15.05.13 15:02 Uhr
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USA: Erster Katapultstart einer Drohne von Flugzeugträger

Zum ersten Mal in der Geschichte ist eine Drohne via Katapultstart von einem Flugzeugträger gestartet worden. Der Start erfolgte gestern vom US-Navy Flugzeugträger USS George H. W. Bush im Atlantik vor der Küste des US-Bundesstaates Virginia.

Die genutzte Drohne, ein X-47B Prototyp, vollführte nach dem Start mehrere Tiefflüge und kehrte nach 65 Minuten zum Navy-Stützpunkt Patuxent River auf dem Festland zurück.

Der erfolgreiche Katapultstart wird von Drohnen- und Flugzeugträgerhersteller Northrop-Grumman als Start eines neuen Kapitels im Bereich der unbemannten Fluggeräte gewertet. Die erste Landung der X-47B auf einem Träger ist für Ende Mai geplant, die Simulation am 4. Mai hierzu war erfolgreich.


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WebReporter: Perisecor
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Start, Drohne, Flugzeugträger
Quelle: www.flugrevue.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.05.2013 15:02 Uhr von Perisecor
 
+6 | -6
 
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Sehr cool. Während andere Nationen gerade ihren ersten Drohnen-Prototypen fertiggestellt haben oder noch daran bauen, ist Northrop-Grumman schon zwei Schritte weiter.

Das hier ist gleichzeitig meine erste News - für konstruktives Feedback wäre ich dankbar.


Weiterführende Informationen zur Drohne, inkl. Videos, folgen als neuer Kommentar. Ich bin mir nicht sicher, ob ich in dieses Feld Links platzieren darf.
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15.05.2013 15:08 Uhr von brad41x
 
+3 | -3
 
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Ja echt sehr cool. Immer weiter son scheiss produzieren mit dem man andere Menschen umbringen kann.....das MUSS die Lösung sein!
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15.05.2013 15:08 Uhr von Perisecor
 
+2 | -4
 
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Hier gibt es (völlig gewaltfreie) Videos des Starts:
http://www.liveleak.com/...

Die obligatorischen Wikipedia-Artikel:
http://de.wikipedia.org/...
http://en.wikipedia.org/...

http://en.wikipedia.org/... (der genutzte Flugzeugträger)
http://en.wikipedia.org/... (Landeplatz, Übungs- und Simulationsgelände)

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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15.05.2013 15:16 Uhr von FrankCostello
 
+2 | -2
 
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Ach dann brauche sie bald keine Tomcat mehr .

Das ist das beste was der US Navy passieren konnte nach den Stealth Schiffen und dem Schwimmenden Radar anlagen .
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15.05.2013 15:16 Uhr von ElChefo
 
+4 | -5
 
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Respekt...

...das ist dann wohl das Kapitel "Champions League", wenn man die Validierung des S-100 vor 5 Jahren auf der Braunschweig als "Bundesliga" bezeichnet... ;-)
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15.05.2013 15:42 Uhr von Jolly.Roger
 
+3 | -2
 
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@ElChefo:

Klar ist das Champions League....stell dir mal vor, was mit dem S-100 passiert wäre, wenn man den per Katapult abgeschossen hätte ;-)


@FrankCostello:
"Ach dann brauche sie bald keine Tomcat mehr ."

Ähm, die letzte Tomcat wurde irgendwann 2006 außer Dienst gestellt.
Und außerdem war der Einsatzzweck der Tomcat ("Fleet Defender") auch ein ganz anderer....

[ nachträglich editiert von Jolly.Roger ]
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15.05.2013 15:45 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -0
 
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Könnte mir jemand erklären was beim Start so schwer ist?

Wesentlich schwieriger stelle ich mir die Landung vor.
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15.05.2013 15:48 Uhr von FrankCostello
 
+0 | -1
 
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Haben die einen Elektromotor?

Wenn dann ist es der Hammer die hört man nicht man sieht sie nicht also das ist der Hammer .

Ich möchte auch welche haben.
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15.05.2013 15:49 Uhr von ElChefo
 
+2 | -1
 
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Jolly

...nen Hubschrauber? Mit Katapult?

...viele kleine GFK-Splitter. Ne Carbonwolke, sozusagen :-P
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15.05.2013 15:59 Uhr von psycoman
 
+6 | -1
 
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Und wieder ein Sieg für die glorreiche, fortschrittliche, neuartige und völlig eigenständig entwickelte türkische Militärtechnik...oh Moment. :-)
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15.05.2013 16:05 Uhr von Perisecor
 
+4 | -4
 
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@ Dracultepes

Mehrere Probleme sind hier zu bewältigen:
1) Katapulte erzeugen Kräfte, für welche normale Drohnen (dank möglichst leichter Bauweise) nicht ausgelegt sind.
2) Die Navigation auf dem Träger muss problemlos funktionieren, es stehen hierfür nur die Signale der Träger-Crew zur Verfügung.
3) Sparsame Triebwerke, wie sie z.B. Predator oder Global Hawk nutzen, sind kaum möglich. Diese starten auf 3000-5000 Meter langen Startbahnen und können so, mit einem vergleichsweise kleinen Triebwerk, über lange Zeit hinweg Geschwindigkeit aufbauen und letztlich starten.
Auf einem Flugzeugträger hast du 90 Meter Startbahn. Da kommt dann zwar noch der Gegenwind hinzu, allerdings ist reines Gegenwindstarten inzwischen bei richtigen Flugzeugträgern verpönt, andererseits macht das aus 90 Meter nicht plötzlich 3000 Meter.




Die Landung ist aber ohne Frage schwieriger. Die Tests in Patuxent River verliefen aber alle erfolgreich, die Leute bei Northrop-Grumman und der US Navy sind also erstmal optimistisch.

Für Northrop-Grumman ist ein Erfolg sowieso wichtig, das ganze Projekt wurde nahezu komplett aus eigenen Geldern finanziert!



Edit:
Mir ist bewusst, dass Predator etc. auch mit weniger Strecke starten können. Das reduziert dann aber wiederum die Reichweite deutlich und man braucht trotzdem noch weit mehr Strecke, als X-47B benötigt.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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15.05.2013 16:13 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -0
 
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@Perisecor

Thx, an die Bauweise habe ich nun nicht gedacht.

Ich ging auch davon aus, dass das Katapult reicht um die Drohne zu beschleunigen und das normale Triebwerk dann reicht um die Geschwindigkeit zu halten :)
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15.05.2013 16:28 Uhr von Perisecor
 
+4 | -4
 
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@ Haberal

Ich bedanke mich für die Minus-Bewertung der News, Haberal. Für dich war sicher nur extrem ungewöhnlich, dass sich News auch ohne Rechtschreib- und Grammatikfehler schreiben lassen. Kann ich durchaus nachvollziehen, immerhin kenne ich auch viele deiner News, bevor sie vom Checker massiv korrigiert oder direkt geschreddert wurden.



Natürlich kann ich auch verstehen, dass der Inhalt der News dich verwirrt.

1) Flugzeugträger - hat die Türkei nicht. Die großen Schiffe der Türkei sind sowieso alte ausgemusterte Schiffe der US-Navy und nicht größer als Fregatten.

2) Drohnen mit solchen Flugwerten - hat die Türkei nicht. Anka ist in jedem einzelnen Punkt 30-50% schlechter.

3) Katapulte - nun, die hat die Türkei auch nicht, obwohl es diese ja tatsächlich schon im Mittelalter gab.

4) Eigenentwicklung - nunja, ein weiteres großes Problem. Türkische "Eigenentwicklungen" greifen bei Haupt- und Nebenkomponenten immer auf ausländische Hersteller zurück, wie z.B. der komplette Antriebsbereich von ANKA, welcher aus Deutschland kommt. Die X-47B ist nicht nur komplett in den USA entwickelt worden, alle Schlüsselkomponenten wurden ebenfalls in den USA entwickelt - und werden auch dort gebaut.


Ist aber auch nicht weiter schlimm. Der Jahresumsatz von TAI beträgt $600 Millionen, der von Northrop-Grumman $33,7 Milliarden.



Ich bedanke mich natürlich trotzdem für deine Teilnahme an meiner News. Nun weißt du ja nicht nur, wie man News richtig verfasst sondern auch, wie eine News über irgendetwas Neues im Bereich der Drohnen aussieht.

Alles Gute an dich.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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15.05.2013 16:29 Uhr von ElChefo
 
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Haberal

Wir freuen uns natürlich auf die News aus der Türkei, wenn sie ihren Flugzeugträger eingeweiht haben, der ohne Katapult Flugzeuge in die Luft bringt.
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15.05.2013 16:46 Uhr von Perisecor
 
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@ benjaminx

Wenn du entsprechend argumentierst, kannst du meine News nennen wie du möchtest. Leider musste ich eben jene Argumentation schon in deinem Kommentar über meine Japan <- VR China News vermissen, obwohl ich mich bemüht habe, weitere Geschichtsquellen anzufügen.


Edit:
Die Musik ist auch btw. garnicht mein Geschmack.
http://www.youtube.com/...
http://www.youtube.com/...


[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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15.05.2013 17:19 Uhr von Jolly.Roger
 
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Natürlich haben die Türken längst eine Drohne, die von einem "Katapult" abgeschossen werden kann:

http://globalmilitaryreview.blogspot.de/...

Den kann man sicher auch auf einen Flugzeugträger stellen, wenn die Türkei denn welche hätte....



@ElChefo:
"...nen Hubschrauber? Mit Katapult?"

Wär sicher lustig.... ;-)
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15.05.2013 17:34 Uhr von ElChefo
 
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Jolly

"Natürlich haben die Türken längst eine Drohne, die von einem "Katapult" abgeschossen werden kann:"

Tatsächlich haben sie sowas sogar wirklich... siehe RQ7 Shadow 200/600. Wobei... man kann dabei sogar den technologischen und taktischen Rückschritt machen und von Strassen und Landebahnen starten. So doof waren aber die Türken dann auch nicht.

"Wär sicher lustig.... ;-) "

Jepp...
...wie gesagt, Konfettiregen :D

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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16.05.2013 03:24 Uhr von juggernaut1234
 
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@ FrankCostello die f-14 tomcat wurde bereits vor einigen jahren außer dienst gestellt und größtenteils verschrottet um den ersatzteilschmuggel in richtung iran zu verhindern.

die drohnen sind ja ganz lustig trotzdem mangelt es der us navy an einigen wichtigen waffensystemen, viele zerstörer der burke klasse führen z.b keine antischiffsraketen mit sich und die vorhandenen harpoon müssten dringed durch neue raketen ersetzt werden, die fregatten der perry klasse sind praktisch nutzlos und bei der u-boot- und minenabwehr sieht es ganz finster aus.
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16.05.2013 03:52 Uhr von ElChefo
 
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juggernaut

Die Harpoons wurden doch gerade erst auf Link16/Block3 modernisiert... und werden in den Mk41 VLS der Arleigh-Burkes auch bevorratet, zusammen mit dem üblichen Mix aus BGM109 (und dessen Nachfolger) sowie ESSM und SM16.

Die Minensuche kann sich zwar nicht mit der aktuellen Fähigkeiten anderer Marinen qualitativ messen, quantitativ ist sie aber ausreichend mit den 13 Avenger-Booten vorhanden. Die U-Jagd ist auch (noch) ausreichend abgebildet mit rund 15 modernisierten Ticonderogas und allen Arleigh-Burkes, die umgebaut werden bzw. worden sind.

Das lenkt aber eigentlich vom Thema ab, da es ja um die fliegende Abteilung auf Trägern geht, die momentan durch Drohnen ergänzt werden. Diese Drohnen werden wohl kaum Aufgaben der Luftraumsicherung oder Unterseejagd übernehmen.
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16.05.2013 05:20 Uhr von Perisecor
 
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@ juggernaut1234

Die U-Boot-Jagd ist bei der USN eine klassische Aufgabe für eigene SSN und Luftfahrzeuge. Die Perry sind also primär eine Plattform für ihre zwei Hubschrauber.

Dazu kommen Aufgaben als Vorposten für Radar und CIWS sowie die Abwehr kleiner feindlicher Einheiten (Schnellboote) mit dem Hauptgeschütz.

Ein Kampf gegen größere Schiffe ist überhaupt nicht vorgesehen, kann aber theoretisch über die Helikopter und Harpoon erfolgen.



Im Gegensatz zu den russischen Marinestreitkräften hat die USN noch nie auf eierlegende Wollmilchsäue gesetzt. Die Schiffsklassen und teilweise Schiffsunterklassen haben klar definierte Einsatzbereiche.



Die Perry als "praktisch nutzlos" zu bezeichnen geht leider völlig an der Realität vorbei. Und Kampfschiffe waren die Fregatten nie - es waren billige Einheiten, die neben Task-Forces vor allem REFORGER-Konvois hätten schützen sollen. Die Luftabwehrfähigkeiten waren seit jeher lächerlich, der Verlust der Mk. 13-Starter ist also kein Killerargument.


Die Burke werden, je nach Einsatzzweck, mit unterschiedlichen VLS-Paketen bestückt. Hier von einem generellen Kompetenzmangel zu sprechen ist ebenfalls gewagt. Die (wenngleich in der Realität so nicht vorkommende) Ausstattung mit 90x Tomahawk bzw. 90x Harpoon Block III ist der totale Overkill für nahezu jede Marine.

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