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Internet: 1,9 Millionen Haushalte mit weniger als einem MBit/s online

Aus einer Anfrage der Linken an die Bundesregierung geht hervor, dass 1,9 Millionen Haushalte in Deutschland einen Internetanschluss mit weniger als einem Mbit/s Bandbreite haben. Weitere 240.000 erreichen zwar diese Geschwindigkeit, müssen jedoch auf LTE zurückgreifen.

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler möchte das Problem damit lösen, dass die betroffenen Haushalte über Satellit mit schnellem Internet versorgt werden sollen. Somit sei eine Geschwindigkeit von bis zu 20 Mbit/s möglich. Diese Möglichkeit nutzen derzeit 35.000 Haushalte.

Das Ziel der Bundesregierung ist es, dass bis zum Jahr 2018 sämtlichen Haushalten eine Bandbreite von 50 Mbit/s bereit stehen soll. Im europaweiten Vergleich der Anschlüsse mit mindestens 30 Mbit/s belegt Deutschland nur den 14. Platz.


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WebReporter: Katerle
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Haushalt, MBit
Quelle: www.digitalfernsehen.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.05.2013 14:52 Uhr von CPSmalls
 
+25 | -3
 
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haha ja ne ist klar und dann kommt nach "1gb" datenverbrauch die drosselung der provider.

bringt erstmal das eine in ordung bevor ihr was anderes beginnt...
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15.05.2013 15:10 Uhr von ThomasHambrecht
 
+17 | -3
 
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Ich kann eine ganze Liste von Haushalten aufstellen, die überhaupt nichts mit Internet und Handy zu tun haben wollen. Darunter einige, die auch kein privates Fernsehen wollen.
Mir wäre es lieber gewesen, Herr Rösler hätte gegen die Privatisierung von Wasser gestimmt - als wieder das Blaue vom Himmel zu versprechen.
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15.05.2013 15:37 Uhr von derSchmu2.0
 
+5 | -1
 
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Aberwitzige Preisvorstellung meinerseits...
Ich habe in der einen Wohnung 1und1 mit 16000er Leitung liegen...brauch ich zwar momentan nich so, aber wenn man sie schon mal kriegt ok.
In der anderen Wohnung gerade von Unitymedia ne 50er Kabelleitung...naja, hab bisher da noch nich mehr gehabt, als 39Mbit, aber reicht da auch noch so aus...das trafficintensivste ist da WebTV. Gehe ich nun mal von starker Nutzung mit Tablets, nem HD-TV und ner mehrköpfigen Familie aus, dann kann sowas mit ner 16000er Leitung schon eng werden...und die is bei mir auch gedrosselt, weil ich da nich wirklich viel brauche. Aber gerade da (auf dem Land), wo dann entsprechend Familien wohnen und dort nun Glasfaserangebote aufgetischt werden, da frag ich mich, was die Anbieter für Vorstellungen haben? Bei uns werden 40% des Dorfes dafür benötigt, damit die Bagger kommen und die Leitungen verlegt werden, wobei 20% des Dorfes nichtmal dann eine Glasfaserleitung bekommen...noch gut 25 Tage bis zum Ende der "Abstimmung/Bewerbung" haben sich gerade mal 5% der Leute gemeldet, für nen Anschluss mit Vertrag, auf dem sie mindestens 2, je nach laufendem Vertrag für bis zu 4 Jahre sich auf die neue Leitung und den damit verbundenen Kosten festlegen müssen, bei einem Vertrag, der selbst bei der Drosselkom noch billiger käme (gut 6 Monate Gutschrift sind dabei, aber wer garantiert mir, dass ich die Gutschrift nach 2 Jahren auch kriege?).
Es wird mit Preisnachlässen beworben, wo man nicht genau weiss, ob diese noch etwas wert sind, wenn die Verträge zur Geltung kommen, man vernetzt nicht das ganze Dorf, sondern nur einen Teil und kaschiert damit das Aufwandslimit, dass die Glasfaserbetreiber sich bei der Modernisierung, dessen Risikoanalyse die Bürger bezahlen, hinten rum leisten und das ist dann das, was die Politik unter Modernisierung der Kommunikationswege durch die Anbieter versteht?

Nein danke. Vieleicht bin ich einer der wenigen, die dort nicht so viele Daten saugen, aber ich lasse mich nicht geknebelt über den Tisch ziehen...auch wenn ich weiss, dass ich in ein paar Jahren auch wesentlich mehr Daten ziehe, wenn dann alles in der Wohnung vernetzt ist, aber momentan ist das eigentlich nur mein PC, Handy und Laptop...HD/Entertainment ist bei mir noch nich...
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15.05.2013 15:38 Uhr von SN_Spitfire
 
+4 | -0
 
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Ein Kumpel von mir nutzt auch einen Sat-Anschluss fürs Internet.
Das einzig coole daran ist, dass wir diesen auch im Urlaub in Spanien nutzen konnten mit einer kleinen Sat-Schüssel.

Einfach Sendeeinheit von der großen Schüssel Zuhause abmontieren und in Spanien an die kleine Schüssel dran. WLAN aktivieren und gib ihm.

Billigeres Internet in so gut wie fast ganz Europa kann man sonst nirgends bekommen.

Die Frage ist jedoch nur, wie lange man noch so einen Dienst europaweit nutzen kann.
Gibt ja teilweise schon regional eingeschränkte SAT-Dienste.

[ nachträglich editiert von SN_Spitfire ]
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15.05.2013 15:54 Uhr von Dracultepes
 
+13 | -0
 
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@ThomasHambrecht

Es wird immer ewig gestrige geben.

Bei uns haben sie gerade mangels Interesse den Glasfaserausbau abgesagt. Die Telekom hätte UMSONST Glasfaser ins Haus gelegt. Kaum einer hat sein Einverständnis gegeben.

In meinen Augen eine Schande. Die Leute denken nur bis zur Haustür. Objekte die einen Glasfaseranschluss haben dürften gegenüber anderen eine Wertsteigerung haben. Besonders weil man selber nichts zahlen muss.

Für mich und auch fast meinen gesamten Freundeskreis ist beim Hauskauf wichtig das schnelles Internet vorhanden ist.

Heizung, Dämmung und Innenverkabelung kann man selber machen. Glasfaser eher nicht.
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15.05.2013 15:56 Uhr von keineahnung13
 
+3 | -1
 
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also SAt brauch kein Telefon Anschluss mehr, geht nun auch per Sat wieder zurück

kann leider nicht sagen wie gut es geht... kann bei mir keine Sat Schüssel anbringen... Falsche Hausseite und kein Balkon da dran^^ bzw hätte nicht erst einen...

Ne aber würde ich vor diesen kack LTE vorziehen...
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15.05.2013 16:14 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -0
 
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@ keineahnung13

Zum Surfen etc. ist Sat in Ordnung, zum Zocken nicht wirklich zu gebrauchen. Da ist LTE vorzuziehen.
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15.05.2013 20:32 Uhr von Floetistin
 
+2 | -0
 
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Ja genau. Und wer mehr als 200 GB an Datenvolumen verbraucht wird in die virtuelel Steinzeit zurückversetzt.

Dann hat man von den 50 Mbit/s ja toll was gehabt.
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15.05.2013 21:44 Uhr von asianlolihunter
 
+1 | -2
 
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@ Floetistin
Es wird weiter ein volles Flatrate angebo von der T-com geben, nur wird es 10 bis 20€ mehr kosten

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