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"Bruchlandung" für Deutschlands Drohnen-Projekt "Euro Hawk"

Wie ShortNews bereits berichtete, wurde vom deutschen Verteidigungsministerium mit der Aufklärungsdrohne "Euro Hawk" über mehrere hundert Millionen Euro in den Sand gesetzt. Nun hat das Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass das Rüstungsprojekt eingestellt wird.

Die Gründe für den Stopp sind, wie bereits bekannt, Probleme bei der Zulassung. "Es ist immer die Frage nach der Verantwortung zu stellen, wenn eine halbe Milliarde Euro einfach verbrannt werden", so Grünen-Obmann Omid Nouripour.

Ursprünglich war es geplant, vier solche Drohnen gegen 1,2 Milliarden Euro anzuschaffen. Wenn man das Vorhaben nun fallen lässt, kostet es die Bundeswehr 500 Millionen Euro weniger.


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WebReporter: Haberal
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Projekt, Drohne, Bruchlandung, Euro Hawk
Quelle: www.focus.de
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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.05.2013 17:13 Uhr von ElChefo
 
+3 | -3
 
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Zeigt mal wieder, was für "Helden" im Verteidigungsausschuss sitzen. Scheinbar will man nur dort sitzen, weil es sich mit diesem Mitglieds-Titel so schön protzen lässt. Klingt ja auch wichtig.

Wenn dann aber Fragen gestellt werden, deren Antworten eigentlich - bei ordnungsgemässer Wahrnehmung dieses Amts - klar sein sollten, dann muss man schon an diesen Beisitzern zweifeln.

Es ist ja nun nicht so, dass das Beschaffungsprogramm für EuroHawk nicht politisch gewollt war, es ist nicht so, dass das BWB irgendwas vor diesem Ausschuss geheim gehalten hätte und es ist auch nicht so, das "eine Tür weiter" das Verkehrsministerium an der Luftraumordnung feilt - die dann auch eine Zulassung dieser Fluggeräte ermöglichen würde.

Alles zusammen wirkt wie ein üblicher Schnellschuss, es geht schliesslich Richtung Wahlkampf und da möchte man doch gerne TdM einen reinwürgen nachdem er die UCAV-Debatte auf nach der Wahl verschoben hat. Hauptsache irgendwas, wo Drohne draufsteht, das macht sich immer prima, wenn man kritisieren will. Auf einem anderen Feld werden es dann aber wieder dieselben Nörgler sein, die sich über Betriebskosten aufregen... siehe Aufrechterhaltung der P3C- bzw. Atlantic-Flotte.
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15.05.2013 19:05 Uhr von bigJJ
 
+2 | -1
 
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Ihr seht das alles falsch!

Das Geld ist angekommen, wo es ankommen sollte ;)
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15.05.2013 22:06 Uhr von Schlauschnacker
 
+2 | -1
 
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Das ist so ja nicht ganz richtig!
Das Verteidigungsministerium hat die Drohne vor allem deshalb abgelehnt, weil die Amerikaner den Zugriff auf die Software nicht, oder nur gegen weiter Zahlungen, freigeben wollten und jeder Start der Flugkörper von den USA aus freigeschaltet werden müsste. Das ist völlig inakzeptabel.
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15.05.2013 22:44 Uhr von HelgaMaria
 
+1 | -0
 
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Wenn solche Unsummen in den Sand gesetzt werden(ob im geheimen gewollt oder nicht) dann hat jemand das ihm anvertraute Etat leichtsinnig verspielt.

Ist es so schwer verantwortungsvoll mit Geld umzugehen?
Wenn eine Verkäuferin 1 -2 mal Differenzen von weniger als einem Euro in der Kasse hat kann sie gekündigt werden und muss haften.

Wer haftet nun für dieses Geld? Wer muss seinen Hut nehmen für Fehler dieser Größenordnung? Wessen Privatvermögen muss herhalten um das herausgeworfene Geld zu ersetzen?

Niemand haftet....die Medien schweigen.....das Volk begehrt nicht auf....alles wie immer. Einfach zum Kotzen.
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15.05.2013 22:48 Uhr von dragon08
 
+1 | -0
 
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