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Wissenschaftler identifizieren Pest­bak­te­ri­um in Ske­let­ten der Spätantike

Erstmals konnten Wissenschaftler unter Be­tei­li­gung der Staats­samm­lung für An­thro­po­lo­gie und Pa­läo­ana­to­mie Mün­chen mittels einer DNA-Analyse das Pestbakterium Yer­si­n­ia pes­tis in Ske­let­ten des 6. Jahr­hun­derts nach Christus nachweisen.

Durch diesen Fund kann nun die Be­tei­li­gung des Pes­ter­re­gers an der "Jus­ti­nia­ni­schen Pest" bewiesen werden. Die "Jus­ti­nia­ni­sche Pest" brach 541 nach Christus in Ägypten aus und breitete sich über den Mittelmeerraum bis nach Deutschland aus.

Bislang konnte man nur durch die Beschreibung der Symptome in verschiedenen Quellen darauf schließen, dass es sich um eine Beu­len­pest­pan­de­mie handelte. Die Forscher fanden die DNA-Spuren in den Zähnen von 1.400 Jahre alten Skelette, die in der Nähe des bay­ri­schen Asch­heim gefunden wurden.


WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaftler, Bakterium, Pest
Quelle: www.damals.de

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14.05.2013 20:40 Uhr von Pils28
 
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Das war eine Pastpandemie. Beulenpest ist nur eine der beiden Manifestationen der Krankheiten. Kommt es dabei, oder durch Tröpcheninfektion zur Lungenentzündung durch die Pest, spricht man Lungenpest.

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