh der Lucas und will uns allen weismachen, daß das alles wieder geschauspielert und eine riesengroße Inszenierung ist
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17.05.2013 15:48 Uhr von Humpelstilzchen
 
+4 | -2
 
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"Neben dem spaltbaren Material war das Containerschiff auch noch mit hochentzündlichem Ethanol und Munition beladen."

Na das wär was geworden! Genau die richtige Mischung! Brennendes Ethanol geht ab wie Feuerzeuggas und wäre nur schwer bis garnicht zu löschen gewesen! Wahrscheinlich hätte man das Schiff fluten müssen, um die Katastrophe zu verhindern! Hätte die Munition sich entzündet und wäre explodiert, wäre das für Hamburg der Supergau gewesen! Gott sei Dank gehört Glück auch dazu, und so sind die Hamburger noch Mal davon gekommen!
Und wenn sich jemand fragen sollte, wie man so leichtsinnig sein kann und diese drei Gefahrstoffe zusammen zu lagern, so kann das nur aus "Kostengründen" sein! Weil "Kostengründe" sind für fast alles verantwortlich und werden auch der Grund sein, wenn wir eines Tages aussterben!!!

[ nachträglich editiert von Humpelstilzchen ]
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17.05.2013 15:50 Uhr von Tr0llkirsche
 
+4 | -1
 
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Das bißchen Uran hätte den verstrahlten Hamburgern sicher eh nicht mehr geschadet! ^^
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17.05.2013 18:35 Uhr von LaBriciolina
 
+4 | -0
 
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Ich wundere mich, dass so gefährliche Stoffe einfach so neben den anderen normalen Containern stehen durften..?
Ein Freund von mir war bei den Löscharbeiten beteiligt und konnte auch nur den Kopf schütteln..
Stimme ~frost~ aber zu.. wenn Bumm, dann wohl richtig..
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17.05.2013 19:21 Uhr von Perisecor
 
+1 | -5
 
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@ dungalop

Daraus kann man aber weder eine Atombombe, noch eine schmutzige Bombe bauen.

Und ja, das ist im Verhältnis ungefährlich. Besonders in speziellen Verwahrcontainern.
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17.05.2013 21:36 Uhr von Perisecor
 
+0 | -1
 
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@ dungalop


Der Zusammenhang, vor allem mit der News, impliziert das.


Wie gesagt: Vor jeder lokalen Chemiefabrik musst du mehr angst haben, als vor Uran-Hexafluorid. 1986 ist ein deutlich größerer Tank damit in den USA explodiert - und bis auf den Typen, der die Explosion verursacht hatte, ist niemand verstorben. Es gab meinen Recherchen nach auch keine längerfristigen Schäden.


Aber um solche Realbeispiele einordnen zu können, müsste man sie halt kennen. Und das tust du nicht. Du kannst ja nicht mal eine Wikipedia-Aussage richtig einschätzen.
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18.05.2013 00:27 Uhr von ms1889
 
+0 | -0
 
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nuja, das passiert wenn man stadt und hafen nicht örtlich von einander trennt. habe da keinerlei mitleid, wenn was passiert wäre.
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19.05.2013 05:39 Uhr von AbusBambus
 
+0 | -0
 
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Uran-Hexafluorid und hochentzündliches Ethanol -
tolle Kombination, dachte sich der verantworliche mit einem Trollface.

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