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James Coopers "Der letzte Mohikaner" erscheint in Neuübersetzung und ungekürzt

Das bekannte Buch "Der letzte Mohikaner" von James Fenimore Cooper erhält nach mehr als hundert Jahren endlich eine Neuübersetzung ins Deutsche. Die letzte Übersetzung erfolgte im Jahr 1909 und wurde als Jugendroman um mehr als hundert Seiten gekürzt.

Dieses Buch gehört in eine fünfteilige Reihe rund um den "Indianer" Chingachgook, Vater von Uncas, und seinen weißen Gefährten, bekannt als Lederstrumpf. Das Buch erschien im Jahre 1826 und begeisterte Leser in Amerika und ganz Europa. Selbst Goethe und Balzac waren vom Roman begeistert.

Dabei gab es ein indianisches Volk der Mohikaner in Wirklichkeit nicht. Die Bezeichnung war eine Neuschöpfung eines US-amerikanischen Ethnologen im 19. Jahrhundert, welche der Autor schließlich übernahm. Die Neuübersetzung wird eng am Original, das 550 Seiten hat, bleiben und ungekürzt erscheinen.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Roman, Übersetzung, Der letzte Mohikaner
Quelle: www.spiegel.de

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17.05.2013 01:23 Uhr von blonx
 
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Das Volk, auf welches sich Cooper und der namengebende Ethnologe bezogen hat, gab bzw. gibt es natürlich.
Nur ist die Bezeichnung "Mohican" falsch und nur eine Erfindung des besagten Ethnologen.
Insofern gab es die "Mohicans" nicht wirklich. Aus heutiger Sicht sollten Ethnologen stets die Bezeichnung nehmen, welche sich die Völker selber geben und nicht irgendwelche Namen erfinden.

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