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Energiekonzern RWE will Arbeitsplätze der Verwaltung nach Polen verlegen

Der Energieversorger RWE plant, Stellen aus dem Bereich Verwaltung und Personal nach Polen zu verlegen, um Kosten zu sparen. Noch in diesem Jahr soll daher ein Pilotprojekt starten, in dem 99 polnische Mitarbeiter einen Teil der Verwaltungsaufgaben übernehmen werden.

Derzeit baut RWE ein Verwaltungscenter in der polnischen Stadt Krakau. Sollte dieses Projekt positiv verlaufen, befürchtet die Gewerkschaft ver.di einen massiven Stellenabbau in Deutschland. Verdi-Landesfachbereichsleiter Hans-Peter Lafos meinte dazu, dass bis zu 4.000 Stellen wegfallen könnten.

Dies würde gerade den Standort Essen betreffen, da hier ein Großteil der Verwaltungsarbeiten, wie Personal-, Finanz- und Rechnungswesen, erledigt werden. Der Energieversorger e.on hat bereits ein Servicecenter in Cluj in Rumänien aufgebaut.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Polen, Arbeitsplatz, RWE, Verwaltung, Energiekonzern
Quelle: www.derwesten.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.05.2013 16:59 Uhr von frederichards
 
+6 | -0
 
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voRWEgehen...

Das meinen die damit! hahaha

Ich habe mich schon immer gefragt, wohin die RWE eigentlich vorwegehen will --- jetzt wissen wirs.

Nach Polen!
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16.05.2013 17:34 Uhr von generalviper
 
+12 | -1
 
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Ich finde man sollte sämtliche Firmen, die in Deutschland so handeln, nicht nur sämltliche Subventionen streichen, sondern das Ersparte Geld auch direkt als Steuern einziehen!

Es ist ja jetzt nicht so, dass RWE kurz vor dem Konkurs steht.
Was da im Vordergrund steht, ist die Gewinnmaximierung. Der Strom wird nicht billiger werden, sondern nur die Dividenden und Renditen der Aktienanleger.
Und dafür darf der Deutsche Steuerzahler wieder 4000,- Arbeitslose, die nichts dafür können, mit durchfüttern...
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16.05.2013 18:17 Uhr von Fabrizio
 
+4 | -1
 
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den Pfusch, der dort fabriziert wird ist am Ende teurer als die Einsparungen, aber Hauptsache kurz die Bilanz geschönt.
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16.05.2013 22:27 Uhr von Schlauschnacker
 
+6 | -1
 
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Das Jobwunder Deutschland. Nach jahrelangen Nullrunden und Tarifanpassungen auf Höhe der Inflationsrate, hat man den Standort Deutschland wieder wettbewerbsfähig gemacht. Auf Kosten von 12 Mio Geringverdienern wurde der Arbeitsmarkt in Deuschland wieder so attraktiv, dass man im europäischen Ausland sogar von Lohndumping spricht, weil die Löhne einfach konkurenzlos niedrig sind.
Jetzt hat RWE festgestellt, dass man im benachbarten Polen noch mehr Geld scheffeln kann und verlagert sofort Arbeitsplätze von Deutschland in unser europäisches Nachbarland.
Dieses kapitalistische Dreckssystem ist der Grund für die Armut und Verelendigung von Millionen von Menschen.
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17.05.2013 00:34 Uhr von froggerdirk
 
+2 | -0
 
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@ Schlauschnacker
Wie du mir aus der Seele sprichst.
Immer öfter werden Löhne vom Steuerzahler und durch Arbeitslosenversicherungsbeiträge gezahlt,als durch den Arbeitgeber,dann noch über die gemeckert,die für Dumpinglöhne arbeiten und "Aufstocken" per H4.
Dann noch das Volksverdummungsfernsehen,wo alle Arbeitslosen nen faulen Lenz machen und schon wird der Schuldige unten gesucht/gefunden,weil er ein paar hundert Euro monatlich Kassiert,statt nach oben zu schauen,wo Milliarden begraben werden.
Was ist aus "Kapital verpflichtet" oder gar dem guten alten GEWISSEN geworden?
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17.05.2013 15:16 Uhr von Schlauschnacker
 
+0 | -0
 
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@ franz.g

Innerhalb dieses Systems gibt es leider keine Lösung, weil ewiges Wachstum nun mal nicht möglich ist.
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17.05.2013 20:39 Uhr von Schlauschnacker
 
+0 | -0
 
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Genau, der Mythos vom Fleiß, wer es schaffen will, der schafft es auch.
Deshalb brauchen wir ja auch eine Frauenquote. Denn Frauen sind ja nicht so fleißig und schlau wie die Männer und müssen deshalb per Gesetz in die Führungsetagen befördert werden. Wenn sie sich mehr anstrengen würden, könnten sie es ganz alleine schaffen.
Deshalb sind auch die Südländer alle Pleite, weil die ja auch nur faul in der Sonne rumliegen, anstatt zu arbeiten.

Die Wirtschaft funktioniert etwas anders und Fleiß und Verstand sind noch lange kein Garant dafür, oben mitmischen zu dürfen.

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