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Deutschlands große Banken rechnen sich arm, um wenig Steuern zu zahlen

Große deutsche Bankinstitute wie die Deutsche Bank, die Commerzbank und die Dresdner Bank zahlen wesentlich weniger Steuern als die kleineren Sparkassen.

Es wird vermutet, dass diese mit Tricks ihre Gewinne künstlich klein rechnen, um Steuern zu sparen. Per Gesetz soll das nun geändert werden, was den Grünen jedoch nicht schnell genug geht.

"Die Bundesregierung will nur das Notwendigste umsetzen, was auf EU-Ebene beschlossen wurde. Ein entschlossenes Vorgehen gegen Steuervermeidung sieht anders aus", so Gerhard Schick, finanzpolitischer Sprecher der Grünen.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bank, Steuer, Gesetz, Rechnung
Quelle: www.sueddeutsche.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.05.2013 12:11 Uhr von Orlock
 
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Vielleicht werfen wir denen demnächst einfach mal ein bisschen Kleingeld in die Filialen?
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16.05.2013 12:21 Uhr von jschling
 
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nicht das ich das gut finde - wie sollte man als kleiner Mann, sprich nicht Aktionär, sowas toll finden ?
ABER unterm Strich ist es völlig normal und in Ordnung, dass jeder auf legalem Weg versucht zu sparen, wo es geht - oder gibt von euch einer z.B. Trinkgelder an ?

das Problem sind nicht die Banken, dass Problem sind unsere Politiker ! vorallem in den letzten gut 20 Jahren sitzen da nur noch Vollidioten, die keine Ahnung haben und sich beim Erstellen von Gesetzen durch die jeweilige Lobby unterstützen lassen, oder Gesetzesentwürfe gleich komplett erstellen lassen - und dann kommt halt sowas dabei raus :-((
Gute Politiker sollen gutes Geld verdienen, nur müssten deutlich über 75% unserer Volksvertretet bei leistungsbezogenem Entgeld auftocken
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16.05.2013 12:29 Uhr von r3c3r
 
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Nichts neues.
Das macht jeder andere Großkonzern in DE ebenfalls. Meist werden die Gewinne direkt in Tochterfirmen investiert oder künstlich Schulden erzeugt um die Steuern niedrig zu halten.
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16.05.2013 14:55 Uhr von FlatFlow
 
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Jetzt muss man sich nur Fragen, wieso nur das Notwendigste umgesetzt wird und nicht das, was gut für das Land und die Menschen ist.
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16.05.2013 16:13 Uhr von r3c3r
 
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@FlatFlow

Das "Notwendigste" wäre in diesem Fall vielleicht das Beste für das Land und die Menschen :)
Wenn die Konzerne immer die vollen Steuern auf ihren Gesamtumsatz geben, würden diese Kosten einfach auf uns abgewälzt. Die würden das mit Sicherheit nicht freiwillig so hinnehmen.
In dem Fall hätte nur der Staat ein dickes Plus mehr auf dem Konto, welches für Drohnen hinausgeschmissen wird ;)
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16.05.2013 16:49 Uhr von FlatFlow
 
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@r3c3r ja das mag sein, nur der "Staat" bist auch du, wenn die Konzerne die Steuer nicht zahlen, weil sie lieber das ersparte Gedl als Dividende & Boni auszahlen wollen, zahlst auch du diese in Form von Steuererhöhung, oder einfach das Geld fehlt für zb. die Infrastruktur (Straßen), Schulen, Kitas usw. man kennt das inzwischen recht gut.
Letztendlich beißt sich der Hund an den Schwarz.
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16.05.2013 19:09 Uhr von certicek
 
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@ FlatRow

Weil das Folgende passiert:

Die Regierung nimmt ein Stück Papier. Kritzelt da mit bunter Tinte drauf und malt ein schönes Ornament herum. Genannt wird das Staatsanleihe. (Ist, wenn man es genau nimmt, ein Geldschein.)
Da die Regierung ihren eigenen Geldscheinen nicht traut, braucht sie private Geschäftsbanken, die Ihr die Anleihe, natürlich mit Bedingungen zur Zinszahlung, abkaufen.
So hat die Regierung schon über 2 Billionen Euro Schulden, für den Staat, bei ihren privaten Geldgebern und täglich werden es mehr.

Was kann man also gegen den unternehmen, der die Kasse des Staates füllt? Mit Hängen und viel Würgen - das Notwendigste.

[ nachträglich editiert von certicek ]

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