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Bayerische Staatsgemäldesammlung: Drei Gemälde als Nazi-Raubkunst anerkannt

Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen haben aktuell bekannt gegeben, dass sie zwei Aquarelle des Expressionisten Max Pechstein sowie das aus Hermann Görings Besitz stammende Gemälde "Die verletzte Eurydike" als Nazi-Raubkunst deklarieren und die Besitzansprüche der rechtmäßigen Erben anerkennen.

Bei den beiden Pechstein-Bilder "Weißes Haus" und "Wiesental" musste 1933 der jüdische Kunstsammler Curt Glaser zwangsversteigern lassen, bevor er in die USA emigrieren konnte. Beide Bilder werden allerdings in dem Museum verbleiben, da die Erben entsprechend entschädigt worden sind.

Auch das Gemälde von Narcisse Virgilio Díaz de la Peña mit dem Titel "Die verletzte Eurydike" wurde während der NS-Herrschaft zwangsversteigert und gelangte über Umwege in den Besitz von Hermann Göring. Die Erben überlassen das Bild für die nächsten zehn Jahre dem Museum als Dauerleihgabe.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Gemälde, Anerkennung, Raubkunst, NS-Regime