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Mindestens zwei Milliarden steuerfrei: Amazon auch in Großbritannien in der Kritik

Der Versandhändler Amazon steht auch in Großbritannien für seine Geschäftspraktiken in der Kritik. Dabei geht es vor allem um Tricks, mit denen der Konzern sowohl in Großbritannien als auch anderen europäischen Ländern die Regeln zur Steuerabgabe umgehen soll.

Deutlich wird das durch den Vergleich des Umsatzes mit den Steuerzahlungen. 4,7 Milliarden beträgt der Umsatz, aber nur 2,9 Millionen zahlt Amazon an den britischen Fiskus. Der Parlamentsabgeordnete John Hemming sagte, dass das gegenwärtige System Steuerverschiebung der Großkonzerne nicht verhindern kann.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters kam Amazon zum Beispiel durch eine Konstruktion in Luxemburg darum herum, für zwei Milliarden fällige Steuern zu zahlen. Amazon äußert sich nicht zu den Vorwürfen. Auch anderen global agierenden Unternehmen wie Starbucks werden solche Praktiken vorgeworfen.


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WebReporter: rgh23
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kritik, Großbritannien, Steuer, Amazon, Milliarden
Quelle: www.sueddeutsche.de
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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.05.2013 08:14 Uhr von OO88
 
+3 | -5
 
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was hat der Umsatz mit dem Gewinn zu tun ?
Steuern kommen nur auf den Gewinn
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16.05.2013 08:35 Uhr von perMagna
 
+2 | -2
 
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Macht alles viel medienwirksamer -> Schlammjournalismus.
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16.05.2013 08:52 Uhr von jschling
 
+1 | -1
 
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interessant auf jedenfall, dass "alle" gerne sparen beim Einkaufen (mich eingeschlossen) - dafür ist Amazon gut, da fragt keiner, wie es zu diesen Preisen kommt (denn Amazon kann man schon als günstig bezeichnen)
aber wenns um Steuern geht... die müssen natürlich in vollem Umfang bezahlt werden

nicht das ich das jetzt gut finde, andere Händler müssen eben auch Steuern zahlen. Wer da nicht so ein kostengünstiges internationales Geschäftsmodell hat, hats schwer mitzuhalten (was aber kaum ein Kunde honoriert, zumindest nicht bei einer Preisdifferenz von >50 Cent *g*)

[ nachträglich editiert von jschling ]
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16.05.2013 09:02 Uhr von JuTuPeaY
 
+4 | -2
 
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Wer würde sowas nicht denn nicht machen wenn er die Möglichkeit dazu hat?
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16.05.2013 09:34 Uhr von Huebbels
 
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Das gleiche machen auch große Deutsche Unternehmen.
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16.05.2013 09:53 Uhr von Djerun
 
+6 | -0
 
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tja die steuergesetze wurden von politikern ersonnen
und die jammern jetzt rum
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16.05.2013 11:04 Uhr von Hidden92
 
+0 | -0
 
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EDIT: Milliarden statt Millionen gelesen....

[ nachträglich editiert von Hidden92 ]
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16.05.2013 11:43 Uhr von Johnny Cache
 
+5 | -0
 
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Komisch daß sie sich nie über die Idioten beschweren die diese dämlichen Gesetze verzapft, sondern immer nur über die, welche sie tatsächlich verstanden haben.
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16.05.2013 14:52 Uhr von FlatFlow
 
+1 | -0
 
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"Der Parlamentsabgeordnete John Hemming sagte, dass das gegenwärtige System Steuerverschiebung der Großkonzerne nicht verhindern kann."
und wieso wird diese Steuerlücke nicht sofort geschlossen, oder geht den Ländern so blendend, dass sie keine Zusatz Einnahmen benötigen?
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16.05.2013 15:09 Uhr von sbius
 
+1 | -0
 
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@ FlatFlow:
Weil die anderen Länder mitziehen müsste. Wenn nur ein Land Steuern erhebt, wandert das Unternehmen wie ein Bach in das günstigere Land.

Eigentlich sind es doch verdammt viel Steuern: 4,7 Milliarden UMSATZ (nicht Gewinn!) und man zahlt 3 Milliarden Steuern - das ist doch sehr viel, oder?

Stellt euch doch mal vor ihr verkauft im Monat 20 Computer zu 1000 Euro, dann müsstet ihr von den 20.000 Umsatz 12.800 an den Staat bezahlen, nicht eingerechnet die Computerpreise, Büro etc.
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16.05.2013 17:00 Uhr von FlatFlow
 
+0 | -0
 
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@sbius seit wann muss ein Unternehmer hier über 60% an Steuern zahlen? Ich Bitte dich!
Das mit dem Auswandern kann ich nicht mehr hören, es wird doch in dem Land nichts mehr Produziert, oder stellt Amazon irgendwas in dem Land her? Amazon verkauft lediglich die Waren!
Was machen dann die kleinen Händler (sind doch auch kleine Amazons)? Wandern diese auch komplett aus, weil sie volle Steuern zahlen müssen, oder gehen die auch nach Luxemburg, oder andere Steueroasen?
Ich bin für gleiche Regel für Alle ohne ausnahmen! Das Problem was wir haben, die Großen nehmen sich einfach das Recht, oder lassen es einfach gleich machen...

[ nachträglich editiert von FlatFlow ]
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16.05.2013 17:15 Uhr von sbius
 
+0 | -0
 
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Ich bin ja deiner MEinung, wie mans handeln sollte... auch wegen den Leiharbeitern.

aber in dem Fall scheinen es ja wirklich über 60% zu sein? Oder kann man 3 Mill. bezahlte Steuern und 4,7 Mill. Umsatz großartig anders interpretieren??
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16.05.2013 19:42 Uhr von shadow#
 
+0 | -0
 
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Blah blah blah.
Und selbstversändlich gibt es keinerlei Möglichkeiten, die Steuersysteme anzupassen oder gar gegen die Großmacht Luxemburg anzukommen...
Oder müssten die britischen Politiker und ihre Freunde in der Industrie dann etwa auch endlich mal Steuern bezahlen?
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16.05.2013 20:47 Uhr von FlatFlow
 
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@sbius du verwechselst da etwas und zwar,
Umsatz: 4,7 Milliarden (Mrd.) Euro
Steuern: 2,9 Millionen (Mil.) Euro

das ist doch nicht korrekt oder?

Ich wette die Spitzenverdiener bei Amazon verdienen mehr als das Konzern in Großbritannien Steuer abführt!

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