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NSU-Prozess: Neonazis versuchten in den Gerichtssaal zu gelangen

Der NSU-Prozess in München geht seit Dienstag weiter. Doch am ersten Verhandlungstag hatten einige Neonazis versucht, als Zuschauer Zutritt zu dem Gerichtssaal zu erlangen.

Unter den Wartenden waren drei Männer mit einem auffälligen Kurzhaarschnitt. Mitarbeiter des antifaschistischen Projekts "NSU-watch" haben Karl-Heinz S. identifiziert. 2005 war der Mann wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung verurteilt worden.

Karl-Heinz S. war Mitglied bei der so genannten "Schutzgruppe" und wurde 2003 verhaftet, als der Plan der Gruppe, einen Anschlag auf eine Synagoge in München zu verüben, von der Polizei vereitelt wurde. Jetzt wollte der Mann als Zuschauer am Prozess gegen die NSU teilnehmen.


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WebReporter: Haberal
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gerichtssaal, NSU-Prozess, Neonazis, Zutritt
Quelle: www.bnr.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.05.2013 11:32 Uhr von psycoman
 
+5 | -1
 
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Und warum sollten Nazis diesen Prozess nicht ansehen dürfen? Die mutmaßlichen Täter sollen doch auch Nazis gewesen sein, also haben sie einen Bezug dazu.

Vielleicht hätten sie sich als Reporter vom "Stürmer" in den Prozess klagen sollen, wie andere Medien das getan haben.

Solange sich das Nazipack im Gerichtssaal benimmt und nicht herumpöbelt oder gar Gewalt ausübt, spricht doch nichts dagegen. Still in die rechte Ecke setzen und gut ist.
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15.05.2013 11:38 Uhr von Gierin
 
+3 | -3
 
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Ähm, verstehe ich das richtig: Er stand da in der Warteschlange und bekam einfach kein Zutritt, weil schon voll war?! Er hat nicht rumgebrüllt, nicht demonstriert, wurde nicht verhaftet, nicht weggewiesen?
Diese Meldung gibt es also nur, weil Karl-Heinz ihn nicht mag?

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